*** Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr mit den besten Wünschen für 2012 ! ***

Timo Bernhard + Daniel Fries

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Platz 3 für Timo Bernhard in Zhuhai: Zum Abschluss des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) erzielte das Audi Sport Team Joest beim Saisonfinale in China mit dem in Le Mans siegreichen Audi R18 TDI ein weiteres Podiumsergebnis. Timo Bernhard und Marcel Fässler beendeten das 6-Stunden-Rennen in Zhuhai auf Rang drei. Allan McNish und Tom Kristensen mussten mit dem "Schwesterauto" in Folge einer unverschuldeten Kollision vorzeitig aufgeben.


Wie schon so oft in diesem Jahr fehlte dem Audi Sport Team Joest in Zhuhai das nötige Quäntchen Glück, denn zu Beginn des Rennens bestimmten die beiden Audi R18 TDI das Tempo. Schon in der ersten Runde konnten Allan McNish und Timo Bernhard einen der beiden Peugeot überholen und die Plätze zwei und drei übernehmen. In Runde 18 gingen beide Audi-Piloten auch am bis dahin führenden Peugeot von Sébastien Bourdais vorbei.
 
Doch über die Doppelspitze konnte sich die Audi-Mannschaft nicht lange freuen: Allan McNish verlor schon frühzeitig eine Runde, als beim ersten Tankstopp in Folge einer unverschuldeten Berührung mit einem GT-Fahrzeug das Heckteil des Audi R18 TDI gewechselt werden musste. Folgenschwerer war der Fehler eines Konkurrenten aus der LMP1-Kategorie, der sich vor Turn 1 verbremste und in das Heck des vor ihm fahrenden Audi rutschte. Dabei wurde ein Kabelbaum durchtrennt. Der dadurch ausgelöste Kurzschluss verursachte irreparable Schäden an der Bordelektrik des R18 TDI. Nach mehreren außerplanmäßigen Boxenstopps zog das Audi Sport Team Joest das Fahrzeug nach drei Stunden und 46 Minuten zurück.
 
Timo Bernhard und Marcel Fässler fuhren lange Zeit an der Spitze des Feldes. Gegen Rennmitte verlor der Audi R18 TDI mit der Startnummer "1" aber zu viel Zeit, weil die Reifen im zweiten Stint unerwartet stark abbauten. Beim Versuch, den führenden Peugeot zu überholen und sich so zurück zu runden, drehte sich Marcel Fässler in der schnellen Zielkurve kurz vor Rennende spektakulär. Der Le-Mans-Sieger konnte den R18 TDI jedoch abfangen, ohne die Streckenbegrenzung zu berühren und brachte den dritten Platz ins Ziel. Für Bernhard und Fässler war es nach Imola und Silverstone das dritte gemeinsame Podiumsergebnis in der ILMC.
 
Timo Bernhard (Audi R18 TDI #1): "Das Tempo war heute auf jeden Fall da - wie bei eigentlich allen Rennen zuvor. Schade, denn wir haben im ersten Stint die Führung übernommen und nach dem zweiten waren wir knapp zehn Sekunden in Führung. Leider mussten wir dann im zweiten Teil von Marcels Doppelstint feststellen, dass der Reifen stark abgebaut hat. Genau die Zeit, die wir zu diesem Zeitpunkt verloren haben, hat uns am Ende auch gefehlt. Das konnten wir nicht mehr kompensieren, denn dazu ist das Leistungsniveau in der ILMC zu hoch. Ich denke aber, dass Marcel (Fässler) und auch ich heute einen guten Job gemacht haben. Die Pace war gut, wir sind immer sauber durch das Feld gekommen."

Ergebnis
 
1. Bourdais/Davidson (Peugeot) 249 Rd. in 6:01.24,879 Std.
2. Montagny/Sarrazin (Peugeot) + 38,651 Sek.
3. Bernhard/Fässler (Audi R18 TDI) - 1 Rd.
4. Jani/Prost (Lola-Toyota) - 7 Rd.
5. Nicolet/Premat/Pla (Oak-Pescarolo-Judd) - 9 Rd.
6. Meyrick/Mücke/Primat (Lola-Aston Martin) - 10 Rd.
7. Lahaye/Moreau/Ragues (Oak-Pescarolo-Judd) - 11 Rd.
8. Mailleux/Ordonez/Vernay (Oreca-Nissan) - 21 Rd.
9. Farfus/Müller (BMW) - 28 Rd.
10. Priaulx/Alzen (BMW) - 29 Rd.

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Timo Bernhard startet mit dem Audi R18 TDI in Zhuhai/China: Zum Abschluss einer erfolgreichen Motorsport-Saison, deren Highlights der zehnte Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans und der Titelgewinn in der DTM waren, bestreitet Audi am 13. November das 6-Stunden-Rennen in Zhuhai, China, dem inzwischen größten Absatzmarkt der AUDI AG.
 
Bereits in der ersten Oktoberwoche hat die Marke mit den vier Ringen den chinesischen Absatzrekord aus dem gesamten Jahr 2010 eingestellt. 2011 wird Audi dort voraussichtlich erstmals mehr als 300.000 Fahrzeuge verkaufen. Für Audi ist das Finale des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) in Zhuhai damit ein guter Anlass, den China-Rekord zu feiern.
 
Nun dürfen sich die chinesischen Fans auf den Audi R18 TDI freuen, den technisch derzeit vielleicht faszinierendsten Rennwagen der Welt. Er verkörpert die ultra-Leichtbau-Technologie des Unternehmens und demonstriert Downsizing auf höchstem Niveau: Obwohl der Hubraum gegenüber dem Vorjahr von 5,5 auf 3,7 Liter reduziert wurde, ist der R18 TDI kaum langsamer als sein Vorgänger. Und er hat eindrucksvoll bewiesen, dass man die 24 Stunden von Le Mans auch mit einem ultra-kompakten Dieselmotor gewinnen kann: 2006 war Audi der erste Automobilhersteller, der die 24 Stunden von Le Mans mit einem Dieselfahrzeug gewann. Seit Juni dieses Jahres steht Audi als erste Marke mit einem V6-TDI-Motor in der Siegerliste des wichtigsten Langstrecken-Rennens der Welt. Und die Vorbereitungen für die Saison 2012 laufen bei Audi Sport in Ingolstadt und Neckarsulm längst auf Hochtouren.
 
Doch ehe aus dem Intercontinental Le Mans Cup im nächsten Jahr die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft wird und die Sport-Prototypen damit noch weiter aufgewertet werden, möchte Audi seine erfolgreiche Motorsport-Saison in Zhuhai möglichst mit einem Sieg beschließen. Dass der Audi R18 TDI das Potenzial dazu hat, steht außer Frage. Zuletzt fehlte aber das notwendige Quäntchen Glück.
 
Doch nicht nur die beiden LMP1-Sportwagen, die erneut von Timo Bernhard (D)/Marcel Fässler (CH) sowie Tom Kristensen (DK)/Allan McNish (GB) gesteuert werden, können die Fans in Zhuhai erleben. Audi-Fans weltweit können das ILMC-Finale via Audi.tv live im Internet verfolgen. Die Übertragung aus Zhuhai beginnt am 13. November um 11 Uhr Ortszeit (4 Uhr MEZ) und ist unter http://microsites.audi.com/lemans/ zu erreichen. Eurosport überträgt die Schlussphase des Rennens von 08:30 bis 10:00 Uhr (MEZ) live.

Timo Bernhard (30/D), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
- Startete zuletzt in Road Atlanta zusammen mit Marcel Fässler aus Reihe eins
"Ich bin noch nie in Zhuhai gefahren und war in meiner Karriere auch noch nie in China. Deshalb habe ich mich mit Onboard-Kamera-Aufnahmen auf die Strecke vorbereitet. Vor Ort geht man die Strecke zu Fuß ab, bevor man zum ersten Mal fährt. Als Profi ist man rasch in der Lage, das Gelernte auch im Cockpit umzusetzen. Die vielen engen Kurven nach den langen Geraden werden hart für die Bremsen. Damit sind aber auch schöne Ausbremsmanöver möglich. Was uns hilft, ist, dass nur 29 Autos am Start sind, nachdem zuletzt fast doppelt so viele Autos unterwegs waren. Das Risiko von Unfällen sinkt damit deutlich. Unsere Rundenzeiten waren schon bei den vergangenen beiden Rennen absolut konkurrenzfähig. Aber wir waren zu oft zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Ich erhoffe mir für China mehr Rennglück. Schön ist, dass wir als starke Mannschaft kommen: Bei Audi geben wir nie auf und unterstützen uns gegenseitig immer wieder sehr gut."
 
Timo Bernhard (D): * 24.02.1981 in Homburg (D); Wohnort: Dittweiler (D); verheiratet mit Katharina; Größe 1,73 m; Gewicht: 61 kg; Audi-Fahrer seit 2009; ILMC-Rennen: 8; ILMC-Siege: 0; Pole-Positions: 1; Schnellste Runden: 0
 
Streckenlänge: 4,319 km
Renndauer: 6 Stunden
 
Zeitplan (Ortszeiten)
 
Freitag, 11. November
10:30-12:00 Uhr Freies Training 1
15:00-16:00 Uhr Freies Training 2
 
Samstag, 12. November
10:15-11:15 Uhr Freies Training 3
14:50-15:10 Uhr Qualifying (Prototypen)
 
Sonntag, 13. November
08:00-08:20 Uhr Warm-up
11:00-17:00 Uhr Rennen
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Gelungener Saisonabschluss für Timo Bernhard/Klaus Wicha und das Rallye Team 75: Das Rallye Team 75 feierte bei der ADAC-3-Städte-Rallye mit Platz 2 in der Gesamtwertung einen gelungenen Saisonabschluss. Timo Bernhard und sein Beifahrer Klaus Wicha gelangen dabei 4 WP-Gesamtbestzeiten mit ihrem Porsche 911 GT3 Cup ST, der in Zusammenarbeit mit dem PZ Mannheim / PENSKE Sportwagenzentrum eingesetzt wird. Leider hatte das Duo in der vorletzten Wertungsprüfung einen Reifenschaden und verlor durch einen Wechsel viel Zeit.

Timo Bernhard: " Es war eine schöne Rallye und ein enger Kampf um den Sieg. Wir haben durch den Reifenschaden viel Zeit verloren, aber es hat dennoch für Platz 2 gereicht. Auf Schotter haben wir immer mehr dazugelernt und sind auch zum Schluss auf der WP 11 mit dem größten Schotteranteil Bestzeit gefahren. Unser Auto hat top durchgehalten und in den letzten 5 Rallyes in Folge sind wir immer unter den Top 4 ins Ziel gekommen. Dabei gelangen uns auch einige WP-Bestzeiten. Es war ein guter Saisonabschluss für das Rallye Team 75 und im nächsten Jahr muss der erste Sieg her. "

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Rallye-Saisonabschluss für Timo Bernhard/Klaus Wicha und das Rallye Team 75: Das Rallye Team 75 startet am Samstag (22.10.2011) bei der ADAC-3-Städte-Rallye, die in der Nähe von Passau stattfindet. Es wird die letzte Rallye in dieser Saison sein und wie immer sitzt Timo Bernhard mit seinem Beifahrer Klaus Wicha am Steuer des Porsche 911 GT3 Cup ST, der in Zusammenarbeit mit dem PZ Mannheim / PENSKE Sportwagenzentrum eingesetzt wird.

Timo Bernhard: „ Unser Start bei der Deutschland-Rallye liegt auch schon wieder 2 Monate zurück und ich freue mich wieder Rallye zufahren. Klaus und ich hatten in diesem Jahr 2 x knapp den Sieg vor Augen und wollen nun endlich den ersten Gesamtsieg einfahren. Die Konkurrenz ist natürlich wieder sehr groß, aber die 3-Städte-Rallye ist der erste Lauf, bei dem ich schon 2009 mit dem VW Golf III Kitcar gestartet bin. Die Erfahrung sollte uns helfen und ich bin sehr optimistisch.“

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Extrem enttäuschend verlief für Audi das 1.000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta (US-Bundesstaat Georgia). Im Kampf um die Führung wurde Romain Dumas im Audi R18 TDI #1 in Runde 297 unverschuldet in einen Unfall verwickelt, der zum Ausfall führte. Den zweiten Audi R18 TDI nahm das Audi Sport Team Joest nach mehreren Kollisionen aus Sicherheitsgründen vorzeitig aus dem Rennen. 

Sieben Stunden lang durften die Audi-Fans auf den zehnten Sieg der Marke mit den vier Ringen beim prestigeträchtigen US-Langstrecken-Klassiker hoffen. Timo Bernhard, Romain Dumas und Marcel Fässler lieferten sich im Audi R18 TDI mit der Startnummer "1" packende Duelle mit der Konkurrenz. Nur acht Runden benötigte Marcel Fässler, den von der Pole-Position gestarteten Peugeot erstmals von Platz eins zu verdrängen. 

Obwohl das Audi-Trio im extrem dichten Verkehr auf der nur 4,088 Kilometer langen Rennstrecke sehr behutsam agierte und Berührungen vermied, konnten sich die drei Audi-Piloten zeitweise eine volle Runde Vorsprung auf die Verfolger erarbeiten. Dieser wurde zunichte gemacht, als auf der Strecke liegende Teile eines anderen Fahrzeugs einen Kühlluftschacht des R18 TDI verstopften und ein außerplanmäßiger Boxenstopp notwendig wurde. Eine 20-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe kostete zusätzliche Zeit.

Trotzdem blieben Bernhard/Dumas/Fässler immer in der Führungsrunde und konnten mit schnellen Rundenzeiten wieder zum führenden Peugeot aufschließen. Am Ende der siebten Stunde startete Romain Dumas einen ersten Angriff auf Franck Montagny, bei dem es in der Schikane vor Start und Ziel zu einer leichten Berührung kam und der Audi-Pilot fünf Sekunden verlor. Nur wenige Runden später holte Dumas den Peugeot erneut ein. Als dieser ein GT-Fahrzeug touchierte, konnte sich Dumas am Anfang der Gegengeraden neben Montagny setzen, wurde jedoch vom Peugeot-Pilot in der Beschleunigungsphase abgedrängt. Beim Versuch, eine Kollision mit dem Peugeot zu vermeiden, touchierte Dumas ein GT-Fahrzeug und prallte vehement gegen die Streckenbegrenzung. Damit fand das bis dahin großartige Rennen des Audi R18 TDI mit der Startnummer "1" ein enttäuschendes Ende.

Das Schwesterauto mit der Startnummer "2" verlor bereits in der Anfangsphase alle Chancen auf den Sieg. Tom Kristensen hatte gleich zu Beginn zwei Berührungen mit langsameren Fahrzeugen. Folge der ersten waren ein Reifenschaden und eine beschädigte Fronthaube. Später wurde Allan McNish am Heck von einem GT-Fahrzeug getroffen. Neben Fahrwerks- und Karosserieteilen musste die Kupplung gewechselt werden, wodurch die Startnummer "2" insgesamt über eine Stunde verlor und aussichtslos zurückfiel. Weil aufgrund der diversen Berührungen zudem Probleme mit der Lenkung auftraten, entschied das Audi Sport Team Joest, das Fahrzeug von Dindo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish nach 302 Runden aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen zu nehmen.

Timo Bernhard (Audi R18 TDI #1): "Ich denke, dass das gesamte Team rund um das Auto mit der Startnummer ‚1‘ heute einen außerordentlich guten Job gemacht hat. Das trifft auf die Boxenmannschaft aber auch auf uns Fahrer - Romain (Dumas), Marcel (Fässer) und mich - zu. Wir haben keine Fehler gemacht, uns trotz einer Stop-and-Go-Strafe immer in der Runde mit dem Führenden gehalten und waren stets in Schlagdistanz zum Sieg. Das Ende kam leider sehr abrupt. Das haben wir nicht verdient, denn wir haben hart gekämpft und sind dabei immer fair gefahren. Wir hatten einen guten Rhythmus und das richtige, kalkulierte Risiko gefunden. Leider hat es Franck Montagny übertrieben, Romain (Dumas) abgedrängt, der ein langsameres Auto getroffen hat. Das war unfair. Ich bin sehr enttäuscht von Montagny."

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Das Audi Sport Team Joest nimmt das 1.000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) aus der ersten Startreihe in Angriff. Timo Bernhard fehlten am Freitag lediglich 128 Tausendstelsekunden zur Pole-Position. Damit steht der Audi R18 TDI auch bei seinem fünften Renneinsatz in der ersten Reihe.

Das Qualifying auf der 4,088 Kilometer langen Strecke von Road Atlanta war ein Spiegelbild der vorangegangenen Trainingssitzungen: Die schnellsten Diesel-Rennsportwagen der Welt von Audi und Peugeot wechselten sich dabei seit Mittwoch permanent an der Spitze des Rekordstarterfeldes ab. Drei Bestzeiten gingen an Audi, zwei an Peugeot.
 
Ähnlich spannend verlief die 15-minütige Zeitenjagd am Freitagnachmittag. Zunächst legten die Peugeot-Piloten die bis dahin schnellsten Runden der gesamten Woche vor. Dann folgte der Konter von Audi: Timo Bernhard gelang es im Audi R18 TDI mit der Startnummer "1", sich zwischen die beiden Werks-Peugeot zu schieben und sicherte Audi damit den zweiten Startplatz. 

Entscheidender als der reine Speed wird es im Rennen am Samstag sein, gut durch den extrem dichten Verkehr zu kommen. 57 Fahrzeuge sind in Road Atlanta auf der Strecke, entsprechend müssen die schnellen LMP1-Sportwagen permanent überholen und neben der Ideallinie fahren. Das Audi Sport Team Joest konzentrierte sich während der Trainingssitzungen deshalb ganz darauf, eine optimale Rennabstimmung zu erarbeiten.
 
Für den Renntag erwarten die Organisatoren in Road Atlanta eine Rekordzuschauerkulisse. Nachdem es die ganze Woche in Georgia extrem heiß war, sind für Samstag etwas kühlere Temperaturen vorhergesagt. Das Rennen beginnt um 11:30 Uhr Ortszeit (17:30 Uhr MESZ) und führt über eine Distanz von 1.000 Meilen oder maximal zehn Stunden.
 
Im Audi R18 TDI mit der Startnummer "1" lösen sich Timo Bernhard, Romain Dumas und Marcel Fässler ab, das Fahrzeug mit der Startnummer "2" pilotieren Dindo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish. Mit neun Erfolgen ist Audi Rekordsieger des "Petit Le Mans"-Rennens. Marcel Fässler und Tom Kristensen sind als Startfahrer vorgesehen.
 
Timo Bernhard (Audi R18 TDI #1): "Ich bin wirklich zufrieden. Vor zwei Wochen bin ich bereits in Silverstone das Qualifying gefahren, doch da hatten wir etwas Pech mit den Wetterbedingungen. Deswegen hatte ich mir gewünscht, in diesem Jahr noch einmal im Zeittraining fahren zu dürfen - entweder hier in Road Atlanta oder beim ILMC-Finale in Zhuhai. Die Runde ist mir gut gelungen, sie war von Anfang bis Ende am Limit. Ich freue mich, dass Marcel (Fässer) mit unserem Auto morgen aus der ersten Reihe starten wird - und insgesamt sehr auf die 1.000 Meilen."

 

Ergebnis Qualifying
 
1. Bourdais/Pagenaud/Davidson (Peugeot) 1.07,428 Min.
2. Bernhard/Dumas/Fässler (Audi R18 TD) 1.07,556 Min.
3. Montagny/Sarrazin/Wurz (Peugeot) 1.07,881 Min.
4. Capello/Kristensen/McNish (Audi R18 TDI) 1.08,013 Min.
5. Lapierre/Minassian/Gené (Peugeot) 1.09,777 Min.
6. Prost/Jani/Belicchi (Lola-Toyota) 1.10,123 Min.
7. Pla/Prémat/Yvon (Oak-Pescarolo) 1.10,355 Min.
8. Fernandez/Primat/Mücke (Lola-Aston Martin) 1.10,485 Min.
9. Al Masaood/Kane/Leitzinger (Lola-Mazda) 1.10,811 Min.
10. Lahaye/Moreau/Ragues (Oak-Pescarolo) 1.10,864 Min.

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Im Juni hat Audi mit dem Diesel-Rennsportwagen R18 TDI und der ultra-Leichtbau-Technologie in einem dramatischen Rennen den zehnten Sieg bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans gefeiert. Am 1. Oktober peilt das Audi Sport Team Joest beim US-Pendant "Petit Le Mans" in Road Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ebenfalls den zehnten Triumph der Marke mit den vier Ringen an. Neunmal hat Audi das neben den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden von Sebring bedeutendste Langstrecken-Rennen Nordamerikas bereits gewonnen. Nach unglücklichen Niederlagen in den vergangenen beiden Jahren mit dem R15 TDI will Audi mit dem neuen R18 TDI in Road Atlanta wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.
 
Zwei Fahrzeuge setzt das Audi Sport Team Joest beim ersten Überseerennen des R18 TDI ein, aufgrund der Renndauer mit jeweils drei Fahrern: Timo Bernhard und Marcel Fässler, die im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) seit Imola ein Fahrerteam bilden und schon zweimal auf dem Podium standen, werden durch Romain Dumas unterstützt. Gemeinsam mit Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen und Allan McNish geht Dindo Capello an den Start - der mit fünf Gesamtsiegen (2000, 2002, 2006, 2007 und 2008) erfolgreichste Fahrer des US-Klassikers. 
Kleinste Details dürften auch in diesem Jahr entscheidend sein. In Le Mans triumphierte Audi im Juni nach 24 Stunden mit gerade einmal 13,854 Sekunden Vorsprung. Beim 6-Stunden-Rennen in Silverstone lagen die schnellsten Rundenzeiten der besten vier Fahrzeuge innerhalb von 202 Tausendstelsekunden. Und bei 56 gemeldeten Teams wird es in Road Atlanta auf der Strecke ziemlich eng, unzählige Überholmanöver sorgen für ein permanentes Risiko von Berührungen.
 
Nach Platz drei in Imola und Platz zwei in Silverstone gibt es für Audi beim US-Klassiker am 1. Oktober nur ein Ziel: den Sieg. Das Audi Sport Team Joest testet deshalb bereits am Wochenende vor dem Rennen in Road Atlanta, um den R18 TDI so perfekt wie möglich auf die Besonderheiten der Rennstrecke abzustimmen und nichts dem Zufall zu überlassen. 
Rund um die Rennstrecke von Road Atlanta werden Zehntausende von Zuschauern die beiden R18 TDI mit ihren flüsternden V6-TDI-Motoren verfolgen. "Petit Le Mans" hat sich seit der Premiere im Jahr 1998 zu einer der größten Rennsportveranstaltungen Nordamerikas entwickelt, die inzwischen mehr als 100.000 Fans anlockt.
 
Das Qualifying findet am Freitagnachmittag (30. September) von 15:30 bis 15:45 Uhr Ortszeit statt, der Start erfolgt am Samstag (1. Oktober) um 11:30 Uhr. Eurosport überträgt die Startphase von 17:30 bis 18:30 Uhr und die Schlussphase von 00:00 bis 03:30 Uhr live. In den USA wird das Rennen live auf ESPN 3 übertragen. ABC sendet am Sonntag (2. Oktober) ab 16 Uhr Eastern Time eine zweistündige Zusammenfassung.

 
Streckenlänge: 4,088 km
Renndauer: 1.000 Meilen (1.609 Kilometer) / 10 Stunden
Pole-Position 2010: Anthony Davidson (Peugeot), 1.07,187 Min. = 219,023 km/h (01.10.2010)
Schnellste Runde 2010: Franck Montagny (Peugeot), 1.07,948 Min. = 216,569 km/h (02.10.2010)

Timo Bernhard (30/D), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
- War in Road Atlanta 2003, 2004, 2006 sowie 2007 jeweils Klassensieger
- Erreichte in Silverstone zuletzt mit Marcel Fässler Rang zwei
"In Silverstone haben wir gesehen, wie eng es am Ende werden kann. Das gab dem ganzen Team nochmal einen Schub. Unsere Leistung stimmt, wir können um den Sieg kämpfen und lagen in England mehrfach in Führung. Nach meinen Klassensiegen in Road Atlanta würde mir ein Gesamtsieg sehr viel bedeuten. Vielleicht kann ich meine Ergebnis-Reihenfolge fortsetzen: In Sebring war ich Fünfter, in Spa Vierter, in Imola Dritter und in Silverstone Zweiter. Was also fehlt noch ...?"

Timo Bernhard über Road Atlanta: "Man erreicht auf diesem Kurs ein unglaubliches Tempo. Bis auf Kurve sieben sind alle Kurven sehr schnell. Ebenso fallen die vielen Richtungswechsel innerhalb einer Runde auf. Insbesondere die ,Esses' sind sehr anspruchsvoll. Dafür eine gute Abstimmung zu finden, ist schwierig. Wenn man längere Zeit am Steuer sitzt, weiß man wegen der hohen Fliehkräfte, was man geleistet hat. Dazu kommen die vielen Höhenunterschiede. Hinter den Kuppen ist die Strecke oft nicht einsehbar. Eine Besonderheit ist der rote Sand zur Streckenbegrenzung. Bei Trockenheit staubt er, bei Regen wird er auf die Strecke geschwemmt. Die besten Überholmöglichkeiten bieten sich in Kurve 10 und 11. Aber Achtung: Überholt man ein Fahrzeug in der Linkskurve, kann es gleich in der nächsten Rechtskurve sehr gut kontern!"

Zeitplan (Ortszeiten)
 
Montag, 26. September
08:00-12:00 Uhr Freies Training
13:00-17:00 Uhr Freies Training

Mittwoch, 28. September

14:45-16:45 Uhr Freies Training
 
Donnerstag, 29. September
10:00-11:00 Uhr Freies Training
14:55-15:55 Uhr Freies Training
19:00-21:00 Uhr Nachttraining
 
Freitag, 30. September
10:15-11:15 Uhr Freies Training
15:15-15:30 Uhr Qualifying (Prototypen LM PC)
15:30-15:45 Uhr Qualifying (Prototypen LM P1 und LM P2)

Samstag, 1. Oktober
09:15-09:40 Uhr Warm-up
11:30-21:30 Uhr Rennen

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Beste Werbung für die ab 2012 ausgeschriebene neue FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft war das 6-Stunden-Rennen in Silverstone (Großbritannien), in dem die beiden Audi R18 TDI des Audi Sport Team Joest mit den Plätzen zwei und sieben unter Wert geschlagen wurden.
 
Von der ersten Runde an erlebten die Zuschauer beim fünften Lauf des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) faszinierende Duelle zwischen den Diesel-Sportwagen von Audi und Peugeot. Nur acht Runden benötigte Allan McNish im Audi R18 TDI mit der Startnummer "2", um den von der Pole-Position gestarteten Peugeot des Franzosen Sébastien Bourdais von der Spitze zu verdrängen. Mit dem "Schwesterauto" setzte Timo Bernhard Franck Montagny im zweiten Peugeot unter Druck, bis der Franzose ein anderes Fahrzeug touchierte und von der Strecke kreiselte.
 
In der Folge überholten sich Allan McNish und Sébastien Bourdais an der Spitze mehrmals gegenseitig. Kurz vor Ende der ersten Stunde verlor die Startnummer "2" jedoch alle Chancen auf den Sieg, als der Audi-Pilot von einem GT-Fahrzeug getroffen wurde. Der Wechsel der vorderen linken Radaufhängung kostete sechs Runden und warf den R18 TDI #2 ans Ende des Feldes zurück. Obwohl das Lenkrad nach der Reparatur nicht mehr ganz gerade stand, kämpften sich Allan McNish und Tom Kristensen am Ende noch auf den siebten Platz nach vorn. Dass der Unfallgegner eine längere Stop-and-Go-Strafe absitzen musste, war jedoch nur ein schwacher Trost für die beiden.
 
Alle Hoffnungen des Audi Sport Team Joest ruhten in der Folge auf Timo Bernhard und Marcel Fässler im Audi R18 TDI mit der Startnummer "1", der sich ab der zweiten Stunde ein spannendes Duell um die Führung mit dem zweiten Peugeot lieferte.
 
Besonders eindrucksvoll war die Leistung von Marcel Fässler, der in der dritten Stunde einen Rückstand von über 30 Sekunden auf Simon Pagenaud im Peugeot aufholte, den Franzosen überholte und sich an die Spitze des Feldes setzte.
 
Nach dem Fahrerwechsel verteidigte Timo Bernhard die Führung, obwohl zuvor bei einer leichten Berührung zwischen Fässler und einem langsameren Prototypen das Heck des Audi R18 TDI #1 beschädigt worden war und dadurch an der Hinterachse etwas Abtrieb fehlte.
 
Gravierender war aber die Tatsache, dass durch den Kontakt auch das rechte Rücklicht des R18 TDI abgerissen wurde. Reglement-bedingt musste das Audi Sport Team Joest beim nächsten Boxenstopp das Heckteil des Fahrzeugs wechseln. Dies gelang in Rekordzeit, der Zeitverlust von etwas mehr als einer Minute war aber rennentscheidend. Im Ziel fehlten Timo Bernhard und Marcel Fässler 89 Sekunden zum Sieg.
 
Auf den nächsten Auftritt der faszinierenden Sportprototypen müssen die Fans nicht lange warten: Der vorletzte Lauf des Intercontinental Le Mans Cup, aus dem 2012 die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft wird, findet am 1. Oktober in Road Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) statt.

Timo Bernhard (Audi R18 TDI #1): "Ich denke, dass wir ein schönes Rennen gezeigt haben. Platz zwei ist gut - aber es war mehr drin. Die Performance war gut für den Sieg, denn wir haben über weite Strecken des Rennens um die Führung gekämpft. Es hat nicht sollen sein. Wir haben mit einem Dreher von mir im Verkehr Zeit verloren, Marcel (Fässer) hatte eine Kollision, die eine Reglement-bedingte Reparatur nötig machte. Schade, aber ich denke, wir können dennoch zufrieden sein. Wir haben heute eine gute Show geboten. Und vor allem hat das Team ganz toll zusammengestanden."
 
Ergebnis
 
1. Bourdais/Pagenaud (Peugeot) 190 Rd. in 6:00.13,255 Std.
2. Bernhard/Fässler (Audi R18 TDI) + 1.29,763 Min.
3. Nicolet/Prémat/Pla (Oak-Pescarolo-Judd) - 5 Rd.
4. Belicchi/Boullion (Lola-Toyota) - 5 Rd.
5. Lahaye/Moreau/Ragues (Oak-Pescarolo-Judd) - 5 Rd.
6. Collard/Tinseau/Jousse (Pescarolo-Judd) - 5 Rd.
7. Kristensen/McNish (Audi R18 TDI) - 6 Rd.
8. Montagny/Sarrazin (Peugeot) - 9 Rd.
9. Fernandez/Primat/Klien (Lola-Aston Martin) - 11 Rd.
10. Ojjeh/Lombard/Kimber-Smith (Zytek-Nissan) - 12 Rd.

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Mit dem 6-Stunden-Rennen in Silverstone (Großbritannien) beginnt für Audi der Endspurt im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) - jener Rennserie, aus der 2012 die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft wird. Auf dem Grand-Prix-Kurs in Silverstone steht der fünfte von sieben Läufen des ILMC 2011 auf dem Programm. Das Audi Sport Team Joest setzt erneut zwei Fahrzeuge des in Le Mans siegreichen Audi R18 TDI mit ultra-Leichtbau-Technologie ein, die von Timo Bernhard und Marcel Fässler (Startnummer "1") sowie Tom Kristensen und Allan McNish (Startnummer "2") pilotiert werden. Nachdem es zuletzt beim 6-Stunden-Rennen in Imola für das Audi Sport Team Joest nicht nach Wunsch lief und Bernhard/Fässler und Kristensen/McNish die Plätze drei und vier erzielten, gibt es für Silverstone nur ein Ziel: den Sieg.
 
Bei Testfahrten wurde seit Imola weiter an der Feinabstimmung des Audi R18 TDI gearbeitet. Zudem sollte der von einem innovativen V6-TDI-Motor angetriebene Sportprototyp seine Stärken auf der britischen Grand-Prix-Strecke besser ausspielen können. Fahrerisch ist Audi für Silverstone bestens aufgestellt: Allan McNish hat das Rennen schon dreimal gewonnen (2004, 2005 und 2008), holte im Vorjahr die Pole-Position und betrachtet Silverstone als seine Heimstrecke. Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen gewann dort in der Formel 3000 und in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft (BTCC). Auch Timo Bernhard und Marcel Fässler, die seit Imola eine Fahrerpaarung bilden, standen in Silverstone schon auf dem Podium.
 
Das Sechs-Stunden-Rennen wird am Sonntag, 11. September, um 11.35 Uhr Ortszeit (MESZ 12.35 Uhr) gestartet.

TV-Tipp
Eurosport überträgt den Start und die Anfangsphase von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr MESZ live und schaltet sich zum Rennende (17.45 bis 18.30 Uhr MESZ) wieder zu. Dazwischen zeigt Eurosport 2 ab 15.00 Uhr MESZ eine Stunde lang Live-Bilder aus Silverstone.

Timo Bernhard (30/D), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
- War im Vorjahr im Audi R15 TDI Dritter in Silverstone
- Stand mit Marcel Fässler zuletzt in Imola für Audi auf dem Podium
"Wir starten auf einem Traditionskurs mit einer großen Sportwagen-Geschichte. Es gibt langsame, mittelschnelle und schöne schnelle Kurven, und ich mag die Strecke wirklich gerne. Damit steigt die Vorfreude. Die schnellen Abschnitte Maggotts und Copse sind in einem Sportwagen wie dem Audi R18 TDI besonders spannend zu fahren, weil man dort über 200 km/h schnell ist. Das macht viel Spaß, ist aber auch eine große Herausforderung. Da der Kurs etwas länger als Imola ist, sollte das Fahren im Verkehr etwas einfacher sein. Nach Startplatz 1 in Spa, unserer zeitweiligen Führung in Le Mans und unserer anfangs aussichtsreichen Platzierung in Imola wird es jetzt Zeit für einen Sieg."

Timo Bernhard (D): * 24.02.1981 in Homburg (D); Wohnort: Dittweiler (D); verheiratet mit Katharina; Größe 1,73 m; Gewicht: 61 kg; Audi-Fahrer seit 2009; Le-Mans-Siege: 1; ILMC-Rennen: 7; ILMC-Siege: 0; Pole-Positions: 1; Schnellste Runden: 0; bestes Ergebnis 6h Silverstone: 3.; Siege 6h Silverstone: 0

Zeitplan
 
Freitag, 9. September

13:15-14:15 Uhr Freies Training 1
17:00-18:00 Uhr Freies Training 2
 
Samstag, 10. September
09:00-10:00 Uhr Freies Training 3
13:35-13:55 Uhr Qualifying (GT-Fahrzeuge)
14:05-14:25 Uhr Qualifying (Prototypen)
 
Sonntag, 11. September
09:00-09:20 Uhr Warm-up
11:35-17:35 Uhr Rennen

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Der Endspurt im Intercontinental Le Mans Cup steht bevor. Was dürfen wir erwarten?
Am zweiten September-Wochenende steht Silverstone auf dem Programm. Die Strecke mag ich besonders gern, weil sie alle möglichen Kurvenkombinationen bietet. Was die Erwartungen anbelangt: In Spa starteten wir mit dem Audi R18 TDI von Platz eins, bei den 24 Stunden von Le Mans haben wir anfangs geführt. In Imola hat es für einen Podestplatz gereicht. Natürlich wollen wir in Silverstone wieder angreifen. Es wird Zeit für den nächsten Sieg des Audi R18 TDI.
 
Von einer Sommerpause wie bei vielen anderen Fahrern konnte in Ihrem Fall allerdings nicht die Rede sein.
Ich habe in diesem Jahr schon 16 Wettbewerbe absolviert. Das ist für einen Rennfahrer natürlich ein Traum. Und es stehen bis zum Finale in Zhuhai mit Audi im November noch sieben Termine bevor, also fahre ich 23 Einsätze in diesem Jahr. Wie jeder weiß, mag ich privat auch Rallyes sehr gerne und habe zuletzt Ende August den deutschen Weltmeisterschaftslauf bestritten. Nach einer Zeitstrafe wurden wir Dritte in der DRM-Wertung. Zudem fahre ich Langstreckenrennen auf dem Nürburgring. Kurzum: Meine Saison 2011 mit Audi und Porsche ist sehr abwechslungsreich, macht riesigen Spaß und hat auch schon einige Pokale eingebracht.
 
Für Audi gehen Sie bis zum Finale mit Marcel Fässler als neuem Teamkollegen im Audi R18 TDI #1 an den Start. Wie verläuft die Zusammenarbeit?
Wir bilden erst seit Imola ein Fahrerteam. Die Zusammenarbeit mit Marcel ist perfekt, weil wir eine sehr ähnliche Arbeitsweise haben, beide professionell vorgehen und wir uns auch außerhalb des Cockpits gut verstehen. Wir beide wollen unbedingt den Erfolg für Audi. Auch das Audi Sport Team Joest erkennt, wie gut unsere Zusammenarbeit ist. Ich fahre jetzt im dritten Jahr für Audi. Ein Umfeld, in dem man sich so wohl fühlt, weiß ich sehr zu schätzen. Und es hilft dabei, Erfolge für die Marke einzufahren. Hoffentlich in Silverstone den nächsten!

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Bei den Läufen 5 und 6 zur Deutschen Rallye Meisterschaft im Rahmen des Rallye Weltmeisterschaft Laufes mit Start und Ziel in Trier, erlebte Timo Bernhard ein ereignisreiches Wochenende. In seinem vom Rallye Team 75 vorbereiteten Porsche 911 GT3 Cup belegte Bernhard zusammen mit seinem Beifahrer Klaus Wicha am Freitag auf der ersten Etappe der Deutschland Rallye, die als 5. Lauf zur Deutschen Meisterschaft gewertet wurde, Gesamtrang 3. Auf den 6 teils sehr engen Wertungsprüfungen, die in den Weinbergen im Raum Mosel gefahren wurden, gelangen ihm Zeiten die oft nahe der Spitze lagen. "Wir sind glücklich über unseren 3. Platz. Nachdem wir gleich zu Beginn des Tages einen Reifenschaden zu beklagen hatten verlief der restliche Tag völlig problemlos."

Am Samstag, dem 6. Meisterschaftslauf, überzeugten Bernhard / Wicha dann von Beginn an. Trotzdem summierte sich ihr Rückstand auf die Spitze bis Wertungsprüfung 5 auf 1:12,5 Minuten. Doch auf den letzten 3 WPs ließ Bernhard den vom Porsche Zentrum Mannheim eingetzten GT3 Cup förmlich über die sehr selektiven Strecken fliegen und beendete diese allesamt als Gesamtschnellster! Zu was Bernhard in seinem soundgewaltigen Porsche zu leisten im Stande ist, bewieß er besonders auf der "Königsprüfung" der gesamten Meisterschaft, der berüchtigten Panzerplatte auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder. Auf der über 34 Km langen letzten WP des Tages nahm er dem bis dahin zweitplatzierten Sandro Wallenwein knapp eine Minute und dem zu diesem Zeitpunkt führenden Hermann Gassner 30 Sekunden ab. Damit beendete das Duo Bernhard / Wicha die Rallye mit einem Vorsprung von 3,8 Sekunden auf Platz 1. Doch als im Servicepark beim Team schon die Sektkorken knallten, machte die Nachricht über eine 120 Sekunden Zeitstrafe die Runde. Als Timo Bernhard das Auto im Parc Fermé abstellte wurde er darüber informiert auf WP 2 und danach an gleicher Stelle auf WP 6 an einer Spitzkehre zu weit innen gefahren zu sein und somit unerlaubt abgekürzt zu haben. "Nachdem wir uns schon über den Sieg gefreut haben kam die Nachricht über diese Strafe völlig unerwartet. Doch damit müssen wir uns letztlich abfinden. Wir haben alles gegeben, speziell bei der Aufholjagd auf den letzten Prüfungen waren wir am absoluten Limit unterwegs. Trotz der Rückstufung auf den 3. Rang fühlen wir uns irgendwie doch als moralischer Sieger. Danke an unser Rallye Team 75, das unter der Leitung von meinem Vater Rüdiger erneut einen super Job abgeliefert hat." Sieger wurde dadurch, wie bereits am Samstag, Hermann Gassner. Auf Platz 2 landete Sandro Wallenwein, der damit vorzeitig die Deutsche Rallye Meisterschaft für sich entschieden hat.

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Saison-Höhepunkt für Timo Bernhard, Klaus Wicha und das Rallye Team 75: Am Freitag und am Samstag stehen die DRM-Saisonläufe fünf und sechs auf dem Programm von Timo Bernhard und seinem Beifahrer Klaus Wicha. Diese werden im Rahmen des WM-Laufes der Deutschland Rallye gefahren und finden im Raum Trier, im nördlichen Saarland sowie in den Mosel-Weinbergen statt. Die Wertungsprüfungen sind sehr lang und anspruchsvoll. Das Rallye Team 75 unter der erfahrenen Leitung von Vater Rüdiger Bernhard hat den soundgewaltigen Porsche 911 GT3 Cup ST speziell an diese Bedingungen angepasst. Man konnte auch auf die große Erfahrung von Beifahrer Klaus Wicha zurückgreifen, der schon mehrmals die Deutschland Rallye erfolgreich beendet hat.

Timo Bernhard: "Die Deutschland Rallye wird die größte Rallye sein, an der ich bisher teilgenommen habe. Ich freue mich auch schon riesig, dort zu starten. Da die meisten Wertungsprüfungen in der Nähe meiner Heimat stattfinden, werden bestimmt viele Fans, die mich normalerweise am Nürburgring oder in Le Mans fahren sehen, zum Anfeuern kommen. Wir starten in der DRM-Wertung im Rahmen eines WM-Laufes. Das ist die optimale Bühne für Fahrer, Teams und Sponsoren. Wir sind optimistisch ein gutes Ergebnis zu erreichen."

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Am gestrigen Sonntag präsentierte Moderatorin Andrea Kiewel von 11 Uhr bis 13 Uhr live aus dem ZDF-Fernsehgarten in Mainz Kostproben zur diesjährigen ADAC Rallye Deutschland. Ein Gast war Timo Bernhard, der den Rallyesport als reizvolles Zusatz-Hobby verfolgt. Der ADAC Motorsportler des Jahres 2010 erzählte der ZDF-Moderatorin "Kiwi" einiges über seine fünf Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Porsche, seinen Le-Mans-Sieg von 2010 im Audi und seine Ausflüge in die Rallye-Szene. Höhepunkt war die Mitnahme einer Zuschauerin auf dem "heißen" Beifahrersitz auf einem speziell präparieten Rallye-Parcours. Der momentan dienstälteste Porsche-Werksfahrer hat im privat eingesetzten Porsche 911 GT3 des Rallye Team 75 kürzlich den zweiten Gesamtrang bei der Deutschen Rallye-Meisterschaftsrunde in Baden-Württemberg erobert und am vergangenen Wochenende den Klassensieg bei der Wartburg Rallye erzielt.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1410856/ADAC-Rallye#/beitrag/video/1410856/ADAC-Rallye

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Beim ersten Auftritt von Timo Bernhard in der Deutschen Rallye Serie (DRS), der 52. Wartburg Rallye, zeigte er sich sehr zufrieden mit seiner Leistung. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Klaus Wicha trotzten sie den ständig wechselnden Witterungsbedingungen und erzielten 3 WP-Bestzeiten. Bei starker Konkurrenz von insgesamt 5 Porsche und der gewohnten Allradfraktion spielte die Reifenwahl eine entscheidende Rolle. Nach starkem ersten Drittel der Rallye wurde das Klassement wetterbedingt durcheinander gewirbelt. Am zweiten Tag der Rallye gelang dem Duo Bernhard / Wicha 2 der 3 Bestzeiten, aber es reichte schlußendlich nicht mehr für eine Podiumsplatzierung. Sieger der Rallye wurde der mehrfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle auf Skoda Octavia WRC.

Timo Bernhard: " Es war erneut ein enger Kampf um die Spitze, der uns sehr viel Spaß gemacht hat. Ich bin zufrieden mit unserer Leistung und unser Porsche war wieder sehr gut von unserem Rallye Team 75 vorbereitet. Jetzt freuen wir uns gemeinsam auf das Saisonhighlight, die Deutschland Rallye vom 19. bis 21 August."

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Zum ersten Mal wird das Rallye Team 75, rund um Rüdiger Bernhard, in diesem Jahr an einem Lauf zur Deutschen Rallye Serie (DRS) teilnehmen. Man hat sich ganz bewusst die Wartburg Rallye in Eisenach herausgesucht. "Die Wartburg Rallye soll eine super Asphalt-Veranstaltung sein. Wir haben bis jetzt viel Positives gehört und das ganze Team ist gespannt auf den Einsatz in Eisenach", freut sich Teamchef Rüdiger Bernhard und fügt hinzu, "zudem wollen wir die Wartburg als Vorbereitung auf den nächsten DRM Lauf nutzen, die Deutschland Rallye."

Dabei lief es beim letzten DRM Lauf, der Baden-Württemberg Rallye, schon richtig rund beim Rallye Team 75 / PENSKE Sportwagenzentrum. Timo Bernhard und sein Beifahrer Klaus Wicha belegten am Ende mit einem "hauchdünnen" Rückstand von 2 Sekunden Platz 2 in der Gesamtwertung. Dementsprechend positiv war das Resümee von Profi-Pilot Timo Bernhard: "Ja, 2 Sekunden kann man über eine ganze Rallye gesehen überall finden. Trotzdem war es ein fairer und sportlicher Kampf bei schwierigsten äußeren Bedingungen. Die Reifenentscheidung war extrem schwer, aber so ist Rallye-Sport und es hat großen Spaß gemacht. Wir waren gefordert."

Ein Ausblick auf die Wartburg zu geben ist aus der Sicht von Timo nicht einfach. "Wir kennen ungefähr die Charakteristik von den Onboard-Aufnahmen des Veranstalters. Es sind schöne Strecken, trotzdem wird das Wetter die entscheidende Rolle gegen die "Allradler" spielen. Klaus und ich sind das erste Mal bei der Wartburg Rallye und freuen uns auf den Einsatz! Nach dem bisherigen Feedback der Fans, freuen sie sich umso mehr!"

Der Start der Wartburg Rallye ist am Samstag, den 06.08.11, ca. 15 Uhr und endet ca. 15.45 Uhr, Sonntag, den 07.08.11. Livezeiten unter www.mc-eisenach.de

#5  Timo Bernhard / Klaus Wicha  Porsche 911 GT3 ST

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Einen starken Auftritt hatte der Le Mans Sieger von 2010 und Porsche Werksfahrer Timo Bernhard am Wochenende bei der Rallye Baden Württemberg, dem 4. Lauf zur Deutschen Meisterschaft. Zusammen mit seinem neu zum Team gestoßenen Beifahrer Klaus Wicha belegte er nach einem spannenden Kampf bei schwierigen Bedingungen in seinem vom Penske Sportwagenzentrum Mannheim betreuten und vom Rallye Team 75 eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup am Ende den 2. Platz.
Nachdem die Strecken am Freitag feucht und am Samstag Vormittag sogar komplett nass waren und somit die Allrad angetriebene Konkurrenz stark bevorteilt war, trocknete es gegen Nachmittag mehr und mehr ab. Erst die letzten 4 Wertungsprüfungen konnten mit Trockenreifen in Angriff genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bernhard noch einen Rückstand von knapp 20 Sekunden auf Platz 1. Diesen konnte er dann mit 3 gefahrenen Bestzeiten noch bis auf 2 Sekunden verkürzen. "Genau so muss Rallyesport sein! Der Kampf mit Sandro Wallenwein hat uns sehr viel Spaß gemacht. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht. Trotzdem sind wir sehr zufrieden. Vielen Dank ans ganze Team um meinen Vater Rüdiger, das wieder einen sehr guten Job gemacht hat. Wir werden weiter für den ersten Sieg arbeiten."

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Nach einer längeren "Rallyepause" freut sich das Rallye Team 75, rund um Teamchef Rüdiger Bernhard, auf den 4. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft vom 22. bis 23. Juli 2011, der ADAC Rallye Baden-Württemberg.

Es ist die dritte Rallye des neu gegründeten Teams mit ihrem Porsche 911 GT3 ST, aufgebaut in Zusammenarbeit mit dem Porsche Zentrum Mannheim. Bei den ersten zwei Veranstaltungen, sowohl bei der Wikinger-Rallye, 1.Gesamtbestzeit, sowie bei der Hessen-Rallye, 3 nach dem ersten Tag, konnte das Team auf sich aufmerksam machen.

Für Profirennfahrer Timo Bernhard bedeuteten die letzten Monate, seit der Hessen-Rallye, volle Konzentration auf die Saisonhighlights 24h Le Mans und 24h Nürburgring. Am "Ring" gehört er nach dem diesjährigen Gesamtsieg zu den Rekordhaltern mit 5 Gesamtsiegen. Diesen Schwung möchte Bernhard jetzt auch auf die Rallye mitnehmen : "Ich freue mich unheimlich auf die Rallye Baden-Würtemberg, und dass es wieder losgeht. Wir haben bei den ersten zwei Rallyes gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. Leider wurden wir zwei Mal durch einen defekten Keilriemen gebremst, der durch eindringende Steine verursacht wurde. Das sollten wir jetzt im Griff haben. Das ganze Rallye Team 75 / Penske Sportwagenzentrum ist voll motiviert."

Abgerundet wird die Vorbereitung auf die nächste Rallye von einem erfolgreichen Test im Westerwald, bei dem auch Teamchef Rüdiger Bernhard ein zufriedenes Fazit zieht: "Der Test galt als Vorbereitung auf die Rallye, damit das ganze Team wieder in den Rhythmus kommt und auch Timo wieder Zeit im Rallye-Porsche verbringt. Wir haben einige Setup Änderungen durchprobiert, denn es ist klar, jeder Kilometer hilft uns, das Auto weiter zu verbessern. Wir lernen immer noch dazu."

Ein neues Teammitglied wird für den restlichen Lauf der Saison hinzustoßen: Ab sofort wird sich Timo Bernhard das Cockpit mit dem aktuell bekanntesten und erfolgreichsten Beifahrer Deutschlands teilen: Klaus Wicha.

Der bisherige Beifahrer Marco Glasen bleibt dem Team, dem er seit der ersten Stunde angehört, selbstverständlich erhalten und wird organisatorische Aufgaben übernehmen, sowie als Beifahrerkader für das Team zur Verfügung stehen.

Das Team Bernhard/Wicha wird bei der Rallye Baden-Württemberg erstmals auf Bestzeitenjagd gehen.

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 Das Audi Sport Team Joest beendete das erste Gastspiel des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) im italienischen Imola auf den Plätzen drei und vier. Nur vier Wochen nach dem Audi-Sieg in Le Mans fuhren Marcel Fässler und Timo Bernhard beim Sechs-Stunden-Rennen nahe Bologna mit dem Audi R18 TDI #1 auf Rang drei. Ihre Teamkollegen Allan McNish und Tom Kristensen beendeten im Diesel-Sportwagen mit der Startnummer „2“ den vierten ILMC-Lauf auf Rang vier. Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der am Samstag mit einem zweiten Rang im Qualifying einen Platz in der ersten Startreihe erobert hatte, verteidigte zu Beginn des Rennens seine Position. Allan McNish, der Startfahrer im R18 TDI #2, war zu Beginn Vierter. Beide Fahrzeuge verloren im dichten Verkehr mit 48 Teilnehmern kontinuierlich Zeit durch viele Überrundungsvorgänge. Ab den ersten Boxenstopps nach 47 Minuten lagen die beiden Audi R18 TDI auf den Rängen drei und vier.

Auf der Traditionsrennstrecke in Imola war Audi erstmals mit der für die verbleibenden ILMC-Rennen überarbeiteten Aerodynamik angetreten. Die neueste Spezifikation des mehr als 540 PS starken Prototyps weist im Vergleich zur Le-Mans-Konfiguration einen höheren Abtrieb auf. Doch die Mannschaft des Audi Team Joest konnte in Italien den Vorteil der High-Downforce-Variante nicht wie erhofft ausspielen: Durch Gummi-Abrieb auf der Strecke verschmutzten die Bremsen vorn und überhitzten. Dadurch musste die Balance stärker auf die hinteren Bremsen
gestellt werden. Als Folge verschlechterte sich die Balance des gesamten Autos und beide Fahrzeuge waren schwieriger zu fahren. Das Entfernen der Verschmutzung aus der Bremsbelüftung kostete zudem pro Boxenstopp wertvolle Sekunden.

Beide Fahrerpaarungen erlebten in Imola ein Rennen ohne Fahrfehler und technische Defekte. Eine Stunde vor Rennende waren die beiden Audi R18 TDI nur durch Zehntelsekunden getrennt und zeigten ein spannendes Team-internes Duell. Nach sechs Rennstunden und 219 absolvierten Rennrunden überquerten Marcel Fässler und Timo Bernhard bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz im Audi R18 TDI als Dritte mit einer Runde Rückstand auf die Gesamtsieger Sébastien Bourdais/Anthony Davidson die Ziellinie.

Timo Bernhard (Audi R18 TDI #1): „Ein interessantes Rennen für uns. Es war wichtig, im Verkehr keine Probleme zu haben und nirgendwo hängenzubleiben. Wir haben während des gesamten Rennens Druck gemacht. Anfangs sahen Marcel und ich stark aus, besonders Marcel zu Beginn. Aber während des Rennens wurde die Außentemperatur immer höher. Zu allem Überfluss hat sich viel Dreck und Gummiabrieb in die Bremsbelüftung gesetzt, dadurch stieg die Bremstemperatur an und wir mussten die Belüftung bei jedem Boxenstopp reinigen. Wir mussten mit der

Bremsbalance sehr weit nach hinten gehen – das hat das ganze Auto verändert. Das ist schade, aber wir schlagen zurück. Platz drei war alles, was wir heute herausholen konnten.“

Ergebnis

1. Davidson/Bourdais (Peugeot) 220 Rd. in 6:01.01,623 Std.
2. Montagny/Sarrazin (Peugeot) + 1.08,688 Min.
3. Fässler/Bernhard (Audi R18 TDI) – 1 Rd.
4. McNish/Kristensen (Audi R18 TDI) – 1 Rd.
5. Belicchi/Boullion (Lola-Toyota) – 7 Rd.
6. Jani/Prost (Lola-Toyota) – 7 Rd.

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Nur drei Wochen nach dem Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans steht für den Audi R18 TDI schon die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm: Beim 6-Stunden-Rennen im italienischen Imola geht es um wichtige Punkte im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) - jener Rennserie, aus der 2012 die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft wird.

Viel Zeit, den zehnten Le-Mans-Sieg zu feiern, blieb dem Audi Sport Team Joest nicht. Da Audi den Siegerwagen mit der Startnummer "2" für Ausstellungen und Demofahrten nutzen möchte, mussten nach den beiden schweren Unfällen von Allan McNish und Mike Rockenfeller in Le Mans gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge aufgebaut werden (R18-103 und R18-107). Zudem wurde in der Woche nach dem DTM-Rennen auf dem Lausitzring ein auf mehr Abtrieb ausgelegtes Aerodynamikpaket erprobt, das in Imola erstmals zum Einsatz kommt.
 
Am Steuer der Startnummer "1" (rote Farbmarkierungen) bilden erstmals Timo Bernhard und Marcel Fässler eine Fahrerpaarung. Bernhard/Fässler sind auch für die weiteren drei ILMC-Rennen in Silverstone, Road Atlanta und Zhuhai als Piloten vorgesehen.
 
Während Bernhard, Fässler und McNish in Imola schon Rennen gefahren sind, lernte Tom Kristensen die italienische Rennstrecke in einem Simulator kennen. Daher wissen alle vier, was auf sie zukommt: ein Rennen, bei dem die Bremsen eine wichtige Rolle spielen werden und es mit rund 50 Fahrzeugen ziemlich eng auf der Strecke wird. 

Die 6 Stunden von Imola werden am Sonntag, dem 3. Juli um 12 Uhr gestartet.

TV-Tipp

Eurosport 2 überträgt am Sonntag von 12.00 bis 13.00 Uhr die Anfangsphase und von 16.00 bis 18.00 Uhr die letzten zwei Stunden des Rennens live.

 
Timo Bernhard (30/D), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
- Feierte 2010 seinen ersten Le-Mans-Sieg
- Holte beim Debüt des R18 TDI in Spa die Pole-Position
"In Imola bin ich schon zwei Mal mit dem Porsche-Supercup gestartet und dabei ein Mal knapp am Podium vorbei geschrammt. Das will ich in der ILMC mit Audi jetzt natürlich ändern. Eine schöne Herausforderung ist alleine schon die Strecke. Sie wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren, was eher ungewöhnlich ist und von uns Fahrern eine Umgewöhnung verlangt. Die Kurventypen sind ganz unterschiedlich: Es gibt schnelle, mittelschnelle, aber auch extrem langsame Kurven. Und es gibt fast keine Geraden, sondern diese Abschnitte enthalten immer Bögen. Das wird im Verkehr mit so vielen Autos auf der Strecke schwierig. Aber unser Anspruch ist es, ganz vorne zu sein und zu zeigen, dass die Nummer ,1' auf unserem Auto gerechtfertigt ist. Ich freue mich auf mein erstes gemeinsames Rennen mit Marcel (Fässler)."


Zeitplan
 
Freitag, 1. Juli
12:15-13:45 Uhr Freies Training 1
16:30-18:00 Uhr Freies Training 2
 
Samstag, 2. Juli
08:55-09:55 Uhr Freies Training 3
14:25-14:45 Uhr Qualifying (Prototypen)
 
Sonntag, 3. Juli
09:00-09:20 Uhr Warm-up
12:00-18:00 Uhr Rennen (6 Stunden)

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Es war eines der spannendsten und dramatischsten 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Und es endete mit einem Triumph für Porsche: Vor 220.000 Zuschauern entlang der legendären Nordschleife gewannen die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar-Pfalz), Marc Lieb (Ludwigsburg), Romain Dumas (Frankreich) sowie Lucas Luhr (Schweiz) mit dem Porsche 911 GT3 RSR die 39. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel und verwiesen dabei die starke Konkurrenz von BMW, Mercedes und Audi auf die Plätze.

Für Porsche und das Porsche-Team Manthey war es bereits der fünfte Sieg bei dem Traditionsrennen in den letzten sechs Jahren - ebenso für Timo Bernhard.

Mit dem Porsche 911 GT3 RSR, dem weltweit erfolgreichsten GT-Rennwagen der vergangenen Jahre, übernahm das Porsche-Quartett am Samstag um 23.25 Uhr die Führung und gab sie danach bis ins Ziel nicht mehr aus der Hand. Was folgte waren 16 Stunden und 35 Minuten an der Spitze, 108 konstant schnelle und fehlerfreie Runden unter großem Druck auf einer der selektivsten Rennstrecken der Welt - das spricht für die Zuverlässigkeit des Porsche 911 GT3 RSR und für die Klasse seiner Piloten. Der neue Distanzrekord, den sie mit insgesamt 156 Runden und 3.958,968 Kilometern aufstellten, unterstreicht die großartige Leistung der Sieger und ihres Teams.

Timo Bernhard: "Der fünfte Sieg bei diesem Rennen ist etwas ganz Besonderes, zumal es in diesem Jahr besonders schwer war. Wir hatten gar keine andere Wahl, als von Anfang an auf Angriff zu fahren. Im Endeffekt war alles perfekt.. Mein spezieller Dank geht an unseren Teamchef Olaf Manthey. Er lebt dieses Rennen wie kein anderer und bereitet sich mit unglaublich viel Herzblut jedes Jahr darauf."

Ergebnis 24 Stunden Nürburgring
1. Lieb/Bernhard/Dumas/Luhr (D/D/F/CH), Porsche 911 GT3 RSR, 156 Runden
2. Müller/Farfus/Alzen/Lamy (D/BRA/D/P), BMW M3 GT, +4:23,7 Sekunden
3. Basseng/Fässler/Piccini/Stippler (D/CH/I/D), Audi R8 LMS, - 1 Runde
4. Stippler/Hennerici/Haase/Winkelhock (D/D/D/D), Audi R8 LMS, - 1
5. Ekström/Scheider/Werner/Abt (S/D/D/D), Audi R8 LMS, - 2
6. Heyer/Jäger/Bleekemolen/Seyffarth (D/D/NL/D), Mercedes-Benz SLS, - 3

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Bei der 39. Auflage des 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in der Eifel am 25./26. Juni hat das Erfolgs-Team Manthey Racing in diesem Jahr zwei Porsche 911 im markanten gelb-grünen Design genannt. Zum einen den 911 GT3 R, dessen Cockpit sich die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar-Pfalz), Romain Dumas (Frankreich), Marc Lieb (Ludwigsburg) sowie Manthey-Pilot Lucar Luhr (Schweiz) teilen. Zum anderen den 911 GT3 RSR mit dem gleichen Erfolgsquartett, das zusammengerechnet schon über 50 bedeutende internationale Titel gewonnen hat.

Das Rennen mit der einzigartigen Atmosphäre einer riesigen Motorsport-Party begeistert Timo Bernhard stets aufs Neue. "Auf der Nordschleife zu fahren ist immer wieder ein Erlebnis", sagt der Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Sieger, der bei allen vier Porsche-Gesamtsiegen zwischen 2006 und 2009 mit dabei war. "Obwohl man als Fahrer ständig gefordert ist und auf der langen Runde eigentlich keine Pause hat, steigt man nicht gerne aus dem Auto."

Die 39. Auflage des 24-Stunden-Rennens Nürburgring startet am Samstag, 25. Juni, um 16.00 Uhr. Der TV-Sender Sport1 berichtet in verschiedenen Einblendungen am Samstag (ab 15.45 Uhr) und Sonntag (ab 07.00 Uhr) insgesamt mehr als 13 Stunden live. Eine einstündige Zusammenfassung des Rennens mit allen Höhepunkten wird am Sonntag um 22.30 Uhr ausgestrahlt.

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 25,378 km
Renndistanz: 24 Stunden
Schnellste Runde 2010: Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann (Porsche), 15.05.10, 8.28,587 Min. (179,637 km/h)

Zeitplan 24-Stunden-Rennen Nürburgring

Donnerstag, 23. Juni
14.30 - 16.00 Uhr, Freies Training
19.30 - 23.30 Uhr, 1. Zeittraining

Freitag, 24. Juni
14.00 Uhr, Porsche-Pressekonferenz
16.55 - 18.55 Uhr, 2. Zeittraining

Samstag, 25. Juni
13.30 - 15.10 Uhr, Startaufstellung
15.40 Uhr, Einführungsrunde
16.00 Uhr, Start

Sonntag, 26. Juni
16.00 Uhr, Zieleinlauf
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Der saarländische Rennfahrer Timo Bernhard, seine Teamkollegen Romain Dumas und Mike Rockenfeller konnten leider ihren Vorjahressieg bei den 24h von Le Mans nicht wiederholen. Mike Rockenfeller überstand einen extrem schweren Unfall im ersten Renndrittel unverletzt.

Mike Rockenfeller hatte einen großen Schutzengel, als er kurz vor 23 Uhr auf Platz zwei liegend im schnellsten Streckenabschnitt bei ca. 300 km/h von einem GT-Fahrzeug am linken Hinterrad touchiert wurde. Der Audi R18 TDI bog nach links ab und prallte mit 270 km/h gegen die Leitplanken auf der Anfahrt zur "Indianapolis"-Kurve. In diesem enormen Aufprall hielt das von Audi in einem neuartigen Verfahren entwickelte und produzierte Kohlefaser-Monocoque stand. Auch der vordere Crash-Absorber und alle weiteren passiven Sicherheitseinrichtungen des Fahrzeugs erfüllten ihren Zweck. Mike Rockenfeller konnte dem Wrack selbst entsteigen. Der Vorjahressieger blieb vorsorglich über Nacht im Krankenhaus, konnte dieses am Sonntagvormittag aber schon wieder verlassen.

"Die Sicherheitsstandards bei Audi sind einfach enorm und haben mir das Leben gerettet", erklärte Mike Rockenfeller. "Ich hatte noch nie in meinem Leben einen solchen Unfall und hoffe, dass ich das auch nicht mehr erfahren muss."

Timo Bernhard (Audi R18 TDI #1): "Ich freue mich unheimlich fürs Team. Das ganze Team hat super zusammengehalten in der Vorbereitungsphase. Hut ab vor der Startnummer 2. Sie haben ein Super-Rennen gefahren. Ein sehr starker Auftritt. Natürlich wären wir mit unserem Auto Nummer 1 sehr gerne vorne mitgefahren. Auch als wir zuschauen mussten, sahen wir, dass das Auto unheimlich konkurrenzfähig war. Wir waren bis zum Zeitpunkt unseres Ausfalls gut dabei. Die Enttäuschung als Fahrer kann ich nicht verbergen. Das Wichtigste ist, dass es Mike gutgeht. Er konnte in der Situation nicht anders reagieren. Gratulation an das ganze Team von Audi Sport. Ein Super-Auftritt. Ich freue mich, dass der Sieg eingefahren wurde."

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Exakt 183 Tage nach der Weltpremiere in Ingolstadt wird es für den neuen Audi R18 TDI so richtig ernst: Wenn am 11. Juni um 15 Uhr die Startampel bei den legendären 24 Stunden von Le Mans auf Grün springt, geht es für Audi um die Chance auf den zehnten Sieg beim bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt.

Die drei Einsatzfahrzeuge mit den Chassisnummern R18-104 (Timo Bernhard/Romain Dumas/Mike Rockenfeller), R18-106 (Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer) und R18-105 (Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish) wurden nach dem Rennen in Spa-Francorchamps bei Audi Sport in Ingolstadt komplett zerlegt und mit höchster Akribie neu aufgebaut. Schließlich kann das kleinste Detail die Arbeit von Monaten zunichte machen.

Insgesamt rechnet der Veranstalter mit mehr als 250.000 Zuschauern. Millionen von Fans weltweit werden das "Rennen des Jahres" vor den Fernsehschirmen verfolgen.

Timo Bernhard (30/D), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
- Erzielte im Vorjahr seinen ersten Sieg in Le Mans
- Geht mit Audi zum dritten Mal bei dem 24-Stunden-Klassiker an den Start
"Zum ersten Mal starten wir in Le Mans mit der Nummer - 1 -. Im Vorjahr sind wir eher als Underdogs oder Geheimtipp nach Le Mans gereist. In diesem Jahr wird man uns am Sieg messen. Wir stehen im Fokus und sind die Gejagten. Das wünschen wir uns auch! Zehn Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal in meiner Karriere ein 24-Stunden-Rennen bestritten habe, und zwar am Nürburgring. Aber trotz der Routine beginnt das Spiel immer wieder von vorn. In diesem Jahr erwarte ich ein sehr enges Rennen zwischen Audi und Peugeot. Uns stehen 24 Stunden bevor, in denen der kleinste Fehler entscheiden kann. Ich habe mit Audi Sport und dem Team Joest eine sehr starke Mannschaft hinter mir. Bis zuletzt haben die Crew, meine Teamkollegen und ich alles optimiert und angepasst. Zudem gab es den Vortest im April, den es in den beiden Jahren davor bei Audi in Le Mans nicht gab. Wir kommen gründlich vorbereitet zum wichtigsten Rennen des Jahres."

Timo Bernhard (D): * 24.02.1981 in Homburg (D); Wohnort: Dittweiler (D); verheiratet mit Katharina; Größe 1,73 m; Gewicht: 61 kg; Audi-Fahrer seit 2009; Le-Mans-Siege: 1; Le-Mans-Starts: 5

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 13,629 km
Renndistanz: 24 Stunden

Der Zeitplan in Le Mans

Sonntag, 5. Juni
14:30 - 19:00 Uhr Technische und administrative Abnahme

Montag, 6. Juni
09:30 - 17:30 Uhr Technische und administrative Abnahme
(Audi Sport Team Joest 16:20 - 17:10 Uhr)

Dienstag, 7. Juni
17:00 Autogrammstunde

Mittwoch, 8. Juni
16:00-20:00 Uhr Freies Training
22:00-24:00 Uhr Qualifying

Donnerstag, 9. Juni
10:00 Uhr ACO-Pressekonferenz
19:00-21:00 Uhr Qualifying
22:00-24:00 Uhr Qualifying

Freitag, 10. Juni
10:00-20:00 Uhr Pitwalk
14:00 Uhr Audi-Pressekonferenz
18:00-20:00 Uhr Fahrerparade

Samstag, 11. Juni
09:00-09:45 Uhr Warm-up
14:22 Uhr Beginn Startprozedur
15:00 Uhr Start

Sonntag, 12. Juni
15:00 Uhr Ziel
ca. 15:30 Uhr ACO-Pressekonferenz

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Das Audi Sport Team Joest erlebte beim Renndebüt des neuen Audi R18 TDI in Spa-Francorchamps (Belgien) eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Nach einem perfekten Qualifying und einer tollen Show in der Anfangsphase des Rennens belegten die drei Audi R18 TDI die Plätze drei, vier und fünf.

Zu Beginn des Rennens sahen die 34.600 Zuschauer eine starke Vorstellung des neuen LMP1-Sportwagens der AUDI AG. André Lotterer übernahm am Start die Führung und verteidigte diese bis kurz vor seinem ersten Boxenstopp. Auch der von der Pole-Position gestartete Timo Bernhard und Allan McNish (trotz eines Drehers in der Startrunde)  mischten in der ersten Stunde an der Spitze mit und lieferten sich im dichten Verkehr begeisternde Duell mit der Konkurrenz.

Doch kleinere Zwischenfälle, die in der Summe große Auswirkungen hatten, warfen alle drei Audi R18 TDI zurück. Auch der von der Pole-Position gestartete Timo Bernhard hatte Pech: Im Kampf um die Spitze wurde er im schnellen Streckenabschnitt "Blanchimont" am Heck von einem langsameren Fahrzeug touchiert. Dabei wurden die Heckhaube und der Diffusor beschädigt. Romain Dumas und Mike Rockenfeller hatten anschließend mit einem unterschiedlichen Fahrverhalten in Links- und  Rechtskurven zu kämpfen. Auch die Startnummer "1" musste kurz vor dem Ziel wie die beiden anderen Audi R18 TDI noch einmal zum Nachtanken kurz an die Box kommen. Mit zwei Runden Rückstand wurden Bernhard/Dumas/Rockenfeller Vierte.

Timo Bernhard (Audi R18 TDI #1): "Das war ein sehr hartes Rennen  heute. Das Positive ist, dass wir sehr viele Sachen mit Hinblick auf Le Mans mitnehmen, denn das war ein Test unter Rennbedingungen. Unserem Auto hat heute etwas das Rennglück gefehlt. Das war schade, denn am Anfang konnte ich gut mitmischen. Ich lag die ganze Zeit auf  Platz zwei und drei, es hat eigentlich alles gepasst. Doch dann hat mich leider ein LMP2-Auto am Heck berührt. Dadurch war die Heckhaube defekt. Bei 55 Autos im Feld kann so etwas passieren."

Ergebnis

1. Gené/Wurz/Davidson (Peugeot) 161 Rd. in 6:02.03,799 Std.
2. Montagny/Sarrazin/Minassian (Peugeot) + 42,965 Sek.
3. Capello/Kristensen/McNish (Audi R18 TDI) - 1 Rd.
4. Bernhard/Dumas/Rockenfeller (Audi R18 TDI) - 2Rd.
5. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18 TDI) - 3 Rd.

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Große Ehre für den saarländischen Rennfahrer Timo Bernhard: Der Le-Mans-Sieger des Jahres 2010 durfte sich ins "Goldene Buch der Stadt Homburg/Saar" eintragen.

Oberbürgermeister Karlheinz Schöner überreichte Timo Bernhard auch einen Ehrenpreis in der Kategorie Sport für seine besonderen Leistungen in der Saison 2010 (Sieg in Le Mans, ADAC-Motorsportler des Jahres). Bernhard wurde in Homburg/Saar geboren und ging dort auch ins Gymnasium. Von der Auszeichnung beflügelt, holte der 30-Jährige am Freitag in Spa-Francorchamps seine erste Pole-Position in Audi-Diensten.

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Erstes Rennen, erste Pole-Position: Der neue Audi R18 TDI hat beim Qualifying für das 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps (Belgien) den starken Eindruck bestätigt, den er vor 14 Tagen beim Testtag in Le Mans hinterlassen hatte. Mit den Positionen eins, zwei und drei gelang dem Audi Sport Team Joest ein perfektes Qualifying-Ergebnis.
 
Schon in den drei freien Trainingssitzungen am Donnerstag und am Freitag hatte der innovative LMP1-Sportwagen, der die Audi-ultra-Leichtbau-Technologie visuell erlebbar macht, den Ton angegeben und die Zeitenlisten angeführt. Im Qualifying gelang dann Timo Bernhard im schwarzen Audi R18 TDI mit der Startnummer "1" die schnellste Runde. Mit 2.01,502 Minuten verwies er seine Teamkollegen André Lotterer und Tom Kristensen knapp auf die Plätze zwei und drei.

Eine echte Standortbestimmung bot das Qualifying in Spa-Francorchamps allerdings nicht: Weil bei einem Unfall die Leitplanken zu stark beschädigt wurden, endete die ursprünglich auf 20 Minuten angesetzte Session nach 14:06 Minuten vorzeitig. Zu diesem Zeitpunkt hatten noch nicht alle Top-Teams ihre schnellen Runden absolviert. Weil es schon in den freien Trainingssitzungen zahlreiche Zwischenfälle und rote Flaggen gegeben hatte, schickte das Audi Sport Team Joest seine drei Audi R18 TDI gleich zu Beginn des Qualifyings auf Zeitenjagd - eine strategisch richtige Entscheidung, die Audi die besten drei Startplätze brachte.
 
Der zweite Lauf des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) beginnt am Samstag um 14:05 Uhr und dauert maximal sechs Stunden. Eurosport 2 überträgt von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr live aus Spa-Francorchamps, Eurosport die Schlussphase von 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr.
 

Timo Bernhard (Audi R18 TDI #1): "Das Ergebnis freut mich unheimlich, vor allem für das Team. Wir hatten ja schon eine große Bürde, weil jedes neue Auto bei Audi direkt erfolgreich war. Ich denke, wir haben heute das Maximum herausgeholt. Dass ich der Glückliche war, die erste Pole-Position mit dem Audi R18 TDI herauszufahren, macht mich stolz."

Ergebnis Qualifying
 
1. Bernhard/Dumas/Rockenfeller (Audi R18 TDI) 2.01,502 Min.
2. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18 TDI) 2.01,788 Min.
3. Capello/Kristensen/McNish (Audi R18 TDI) 2.02,145 Min.
4. Lapierre/Duval/Panis (Peugeot) 2.05,482 Min.
5. Jani/Prost (Lola-Toyota) 2.06,767 Min.
6. Amaral/Pla (Zytek) 2.07,290 Min.
7. Collard/Tinseau/Jousse (Pescarolo-Judd) 2.07,528 Min.
8. Lahaye/Moreau/Ragues (Oak Pescarolo-Judd) 2.07,729 Min.
9. Cortes/Geri/Piccini (Zytek) 2.08,821 Min.
10. Leventis/Watts/Kane (HPD) 2.10,016 Min

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Jetzt wird es ernst: Nach Tausenden von Testkilometern inklusive des Testtages in Le Mans ist der neue Audi R18 TDI bereit für seinen  ersten Renneinsatz. Beim 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps  (Belgien) absolviert das Audi Sport Team Joest am Samstag, den 7. Mai  die Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans.

Nun ist Spa-Francorchamps Schauplatz für das Debüt des jüngsten  LMP1-Sportwagens aus dem Hause Audi, der die  ultra-Leichtbau-Technologie des Unternehmens visuell erlebbar macht  und über einen neuartigen ultrakompakten V6-TDI-Motor verfügt. Der  Kurs in den belgischen Ardennen gilt als besonders anspruchsvoll und  ist daher gut als Generalprobe für den Saisonhöhepunkt in Le Mans am  11./12. Juni geeignet. Auch im vergangenen Jahr lernte das Audi Sport  Team Joest in Spa-Francorchamps sehr viel. Einen Monat später feierte  Audi in Le Mans mit dem R15 TDI einen Dreifachsieg und brach den 39  Jahre alten Distanzrekord.

Dieses Mal würde die Mannschaft um Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang  Ullrich gerne auch die Generalprobe für sich entscheiden. Schließlich  zählt das 1000-Kilometer-Rennen von Spa-Francorchamps auch als zweiter  Lauf zum neu geschaffenen Intercontinental Le Mans Cup (ILMC).

Doch es wird in Spa-Francorchamps nicht nur auf Schnelligkeit und  Zuverlässigkeit ankommen: Nicht weniger als 60 Sportprototypen und  GT-Fahrzeuge sind für das Rennen genannt. Damit wird es auf der 7,004  Kilometer langen Rennstrecke extrem eng.

Trainiert wird in den Ardennen bereits ab Donnerstag. Das Qualifying  steht am Freitagnachmittag auf dem Programm. Das 1000-Kilometer-Rennen  wird am Samstag um 14:05 Uhr gestartet und dauert maximal sechs Stunden.

Timo Bernhard (30/Homburg/Saar), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
- Fuhr im vergangenen Jahr in Spa im Qualifying auf Startplatz zwei
"Ich freue mich auf das erste Rennen mit dem neuen Audi R18 TDI.  Besonders Spa ist mir im vergangenen Jahr in guter Erinnerung  geblieben. Wir hatten dort 2010 ein gutes Qualifying, denn ich habe  das Auto in die erste Startreihe gestellt. Wir sind letztendlich zwar  nur Fünfte geworden, aber das Rennen hat uns als Vorbereitung auf Le  Mans sehr geholfen. Ein super Resultat in diesem Jahr wäre als  Motivation für das gesamte Team sehr schön. Aber im Endeffekt ist  dieses Rennen als Generalprobe für Le Mans gedacht."

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 7,004 km
Renndistanz: 1000 Kilometer

Zeitplan (Ortszeiten; MEZ)

Donnerstag, 5. Mai
12:20-13:20 Uhr Freies Training
16:55¬-17:55 Uhr Freies Training

Freitag, 6. Mai
11:50-12:50 Uhr Freies Training
15:50-16:10 Uhr Qualifying (GTE-Fahrzeuge)
16:20-16:40 Uhr Qualifying (Prototypen)

Samstag, 7. Mai
09:55-10:15 Uhr Warm-up
14:05-20:05 Uhr Rennen (1000 Kilometer, maximal 6 Stunden)

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Bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg, dem 2. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft ist Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) am 2.Tag leider mit einem technischen Defekt ausgefallen.

Nach einem starken Beginn am 1.Tag der Rallye lag Timo Bernhard mit seinem Beifahrer Marco Glasen (Freisen) schon auf Platz 3 der Gesamtwertung und ihr vom Rallye Team 75 mit Unterstützung vom PZ Mannheim Penske Sportwagen Zentrum eingesetzter Porsche 911 GT3 Cup war Bester der insgesamt 3 gestarteten Porsche. Bei der Wertungsprüfung 4 war sogar eine WP-Bestzeit möglich, doch leider waren sehr viele Teilnehmer auf dem Rundkurs und hielten den schnellen  Porsche auf.

Am 2.Tag musste Timo Bernhard dann in Wertungsprüfung 6 seinen Rallye-Porsche vorzeitig abstellen, da der Antriebsriemen der Lichtmaschine gerissen ist.
Timo Bernhard: "Kleinste Steine haben den Weg vorbei an den Schutzgittern in den Motorraum gefunden und sich zwischen Riemenscheibe und Riemen gequetscht, dadurch hat es diesen dann zerfetzt und um größere Schäden zu vermeiden mussten wir das Auto abstellen. Das ist natürlich sehr schade, denn wir hatten sehr gut begonnen und es lief von WP zu WP immer besser. Aber wir werden die Probleme in den Griff bekommen und bei der ADAC Rallye Baden-Würtemberg Ende Juli wieder angreifen."
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Über einen besonderen Gast durfte sich der Ingolstädter Anzeiger freuen: der Le-Mans-Gewinner Timo Bernhard ehrte bei der "Nacht des Sports" drei erfolgreiche Sportlerinnen.
Preise vom Le-Mans-Sieger: Timo Bernhard besuchte am Donnerstag die "Nacht des Sports" des Ingolstädter Anzeigers. Die Gewinnerinnen Stefanie Mirlach, Corina Pape und Berit Wiacker erhielten ihre Preise bei der Sportlerwahl 2010 direkt aus den Händen von Timo Bernhard.
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In einer rasanten Aufholjagd fuhr Timo Bernhard nach technischem Ausfall in der Nachtetappe zu Meisterschaftspunkten in der Deutschen Rallye Meisterschaft

Timo Bernhard musste bei seiner DRM-Premiere in der Nachtetappe am Freitagabend auf der vierten Prüfung der Wikinger-Rallye in Schleswig Holstein vorzeitig beenden - der Keilriemen zur Wasserpumpe war durch Steine gerissen. Die daraus resultierende Strafzeit von 5 Minuten warf den Porsche-Werkspiloten und seinen Copilot Marco Glasen auf Platz 79 von 100 Teilnehmern der Gesamtwertung zurück.

Schon beim Shakedown, dem Training am Rallye Vortag, hatte das Rallye Team 75, Inch Marlowe Records, Penske Sportwagenzentrum, einen defekten Anlasser zu beklagen. An beiden Tagen sorgte sein Team, unter der erfahrenen Leitung von Vater Rüdiger Bernhard, in kürzester Zeit dafür, dass der Porsche 997 GT3 Cup ST wieder an den Start gehen konnte.

Am Samstag kämpfte sich der Saarländer mit Top-5-Zeiten in den acht Wertungsprüfungen wieder nach vorne, bis ihm in der letzten WP die erste Gesamtbestzeit in der Deutschen Rallye Meisterschaft, gelang.

"Diese Bestzeit wollte ich unbedingt. Beim ersten Durchgang der Prüfung bin ich kurz vor dem Ziel leicht rausgerutscht. Aber für mein Team, das hier einen so tollen Job gemacht hat, wollte ich einfach diese Belohnung. Es hat dann im zweiten Anlauf geklappt, obwohl ich mir auf den letzten 2 Kilometern noch einen Plattfuß vorne rechts eingefahren habe."

Mit Plattfuß im Ziel angelangt beglückwünschte sein Team, das Rallyeduo Bernhard/Glasen auf der Zielrampe zu Platz 10 in der Gesamtwertung und einem Klassensieg der Wikinger Rallye 2011, die mit ihren selektiven Sonderprüfungen zu einer der schwierigsten Rallyes in Europa zählt.

In der DRM holte das Team 13 Meisterschaftspunkte und sicherte sich damit Platz 9.

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Le-Mans-Sieger Timo Bernhard belegte bei der ADAC-Wikinger-Rallye in einem Porsche 911 GT3 den zehnten Platz. Der Sportwagenpilot erlitt auf der ersten Etappe des Auftaktes der Deutschen Rallye-Meisterschaft einen Defekt, konnte sich aber nach einer Reparatur am zweiten Tag der Veranstaltung mit schnellen Zeiten, darunter einer WP-Bestzeit, noch in die Top Ten des Gesamtklassements vorkämpfen.

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Der Audi R15 TDI hat bei seinem letzten Renneinsatz auf Augenhöhe mit den neuen LMP1-Sportwagen von Peugeot und Acura/Honda gekämpft. Doch dem Audi Sport Team Joest fehlte beim Saisonstart des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) in Sebring (US-Bundesstaat Florida) das Rennglück.

Beide Fahrzeuge wurden in der ersten Hälfte des 12-Stunden-Rennens durch Zwischenfälle zurückgeworfen. Die Hoffnungen von Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller wurden schon nach einer Rennstunde zunichte gemacht, als Rockenfeller gleich zweimal hintereinander mit einem Reifenschaden hinten links die Box ansteuern musste. Beide Male wurden dabei auch Karosserieteile und der Heckflügel beschädigt. Die Reparaturen kosteten insgesamt acht Runden und warfen die amtierenden Le-Mans-Sieger bis auf Platz 50 zurück.

In den verbleibenden Stunden konnten sich die beiden Audi-Teams mit konstant schnellen Rundenzeiten noch auf die Plätze vier und fünf nach vorne schieben. Der erhoffte Sieg zum Abschied des Audi R15 TDI blieb dem Audi Sport Team Joest aufgrund der Zwischenfälle jedoch verwehrt, obwohl beide Fahrzeuge die Performance dafür hatten.

Im März 2009 hatte der Audi R15 TDI das 12-Stunden-Rennen in Sebring bei seinem Debüt auf Anhieb gewonnen. Der größte Triumph gelang im vergangenen Jahr mit einem Dreifachsieg und einer neuen Rekorddistanz bei den 24 Stunden von Le Mans. Insgesamt kam der Audi R15 TDI von 2009 bis 2011 bei zehn Rennen zum Einsatz. Dabei verbuchte er drei Siege, zwölf Podiumsplätze, eine Pole-Position und zwei schnellste Rennrunden. Insgesamt wurden zehn Chassis (100-105 und 201-204) gebaut.

Nach seiner Abschiedsvorstellung in Sebring wandert der Rekordsiegerwagen der 24 Stunden von Le Mans nun endgültig ins Museum. Ab sofort konzentriert sich das Audi Sport Team Joest ganz auf den neuen geschlossenen Audi R18, der beim zweiten Lauf des Intercontinental Le Mans Cup am 7. Mai in Spa-Francorchamps (Belgien) zum ersten Mal bei einem Rennen eingesetzt wird.


Timo Bernhard (Audi R15 TDI #1): "Wir sind Fünfter geworden, obwohl wir heute ein Auto zum Gewinnen hatten. Der Audi R15 TDI war hier absolut konkurrenzfähig. Wir hatten zwei Reifenschäden hintereinander, die einfach Pech waren. ‚Rocky’ hat offenbar Carbon-Teile aufgesammelt. Wir haben nie aufgegeben, aber wir konnten natürlich nicht alle verlorenen Runden aufholen."


1. Lapierre/Duval/Panis (Peugeot) 332 Rd. in 12:00.28,423 Std.
2. Brabham/Franchitti/Pagenaud (Acura/Honda) + 31,868 Sek.
3. Montagny/Sarrazin/Lamy (Peugeot) + 44,502 Sek.
4. Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) - 5 Rd.
5. Bernhard/Dumas/Rockenfeller (Audi R15 TDI) - 6 Rd.
6. Dyson/Smith/Cochran (Lola-Mazda) - 8 Rd.
7. Prost/Jani/Bleekemolen (Lola-Toyota) - 12 Rd.
8. Wurz/Gené/Davidson (Peugeot) - 17 Rd.
9. Petersen/Cameron/Guasch (Oreca) - 20 Rd.
10. Priaulx/Müller/Hand (BMW) - 20 Rd.

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- 30 Grad im Schatten und 56 Fahrzeuge auf einer knapp sechs Kilometer langen Rennstrecke - die Bedingungen beim Saisonauftakt des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) in Sebring (US-Bundesstaat Florida) könnten schwieriger kaum sein. Audi hat sich mit den Startplätzen zwei und vier eine gute Ausgangsposition für den US-Langstrecken-Klassiker erarbeitet.

Beim seinem zehnten und letztem Renneinsatz muss der Audi R15 TDI aufgrund des neuen Reglements mit deutlich reduzierter Motorleistung an den Start gehen. Trotzdem gelang es dem Franzosen Romain Dumas bei seinem ersten Qualifying für Audi, die beiden neuen Peugeot 908 zu splitten und für das Audi Sport Team Joest mit dem "alten" R15 TDI einen unerwarteten Platz in der ersten Startreihe zu erkämpfen.

Aufgrund der hohen Temperaturen und des extrem großen Starterfeldes mit 56 Fahrzeugen aus insgesamt sechs Klassen hat sich die Audi-Mannschaft an den insgesamt vier Trainingstagen ganz darauf konzentriert, die beiden Audi R15 TDI für das Rennen abzustimmen und für die Fahrer so komfortabel wie möglich zu machen. Die Zuverlässigkeit wird über die 12 Stunden Distanz auf der extrem harten Rennstrecke ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen. Auch das war bisher eine große Stärke des Rekordsiegerwagens der 24 Stunden von Le Mans.

Timo Bernhard (Audi R15 TDI #1): "Wir hatten hier bisher eine gute, produktive Woche. Auch das Qualifying war richtig gut. Romain (Dumas) hat unser Auto in die erste Reihe gestellt. Das ist eine gute Ausgangsposition. Das Rennen wird nicht ganz einfach, denn mit über 50 Fahrzeugen wird es auf einer sechs Kilometer langen Strecke ziemlich eng. Zum Teil kann man hier nicht zu zweit nebeneinander durch die Kurven fahren. Dazu kommt der Sand. Neben der Linie sammelt man schnell Dreck auf. Doch wir kennen die Zuverlässigkeit des R15 TDI und sollten relativ gute Chancen haben."

Ergebnis Qualifying

1. Montagny/Sarrazin/Lamy (Peugeot) 1.46,571 Min.
2. Bernhard/Dumas/Rockenfeller (Audi R15 TDI) 1.47,680 Min.
3. Wurz/Gené/Davidson (Peugeot) 1.48,020 Min.
4. Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) 1.48,173 Min.
5. Lapierre/Duval/Panis (Peugeot) 1.48,569 Min.
6. Pickett/Graf/Luhr (Lola-Aston Martin) 1.49,679 Min.
7. Brabham/Franchitti/Pagenaud (Acura/Honda) 1.49,802 Min.
8. Prost/Jani/Bleekemolen (Lola-Toyota) 1.50,756 Min.
9. Lahaye/Moreau/Ragues (OAK-Pescarolo) 1.51,781 Min.
10. Dyson/Smith/Cochran (Lola-Mazda) 1.52,233 Min.

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Dittweiler/Mannheim. Im Hauptberuf startet Timo Bernhard für Porsche als Werksfahrer auf den Rennstrecken rund um den Globus. Der 30-Jährige ist einer der erfolgreichsten seines Metiers. Als einziger Rennfahrer der Welt hat Bernhard den Motorsport Grand Slam gewonnen: Er siegte bei den vier großen Langstreckenklassikern in Le Mans, Daytona, Sebring und auf dem Nürburgring. Ende 2010 zeichnete ihn der ADAC überdies als „Motorsportler des Jahres“ aus.

Für den Profi aus Dittweiler in der Westpfalz ist Motorsport viel mehr als sein Beruf: „Motorsport ist meine ganz große Leidenschaft.“ Kein Wunder, dass Bernhard auch in seiner knappen Freizeit ins Cockpit klettert. 2011 ist er mit seinem Beifahrer Marco Glasen (40) auf einem beim Porsche Zentrum Mannheim – Team Penske Sportwagenzentrum in Eigenregie vorbereiteten Porsche 911 GT3 Cup „ST“ bei sechs deutschen Rallyes am Start.

Den Schwerpunkt legt das neu gegründete „Rallye Team 75“ unter der Leitung von Timos Vater Rüdiger Bernhard auf die Deutsche Rallye Meisterschaft. Vier Einsätze stehen hier vorläufig im Kalender. Zwei DRM-Läufe lässt Timo Bernhard wegen internationaler Rennstarts aus. Die ADAC Rallye Wartburg Eisenach (Deutsche Rallye Serie) und die 3-Städte-Rallye (ADAC Rallye Masters) runden den Kalender ab.

Timo Bernhard über sein Premierenjahr mit dem „Rallye Team 75“: „Mein Beruf und die Rundstrecke haben klar die erste Priorität, weshalb ich zwei Läufe der DRM nicht bestreiten kann. Mit der Rallye Wartburg und der 3-Städte-Rallye konnten wir aber zwei sehr gute Alternativen finden. Marco und ich fahren seit vier Jahren zusammen, zuletzt im Golf III Kitcar, mit dem wir sogar zwei Gesamtsiege erzielten. Ich kann es kaum erwarten, jetzt in unserem 400-PS-Porsche die erste Sonderprüfung unter die Räder zu nehmen. Besonders freue ich mich auf die Rallye Deutschland im Rahmen der WM, wo ich in meiner Heimatregion vor vielen Zuschauern starten kann. Bis auf die 3-Städte-Rallye kenne ich keinen der Läufe. Das ist eine Herausforderung, die wir gerne annehmen. Mit unserem Elfer sollten wir auf Asphalt bei entsprechendem Wetter hier oder da ganz anständig aussehen.“

 

Timo Bernhard: Rallyetermine 2011

 

25.-26. März:
ADAC Wikinger Rallye Schleswig Holstein (Süderbrarup), DRM

15.-16. April:
ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg (Schlitz), DRM

22.-23. Juli:
ADAC Rallye Baden-Württemberg (Laichingen), DRM

05.-07. August:
ADAC Rallye Wartburg Eisenach (Eisenach), Deutsche Rallye Serie

18.-21. August:
ADAC Rallye Deutschland (Trier, Rheinland Pfalz), DRM

22. Oktober:
3-Städte-Rallye (Kircham, Bayern), ADAC Rallye Masters

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Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich ist es gelungen, alle neun Piloten, die im vergangenen Jahr beim historischen Audi-Dreifachtriumph bei den 24 Stunden von Le Mans auf dem Podium standen, auch für Le Mans 2011 zu verpflichten. Die Fahrer, die für Audi im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) auf Titeljagd gehen, stehen ebenfalls fest.

"Wir hatten im vergangenen Jahr in Le Mans einen sehr starken und ausgeglichenen Fahrerkader", sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Jedes unserer drei Fahrzeuge hätte gewinnen können. Deshalb war es unser erklärtes Ziel, 2011 in Le Mans mit einem unveränderten Fahrerkader anzutreten. Ich bin sehr zufrieden, dass uns das gelungen ist. Jetzt können wir uns ganz auf die Entwicklung des Audi R18 konzentrieren und müssen keinen neuen Fahrer in die Mannschaft integrieren, was mit zusätzlicher Arbeit und auch Risiken verbunden gewesen wäre. Der Zeitplan bis Le Mans ist auch so schon eng genug."

Die drei neuen Audi R18, die am 11./12. Juni 2011 bei der 79. Auflage des Langstrecken-Klassikers an den Start gehen, werden genauso besetzt sein wie die drei R15 TDI, die im vergangenen Jahr die Plätze eins bis drei belegten und alle den alten Distanzrekord übertrafen. Den R18 mit der Startnummer "1" pilotieren die Vorjahressieger Timo Bernhard (Deutschland), Romain Dumas (Frankreich) und Mike Rockenfeller (Deutschland). Le-Mans-Rekordgewinner Tom Kristensen (Dänemark) bildet erneut ein Team mit Dindo Capello (Italien) und Allan McNish (Schottland), mit denen er 2008 in Le Mans triumphierte. Den dritten R18 pilotieren die Vorjahreszweiten Marcel Fässler (Schweiz), André Lotterer (Deutschland) und Benoît Tréluyer (Frankreich).

In derselben Formation bestreitet das Audi Sport Team Joest auch den offiziellen Testtag in Le Mans am 24. April und das 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (Belgien) am 8. Mai, das Audi auch in diesem Jahr als Generalprobe für Le Mans dient und bei dem der technisch innovative Audi R18 sein Renndebüt feiern wird.

Beim Auftakt des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) in Sebring (US-Bundesstaat Florida) am 19. März wird das Audi Sport Team Joest noch mit zwei Audi R15 TDI antreten, die an das neue technische Reglement angepasst wurden. Am Steuer sitzen die amtierenden Le-Mans-Gewinner Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller sowie die Sebring-Sieger von 2009 Dindo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish.

Bei den vier Läufen des Intercontinental Le Mans Cup, die nach den 24 Stunden von Le Mans stattfinden, sind Tom Kristensen/Allan McNish und Timo Bernhard/Marcel Fässler als Stammfahrer gesetzt. Zur Verstärkung in Road Atlanta kann Audi zudem auf Porsche-Werksfahrer Romain Dumas zurückgreifen.

"Aufgrund der Terminüberschneidungen zwischen der DTM und dem ILMC war es nicht einfach, den Fahrerkader zu formieren", sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Das hat zum Beispiel verhindert, dass Mike Rockenfeller eine komplette Saison im R18 fahren kann. Aber wir haben mit Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, Marcel Fässler, Tom Kristensen und Allan McNish für die Sport-Prototypen eine starke Kernmannschaft, mit der wir gut aufgestellt sind."

Neben den Renneinsätzen steht für alle neun Audi-Sportwagen-Piloten ein umfangreiches Testprogramm mit dem Audi R18 auf dem Programm, das in den USA und in Europa durchgeführt wird.

Die Audi-Fahrerteams 2011

Sebring
Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish
Timo Bernhard/Romain Dumas/Mike Rockenfeller

Spa, Le Mans
Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish
Timo Bernhard/Romain Dumas/Mike Rockenfeller
Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer

ILMC nach Le Mans
Tom Kristensen/Allan McNish
Timo Bernhard/Marcel Fässler

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Motorsport Grand Slam-Sieger Timo Bernhard wird 2011 mit einem privat eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup auf dem technischen Stand des Modelljahres 2009 in der Deutschen Rallye Meisterschaft an den Start gehen. Das Auto wird vom neu gegründeten „Rallye Team 75“ unter der Leitung von Timos Vater Rüdiger Bernhard betreut. Derzeit wird das GT-Rallyefahrzeug im PZ Mannheim - Penske Sportwagenzentrum aufgebaut. Dort wird das Projekt von Rennsportleiter Christian Loch betreut. Angetrieben wird der Elfer mit dem Kennzeichen „MA PE 75“ von einem rund 400 PS starken 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Titan-Abgasanlage.

Bereits seit vier Jahren sind Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) und Beifahrer Marco Glasen (Freisen) ein eingespieltes Team und haben gemeinsam ein VW Golf 3 Kitcar eingesetzt. Bei zwei nationalen Rallyes standen sie bereits ganz oben auf dem Siegertreppchen. „Wir freuen uns sehr darauf, nun auch auf der Rallyepiste mit einem Porsche Gas geben zu können“, sagt der ADAC Motorsportler des Jahres 2010. Natürlich werden meine Rundstreckeneinsätze weiterhin oberste Priorität genießen. Aber dank meiner Sponsoren und der tatkräftigen Unterstützung durch das Porsche Zentrum Mannheim, das der Unternehmensgruppe meines ehemaligen Teamchefs Roger Penske gehört, können wir solch ein tolles privates Rallyeprojekt auf die Beine stellen. Ich hoffe, dass wir die Rallyeszene in Deutschland mit diesem privaten Projekt weiter bereichern und das Teilnehmerfeld der Deutschen Rallye Meisterschaft stärken können.“ „Ich freue mich sehr darauf, dass wir unsere Partnerschaft mit dem Weltklasse-Rennfahrer Timo Bernhard mit diesem Projekt weiter ausbauen können“, sagt Christian Boe, Geschäftsführer des Porsche Zentrum Mannheim. „Der Aufbau des Fahrzeuges macht gute

Fortschritte und wir können es kaum erwarten, Timo bald bei einer Rallye in Aktion zu erleben.

Neben dem Rallye-Engagement mit Timo Bernhard ist das PZ Mannheim Penske Sportwagenzentrum in diversen Rennserien aktiv wie beispielsweise im Porsche Sports Cup, Im Porsche Club Sport sowie bei historischen Motorsportveranstaltungen. Zu den größtenE rfolgen zählt unter anderem die Meisterschaft von Thomas Neuert im Porsche Club 996 Cup 2010.

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Mit einem völlig neu entwickelten LMP1-Sportwagen will Audi die Siegesserie bei den 24 Stunden von Le Mans fortsetzen. Seit dem Debüt im Jahr 1999 hat die Marke mit den vier Ringen das bedeutendste Langstrecken-Rennen der Welt mit den Modellen R8, R10 TDI und R15 TDI bereits neunmal für sich entschieden. Damit hat Audi in der ewigen Bestenliste mit Ferrari gleichgezogen. Mit dem neuen R18, der am  Freitagabend, 10. Dezember 2010, im Audi-Sportpark in Ingolstadt präsentiert wurde, peilt Audi im Jahr 2011 den zehnten Le-Mans-Erfolg  an.

Erstmals seit 1999 startet Audi in Le Mans dabei wieder mit einem geschlossenen Coupé. "Aerodynamische Effizienz ist in Zukunft in Le Mans noch wichtiger als in der Vergangenheit", sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "In dieser Hinsicht hat ein  geschlossenes Fahrzeug klare Vorteile. Unsere Computer-Simulationen  wurden im Windkanal und bei den ersten Testfahrten auf der Rennstrecke  bestätigt."

2011 sind in Le Mans erheblich kleinere Triebwerke als bisher vorgeschrieben. Damit wollen die Regelmacher eine deutliche  Reduzierung der Motorleistung erreichen. Audi hat sich für einen 3,7  Liter großen V6-TDI-Motor entschieden und hält damit am 2006 erstmals siegreich eingesetzten Diesel-Konzept fest. "Der TDI ist aus unserer Sicht noch immer die effizienteste Technologie", urteilt Ulrich  Baretzky, Leiter der Motorenentwicklung bei Audi Sport. "Der  TDI-Anteil bei den Audi-Serienmodellen ist nicht ohne Grund so hoch."

Das Renndebüt des Audi R18 ist beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (Belgien) am 8. Mai geplant. Zuvor kann der neue  Prototyp beim offiziellen Testtag am 24. April erste Runden auf der  Rennstrecke in Le Mans drehen und dabei wichtige Daten für das Rennen  am 11. und 12. Juni sammeln.

Audi plant in Le Mans den Einsatz von drei Audi R18, die vom Audi  Sport Team Joest, dem erfolgreichsten Le-Mans-Team aller Zeiten,  eingesetzt werden. Zudem bestreitet das Audi Sport Team Joest mit zwei  Fahrzeugen den Intercontinental Le Mans Cup (ILMC), der aus insgesamt  sieben Langstrecken-Rennen auf drei Kontinenten inklusive der 24  Stunden von Le Mans besteht. Beim Auftakt in Sebring am 19. März  greift das Team noch auf zwei "R15 plus plus" zurück. "Ein Renneinsatz  mit dem R18 zu einem so frühen Zeitpunkt wäre logistisch zu schwierig  und würde unser Entwicklungsprogramm behindern", erklärt  Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.

Termine 2011

Audi R15 TDI

19.03. 12 Stunden Sebring (USA)

Audi R18

24.04. Testtag Le Mans (F)
08.05. 6 Stunden Spa-Francorchamps (B)
11./12.06. 24 Stunden Le Mans (F)
03.07. 6 Stunden Imola (I)
11.09. 6 Stunden Silverstone (GB)
01.10. Petit Le Mans, Road Atlanta (USA)
12.11. 6 Stunden China (CN)

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02.05.2011    Timo Bernhard startet im Audi R18 TDI in Spa

Jetzt wird es ernst: Nach Tausenden von Testkilometern inklusive des Testtages in Le Mans ist der neue Audi R18 TDI bereit für seinen  ersten Renneinsatz. Beim 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps  (Belgien) absolviert das Audi Sport Team Joest am Samstag, den 7. Mai  die Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans.

Nun ist Spa-Francorchamps Schauplatz für das Debüt des jüngsten  LMP1-Sportwagens aus dem Hause Audi, der die  ultra-Leichtbau-Technologie des Unternehmens visuell erlebbar macht  und über einen neuartigen ultrakompakten V6-TDI-Motor verfügt. Der  Kurs in den belgischen Ardennen gilt als besonders anspruchsvoll und  ist daher gut als Generalprobe für den Saisonhöhepunkt in Le Mans am  11./12. Juni geeignet. Auch im vergangenen Jahr lernte das Audi Sport  Team Joest in Spa-Francorchamps sehr viel. Einen Monat später feierte  Audi in Le Mans mit dem R15 TDI einen Dreifachsieg und brach den 39  Jahre alten Distanzrekord.

Dieses Mal würde die Mannschaft um Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang  Ullrich gerne auch die Generalprobe für sich entscheiden. Schließlich  zählt das 1000-Kilometer-Rennen von Spa-Francorchamps auch als zweiter  Lauf zum neu geschaffenen Intercontinental Le Mans Cup (ILMC).

Doch es wird in Spa-Francorchamps nicht nur auf Schnelligkeit und  Zuverlässigkeit ankommen: Nicht weniger als 60 Sportprototypen und  GT-Fahrzeuge sind für das Rennen genannt. Damit wird es auf der 7,004  Kilometer langen Rennstrecke extrem eng.

Trainiert wird in den Ardennen bereits ab Donnerstag. Das Qualifying  steht am Freitagnachmittag auf dem Programm. Das 1000-Kilometer-Rennen  wird am Samstag um 14:05 Uhr gestartet und dauert maximal sechs Stunden.

Timo Bernhard (30/Homburg/Saar), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
- Fuhr im vergangenen Jahr in Spa im Qualifying auf Startplatz zwei
"Ich freue mich auf das erste Rennen mit dem neuen Audi R18 TDI.  Besonders Spa ist mir im vergangenen Jahr in guter Erinnerung  geblieben. Wir hatten dort 2010 ein gutes Qualifying, denn ich habe  das Auto in die erste Startreihe gestellt. Wir sind letztendlich zwar  nur Fünfte geworden, aber das Rennen hat uns als Vorbereitung auf Le  Mans sehr geholfen. Ein super Resultat in diesem Jahr wäre als  Motivation für das gesamte Team sehr schön. Aber im Endeffekt ist  dieses Rennen als Generalprobe für Le Mans gedacht."

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 7,004 km
Renndistanz: 1000 Kilometer

Zeitplan (Ortszeiten; MEZ)

Donnerstag, 5. Mai
12:20-13:20 Uhr Freies Training
16:55¬-17:55 Uhr Freies Training

Freitag, 6. Mai
11:50-12:50 Uhr Freies Training
15:50-16:10 Uhr Qualifying (GTE-Fahrzeuge)
16:20-16:40 Uhr Qualifying (Prototypen)

Samstag, 7. Mai
09:55-10:15 Uhr Warm-up
14:05-20:05 Uhr Rennen (1000 Kilometer, maximal 6 Stunden)

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