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Was gibt's Neues?!

1. Rennen für Timo Bernhard im Porsche 919 Hybrid in Silverstone: Beim Auftaktrennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC am 20. April in Silverstone kehrt Porsche in den Spitzensport zurück. Auf dem britischen Traditionskurs setzt das neu formierte Porsche Team zwei Porsche 919 Hybrid in der Klasse LMP1 ein. Silverstone ist das erste von insgesamt acht Saisonrennen. Absoluter Höhepunkt sind im Juni die 24 Stunden von Le Mans.


Für das Porsche Team sind auf dem Silverstone Circuit sechs Werksfahrer mit dem 919 Hybrid in der Klasse LMP1 im Einsatz: Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) teilen sich das Cockpit der Startnummer 14, Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau), Brendon Hartley (Neuseeland) und Mark Webber (Australien) wechseln sich in der Startnummer 20 ab.

Der neu entwickelte Porsche 919 Hybrid ist der komplexeste Rennwagen, den Porsche bisher auf die Räder gestellt hat. Da die pro Runde zulässige Kraftstoffmenge in der Klasse LMP1 in dieser Saison laut Reglement um rund 30 Prozent unter das Verbrauchsniveau des Vorjahres sinken soll, ist er auf extreme Performance und Effizienz ausgelegt. Mit seiner Kombination aus zwei verschiedenen Energie-Rückgewinnungssystemen und einem Downsizing-Turbomotor betreibt er zudem technologische Grundlagenforschung für künftige Serienmodelle.


Das Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone startet am Sonntag, 20. April, um 12.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MESZ) und wird im Internet unter www.fiawec.com live übertragen. Eurosport zeigt ab 18.00 Uhr MESZ die letzte Rennstunde live.


Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Die Zeit seit der Verkündung von Porsche, wieder in die Langstrecken-Weltmeisterschaft einzusteigen, ist wie im Flug vergangen. Das war am 30. Juni 2011. Der gesamte Teamaufbau auf mittlerweile 230 Mitarbeiter, die Infrastruktur, die Fahrzeugentwicklung und -fertigung waren eine unglaublich intensive Phase. Aber jetzt wird es wirklich Zeit, dass wir endlich Rennen fahren und sehen, wo wir stehen. Das Wichtigste für den ersten Renneinsatz des 919 Hybrid ist, dass wir in Silverstone ins Ziel kommen. Beim Testen sind wir schon mehrmals sechs Stunden am Stück gefahren, aber Rennbetrieb ist immer eine besondere Herausforderung. Das Debüt von Team und Fahrzeug wird für uns alle sehr spannend.“

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR und 911 GT3 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Die Rennen 2014
20.04. Silverstone/Großbritannien
03.05. Spa-Francorchamps/Belgien
14./15.06. Le Mans/Frankreich
20.09. Austin/USA
12.10. Fuji/Japan
02.11. Shanghai/China
15.11. Sakhir/Bahrain
30.11. Sao Paulo/Brasilien

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Das Porsche Team erlebte zwei intensive Testtage mit den neu entwickelten 919 Hybrid Le-Mans-Prototypen beim Prolog zur FIA Sportwagen-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Paul Ricard. Erstmals traf das Porsche Team dabei auf die Mitbewerber in der WEC und machte Bekanntschaft mit den Geschwindigkeitsunterschieden in den Fahrzeugklassen. Auf dem 5,791 Kilometer langen Kurs in Südfrankreich betrug die Differenz in den Rundenzeiten zwischen dem insgesamt schnellsten Prototypen (1.41,289 Minuten, Porsche 919 Hybrid, Brendon Hartley) und dem langsamsten GT-Fahrzeug rund 20 Sekunden. Erst am Anfang der zurückliegenden Woche hatte das Team bei drei privaten Testtagen auf derselben Strecke zum ersten Mal überhaupt beide Fahrzeuge gleichzeitig eingesetzt.

Die beiden Fahrer-Trios Romain Dumas/Neel Jani/Marc Lieb (Startnummer 14) und Timo Bernhard/Brendon Hartley/Mark Webber (Startnummer 20) legten Freitag und Samstag insgesamt 614 Runden (3556 Kilometer) zurück. Sie trainierten unzählige Fahrerwechsel und arbeiteten mit den Ingenieuren des Porsche Teams weiter an der Fahrzeugabstimmung.

Teamchef Andreas Seidl: „Wir haben bei dem seitens der WEC-Organisation hervorragend vorbereiteten Prolog unser geplantes Programm abarbeiten können. Nachdem wir uns beim privaten Test auf lange Distanzen konzentriert hatten und zwei Sechs-Stunden-Rennen simulieren konnten, haben wir jetzt auch unsere Qualifying-Performance getestet. Wir machen in allen Bereichen gute Fortschritte – Teamarbeit, Leistung und Standfestigkeit. Aber wir wissen auch, dass wir den Erfahrungsvorsprung der Konkurrenz nicht so schnell aufholen können, und bis zum Saisonauftakt in Silverstone am 20. April haben wir noch einige Hausaufgaben zu erledigen.“

Abseits des Geschehens auf der Strecke wurde in Paul Ricard ein weiterer wichtiger Punkt geklärt: Der Porsche 919 Hybrid ist nun für die so genannte 6-Megajoule-Klasse homologiert. Diese Einstufung definiert, wie viel gespeicherte elektrische Energie pro Runde abgerufen und genutzt werden darf. Gleichzeitig bestimmt die Megajoule-Klasse, welche Kraftstoffmenge pro Runde verbraucht werden darf.

Alexander Hitzinger, Technischer Direktor LMP1: „Die Entscheidungsfindung für eine Megajoule-Klasse ist eine komplexe Kalkulation. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen: Wir haben unsere Energierückgewinnungssysteme so groß und so schwer gemacht, wie es das Fahrzeugkonzept insgesamt erlaubt. Mit der damit rekuperierbaren Energiemenge sind wir in der 6-Megajoule-Klasse richtig.“

Sowohl Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, als auch Wolfgang Hatz, Vorstand Forschung und Entwicklung, informierten sich vor Ort bei Fritz Enzinger, Leiter LMP1, über den Stand des Projekts.

Timo Bernhard (Nr. 20): „Für mich war das der wichtigste Test überhaupt. Natürlich ist die Entwicklung seit dem Rollout im Juni 2013 riesig. Aber noch viel wichtiger ist in meinen Augen, wie wir hier zusammengewachsen sind, wie sich echter Teamgeist entwickelt. Außerdem ist es – zumindest anhand der Testergebnisse – eine gute Nachricht für die Fans, dass die drei LMP1-Werkswagen so dicht beisammen liegen.”

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Das Porsche Team startet in die letzte Vorbereitungsphase für den Saisonauftakt der Sportwagen-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Bei dreitägigen Testfahrten (24. – 26. März) auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich testete das Porsche Team die beiden neu entwickelten 919 Hybrid für die Klasse 1 der Le-Mans-Prototypen. Dabei zeigten die LMP1-Rennwagen mit innovativem Hybridantrieb erstmals ihr finales Design auf der Rennstrecke. Die Grafik auf den Prototypen zeigt die ersten Buchstaben des Markenkerns „Porsche Intelligent Performance“. In Paul Ricard beginnt am Freitag, 28. März, der mit Spannung erwartete Prolog zur WEC, bei dem erstmals alle Fahrzeuge der WM aufeinandertreffen.

Beim exklusiven Test des Porsche Teams auf der 5,791 Kilometer langen Strecke in Südfrankreich kamen alle sechs LMP1-Werksfahrer zum Einsatz: Die beiden Trios Romain Dumas/Neel Jani/Marc Lieb (Startnummer 14) und Timo Bernhard/Brendon Hartley/Mark Webber (Startnummer 20) spulten ein umfangreiches Testprogramm ab. Zwischenzeitlich musste der Fahrplan wegen technischer Probleme einige Male unterbrochen werden, dennoch verlief der Test, inklusive Nachtfahrten und intensivem Boxenstopptraining, sehr produktiv.

Trotz vor allem zu Wochenbeginn zeitweise eisigem Mistral-Wind fand das Team hervorragende Testbedingungen vor. Bei Außentemperaturen zwischen vier Grad Celsius in der Nacht und bis zu 12 Grad bei Tag (Asphalttemperaturen vier bis 23 Grad) blieb die Strecke bis auf ein Intermezzo mit leichtem nächtlichen Niesel konstant trocken. Auf dem 470 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Kurs legten die beiden 919 Hybrid insgesamt 4.756 Kilometer zurück.

Teamchef Andreas Seidl: „Dieser Test war sehr anspruchsvoll für die ganze Mannschaft. Zum einen hatten wir zum ersten Mal zwei Fahrzeuge gleichzeitig im Einsatz, was sowohl logistisch als auch hinsichtlich der Teamkoordination eine große Herausforderung war. Zum anderen galt es, zur Vorbereitung auf die beiden kommenden Sechs-Stunden-Rennen die Abläufe eines Rennwochenendes zu simulieren. Das war eine wichtige Erfahrung für uns. Gleichzeitig hat der Test aufgezeigt, dass wir in Sachen Standfestigkeit noch nacharbeiten müssen. In punkto Zusammenspiel von Mannschaft und Fahrern sind wir auf einem guten Weg. Die kommenden beiden Testtage beim Prolog hier in Paul Ricard wollen wir zur Verfeinerung der Fahrzeugabstimmung und der rennspezifischen Abläufe nutzen.“

Nach dem Prolog, dem gemeinsamen Test des WM-Feldes am 28. und 29. März steht der erste WM-Lauf am 20. April als Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone (England) auf dem Programm.

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Die nächsten Termine

20.04.2014    6h Silverstone (GB)

03.05.2014    6h of Spa-Francorchamps (B)

14.06.2014    24h Le Mans (F)

20.09.2014    6h Austin (USA)

12.10.2014    6h Fuji (J)

02.11.2014    6h Shanghai (CN)

15.11.2014    6h Bahrain (BAH)

30.11.2014    6h Sao Paulo (BR)

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