Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Januar-Ausgabe 1/2011 der Zeitschrift "sport auto"  
(erschienen am heutigen Freitag 17.12.2010) ist ab Seite 88 ein  
4-seitiges Porträt über Timo Bernhard abgedruckt.


Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr mit den besten Wünschen für 2011!

Timo Bernhard + Daniel Fries

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Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (29, Homburg/Saar) ist heute Abend  
um 22:30 Uhr Studiogast in der Sendung Motodrom beim  
Sportfernsehsender SPORT 1. Das Motorsportmagazin Motodrom wird von  
Wolfgang Rother moderiert und berichtet über Hintergrundinformationen  
aus der weltweiten Motorsportszene.

Timo Bernhard krönte seine erfolgreiche Rennfahrerkarriere 2010 mit  
dem Gewinn des "Motorsport Grand Slam": Als erster Rennfahrer  
überhaupt konnte er die vier bedeutendsten Langstrecken-Klassiker  
gewinnen. Bernhard siegte für Porsche 2003 bei den 24 Stunden Daytona,  
in den Jahren 2006 bis 2009 vier Mal in Folge beim 24-Stunden Rennen  
Nürburgring, 2008 bei den 12 Stunden von Sebring und im vergangenen  
Juni in einem Audi bei den 24 Stunden von Le Mans. Er wurde auch im  
Oktober zum ADAC-Motorsportler des Jahres 2010 gewählt. Zu den  
bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Walter Röhrl, Michael  
Schumacher und Sebastian Vettel.

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Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (29, Homburg/Saar) ist von einer  
Fachjury zum ADAC-Motorsportler des Jahres gewählt worden. Bernhard  
krönte seine erfolgreiche Rennfahrerkarriere 2010 mit dem Gewinn des  
"Motorsport Grand Slam": Als erster Rennfahrer überhaupt konnte er die  
vier bedeutendsten Langstrecken-Klassiker gewinnen. Bernhard siegte  
für Porsche 2003 bei den 24 Stunden Daytona, in den Jahren 2006 bis  
2009 vier Mal in Folge beim 24-Stunden Rennen Nürburgring, 2008 bei  
den 12 Stunden von Sebring und im vergangenen Juni in einem Audi bei  
den 24 Stunden von Le Mans. Die Auszeichnung ADAC-Motorsportler des  
Jahres wird zum 31. Mal vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern  
gehören unter anderem Walter Röhrl, Michael Schumacher und Sebastian  
Vettel.

"Diese Auszeichnung bedeutet mir viel. Sie ist die Krönung einer ganz  
besonderen Motorsportsaison", sagt Timo Bernhard. "Meine ersten  
Gehversuche im Motorsport habe ich im Jahr 1991 im ADAC-Kart-Slalom  
gemacht. Das war für mich damals der ideale Einstieg, denn  
entscheidend war nur das Talent der jungen Fahrer und nicht das Budget."

In besonderem Maße würdigte die Jury Bernhards Ausdauer, seine  
ausgeprägten Fähigkeiten als Teamplayer und sein Durchsetzungsvermögen  
im Kampf um seine zahlreichen Titel. Diese Eigenschaften machen  
Bernhard, so die Jury, zu einem idealen sportlichen Vorbild für viele  
Nachwuchsrennfahrer. In einer Stichwahl sicherte sich Bernhard den  
Titel gegen den Formel 1-Piloten Nico Rosberg (25, Monaco).

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Einer der vielen Höhepunkte des spannenden Saisonfinales war die von  
einem sehr großen öffentlichen Interesse begleitete Rennpremiere des  
Porsche 911 GT3 R Hybrid in den USA. Der Sportwagen mit seiner  
zukunftsweisenden Antriebstechnologie und den Le-Mans-Siegern Timo  
Bernhard (Homburg/Saar), Romain Dumas (Frankreich) und Mike  
Rockenfeller (Neuwied) am Lenkrad demonstrierte dabei erneut seine  
Zuverlässigkeit, Performance und Effizienz. In der Klasse GTH außer  
Konkurrenz am Start, bewältigte er die 1.000 Meilen auf dem  
schwierigen Kurs ohne technische Probleme. Für die Porsche-Ingenieure  
brachte dieser Testeinsatz viele nützliche Erkenntnisse, um den  
innovativen Hybridantrieb weiter zu perfektionieren.

"Mein Einsatz mit unserem rollenden Labor war eine tolle Erfahrung für  
mich", sagte Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard. "Das Hybridsystem hat  
das ganze Rennen über perfekt funktioniert. Wir haben zwei wichtige  
Ziele erreicht, nämlich dieses einmalige Auto den Fans in den USA zu  
präsentieren und den Hybridantrieb unter Rennbedingungen  
weiterzuentwickeln." Sein Werksfahrerkollege Romain Dumas sagte: "Ich  
bin glücklich, dass wir ohne technische Probleme ins Ziel gekommen  
sind. Mehrere Reifenschäden haben uns heute leider einige Zeit  
gekostet. Dennoch war es eine absolut tolle Erfahrung, denn die Fans  
haben uns das ganze Wochenende gefeiert wie Sieger."

"Durch den Einsatz unseres Hybridautos haben wir wieder sehr viel  
gelernt", zog auch Hartmut Kristen eine positive Bilanz dieses  
Testeinsatzes. "Ich bin stolz darauf, dass dieses innovative System  
über neun Stunden völlig problemlos funktioniert hat. Aus unserer  
Sicht ebenso wichtig ist es, dass unsere Entwicklungsingenieure wieder  
jede Menge wichtiger Daten gewonnen haben."

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Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich) kehren als Teamkollegen in die American Le Mans Series  
(ALMS) zurück. Gemeinsam pilotieren sie beim Saisonfinale auf der  
Rennstrecke "Road Atlanta" am kommenden Wochenende den innovativen  
Porsche 911 GT3 R Hybrid, dessen 480 PS starker Verbrennungsmotor im  
Heck von zwei jeweils 60 Kilowatt starken Elektromotoren an der  
Vorderachse ergänzt wird. Dritter Fahrer ist der ehemalige  
Porsche-Junior und heutige Audi-Werksfahrer Mike Rockenfeller  
(Neuwied). Gemeinsam siegte das Trio im Juni bei den 24 Stunden von Le  
Mans. Im Januar siegte Rockenfeller in einem Daytona-Prototypen mit  
Porsche-Motor bei den 24 Stunden von Daytona.

Beim 1.000-Meilen Rennen vor den Toren der US-Metropole Atlanta geht  
der Porsche 911 GT3 R Hybrid außer Konkurrenz an den Start, da die  
Hybridtechnologie noch nicht Bestandteil des GT-Reglements ist. "Im  
Vordergrund steht für uns die Weiterentwicklung der Hybridtechnologie  
und die gezielte Verbrauchsoptimierung unter Rennbedingungen. Dennoch  
bin ich sehr gespannt, wie wir uns im Vergleich zu GT2-Autos  
schlagen", sagt Timo Bernhard. "Nirgendwo ist die Konkurrenz im  
GT-Segment größer als hier in den USA", ergänzt Dumas.

Gemeinsam erzielten Bernhard und Dumas bereits eine Vielzahl  
historischer Siege, darunter die ALMS-Titel in der Prototypenklasse  
LMP2 in den Jahren 2007 und 2008, den Gesamtsieg bei den 12 Stunden  
Sebring 2008 sowie drei Gesamtsiege bei den 24 Stunden Nürburgring in  
den Jahren 2007 bis 2009.

Der Porsche 911 GT3 R Hybrid, der beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring  
im Mai diesen Jahres 22 Stunden und 15 Minuten lang das Potenzial  
seiner zukunftsweisenden Technologie aufzeigte und mehr als acht  
Stunden das Gesamtklassement anführte, verkörpert in besonderem Maße  
die Philosophie der "Porsche Intelligent Performance": Die zum Antrieb  
benötigte Elektroenergie rekuperiert der 911 GT3 R Hybrid beim Bremsen  
und speichert diese in einem elektrischen Schwungrad. Beim  
Beschleunigen wird diese Energie automatisch zur Entlastung des  
Verbrennungsmotors an die Vorderräder abgegeben. Dies führt zu einer  
Reduzierung des Verbrauchs und somit zu einer Erhöhung der Reichweite  
auf der Strecke. Darüber hinaus können die Fahrer die gespeicherte  
Energie auch manuell mit einer Boost-Wippe am Lenkrad abrufen und bei  
Überholvorgängen nutzen.

Das Rennen in Road Atlanta startet am Samstag, 2. Oktober, um 11.15  
Uhr Ortszeit (17.15 Uhr MESZ) und geht über 1.000 Meilen oder maximal  
10 Stunden.

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Audi ist mit einem Podiumsergebnis in den neuen Intercontinental Le  
Mans Cup (ILMC) gestartet. Beim 1000-Kilometer-Rennen in Silverstone  
(Großbritannien) belegten Timo Bernhard und Dindo Capello im Audi R15  
TDI den dritten Platz.

Ein Differenzialschaden am Schwesterauto mit den Fahrern Tom  
Kristensen und Allan McNish nach nur 15 der 170 Runden vereitelte nach  
der starken Qualifying-Leistung mit den Startplätzen eins und zwei ein  
besseres Ergebnis. McNish hatte vor 40.000 Zuschauern von der  
Pole-Position aus die Führung übernommen und sich in der Anfangsphase  
ein spektakuläres Duell mit dem späteren Sieger Anthony Davidson im  
Peugeot geliefert, ehe der R15 TDI mit der Startnummer "7" ohne  
Vortrieb auf der Strecke ausrolle. Es war der erste technisch bedingte  
Ausfall seit Beginn des R15-Projektes und der erste für das Audi Sport  
Team Joest seit mehr als vier Jahren.

Der ungewöhnliche Defekt am Differenzial, der in den nächsten Tagen  
bei Audi Sport in Ingolstadt genau untersucht wird, hatte auch  
Auswirkungen auf das Rennen von Timo Bernhard und Dindo Capello. Weil  
das Team mit nur noch einem verbliebenen Fahrzeug kein Risiko bei der  
Reifenstrategie eingehen wollte, wurden am zweiten R15 TDI beim ersten  
Tankstopp sicherheitshalber die Reifen gewechselt. Dadurch verloren  
Bernhard/Capello den Anschluss zum führenden Peugeot, der von Anfang  
an zwei Stints mit einem Reifensatz fuhr.

Unerwartet starkes Untersteuern sorgte zudem dafür, dass der Rückstand  
auf den führenden Peugeot bis zur Halbzeit auf etwas mehr als eine  
Minute anwuchs. In der zweiten Rennhälfte konnten Bernhard/Capello das  
Tempo der Spitze mitgehen und den Rückstand zeitweise sogar auf rund  
50 Sekunden reduzieren. Ein zusätzlicher Tankstopp zementierte drei  
Runden vor dem Ziel jedoch den dritten Platz des deutsch-italienischen  
Duos.


Timo Bernhard (Audi R15 TDI #8): "Das war kein einfaches Rennen. Vor  
allem im Verkehr war es eng. Da konnte man sehr viel Zeit verlieren  
oder gewinnen. Wir haben über Nacht nichts am Auto geändert. Doch die  
Streckenbedingungen haben sich so sehr verändert, dass wir mit einem  
untersteuernden Auto zu kämpfen hatten - vor allem im Verkehr. Ich  
denke, für Dindo (Capello) und mich war es das Maximum, das wir heute  
herausholen konnten. Für Audi war es ein solider Start in die ILMC.  
Und mein persönliches Resümee ist bis auf einen kleinen Dreher im  
Verkehr positiv."

Ergebnis

1. Minassian/Davidson (Peugeot) 170 Rd. in 5:11.41,835 Std.
2. Lapierre/Sarrazin (Peugeot) + 42,920 Sek.
3. Bernhard/Capello (Audi R15 TDI) + 1.46,357 Min.
4. Barazi/Hancock/Mücke (Lola-Aston Martin) - 3 Rd.
5. Prost/Jani (Lola-Rebellion) - 5 Rd.
6. Ragues/Mailleux/Ickx (Lola-Aston Martin) - 6 Rd.
7. Mansell/Mansell (Ginetta-Zytek) - 9 Rd.

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Mit dem 1000-Kilometer-Rennen in Silverstone (Großbritannien) beginnt  
am Wochenende eine neue Ära die Sportwagen-Szene: Erstmals seit 1992  
gibt es wieder eine weltweite Rennserie für Le-Mans-Prototypen. Das  
Audi Sport Team Joest geht mit zwei R15 TDI an den Start.

1000 Kilometer Silverstone (GB), 12.09.
#7 Tom Kristensen (DK)/Allan McNish (GB)
#8 Timo Bernhard (D)/Dindo Capello (I)

Drei Rennen auf drei verschiedenen Kontinenten bieten den  
Sportwagen-Fans zum Abschluss der Sportwagen-Saison 2010 einen  
Vorgeschmack auf das Jahr 2011. Dann soll der so genannte  
"Intercontinental Le Mans Cup" (kurz: ILMC) aus insgesamt sieben  
Langstrecken-Rennen bestehen.

Timo Bernhard (Homurg/Saar) hat sich in der vergangenen Woche bei  
Testfahrten auf dem EuroSpeedway Lausitz auf das Rennen in Silverstone  
vorbereitet, das am Sonntag (12. September) um 11:55 Uhr Ortszeit  
(12:55 Uhr in Deutschland) gestartet wird. Eurosport überträgt die  
Start- und Schlussphase live.

Timo Bernhard (29/D), Audi R15 TDI #8 (Audi Sport Team Joest)
- Sieger der 24 Stunden von Le Mans 2010 mit dem Audi R15 TDI
- Startete zuletzt im Porsche Supercup bei einem Rennen in Silverstone
"Ich freue mich, dass Audi nach dem Riesenerfolg in Le Mans in dieser  
Saison noch einmal auf mich zurückgreift. Ich bin der mit Abstand  
Jüngste im Team und denke, dass ich mit Dindo (Capello) eine gute Crew  
bilden werde. Silverstone ist im Prototyp neu für mich, aber das war  
auch in Le Mans und Spa kein Problem. In Silverstone beginnt eine neue  
Ära für die Sportwagen - und ich bin froh, dabei zu sein. Das Rennen  
ist super besetzt. Das zeigt, dass die Entwicklung in die richtige  
Richtung geht."

Timo Bernhard (D): * 24.02.1981 in Homburg (D); Wohnort: Dittweiler  
(D); verheiratet mit Katharina; Größe: 1,73 m; Gewicht: 61 kg;  
Audi-Fahrer seit 2009; Le-Mans-Siege: 1

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 5,891 km
Renndistanz: 170 Runden = 1001,470 km

Zeitplan (Ortszeiten)

Freitag, 10. September
13:25-14:25 Uhr Freies Training 1
17:00-18:00 Uhr Freies Training 2

Samstag, 11. September
09:00-10:00 Uhr Freies Training 3
13:40-14:00 Uhr Qualifying (Prototypen)

Sonntag, 12. September
09:00-09:20 Uhr Warm-up
11:55-17:55 Uhr Rennen

TV-Zeiten Eurosport (deutsche Zeit)

12:30 - 13:45 Uhr Startphase
17:45 - 19:00 Uhr Schlussphase

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Beim Shakedown zur ADAC Saarland Rallye, dem Finale der Deutschen   
Rallye Meisterschaft, hat der Le Mans-Sieger Timo Bernhard   
(Homburg/Saar) den Skoda Fabia S2000 getestet. Er wurde vom aktuellen   
deutschen Rallye-Meister Matthias Kahle (Köln) eingewiesen und drehte   
einige Runden auf dem Rundkurs in der Innenstadt von Lebach im    
aktuellen Meisterauto. "Der Fabia fährt sich wie ein echtes    
Rennfahrzeug", schwärmt der 29-jährige Saarländer. "Er fährt sich    
wesentlich leichter als mein VW Golf. Ich muß mich bei dem ganzen Team  
  von Skoda und Matthias Kahle ganz herzlich für die Möglichkeit   
bedanken, dass ich unmittelbar vor dem entscheidenden Lauf das Auto    
noch fahren durfte."

Wann immer Timo Bernhard in seinem Terminkalender Zeit findet, startet  
er bei Rallyes und pilotiert seit einigen Jahren ein VW Golf Kitcar   
und konnte bereits eine Reihe von regionalen Rallyes gewinnen.

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Auf die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain  
Dumas (Frankreich) wartet eine abwechslungsreiche zweite Saisonhälfte.  
Die ALMS Meister der Jahre 2007 und 2008 und amtierenden Le  
Mans-Sieger gehen dabei weltweit in verschiedenen Kategorien an den  
Start.

Nach seinem erfolgreichen Comeback im Porsche RS Spyder in der  
American Le Mans Series am vergangenen Wochenende, bei dem er zusammen  
mit Klaus Graf (Dornhan) für das Muscle Milk Team Cytosport in Elkhart  
Lake den zweiten Platz belegte, wird Timo Bernhard beim Saisonfinale  
der Le Mans Series in Silverstone am 12. September zusammen mit Dindo  
Capello (Italien) einen Audi R15 TDI pilotieren. "Über mangelnde  
Abwechslung kann ich mich in der Saison 2010 sicher nicht beklagen",  
sagt Bernhard. "In meinem Terminkalender jagt ein Motorsport-Highlight  
das nächste."

Romain Dumas übernimmt am kommenden Wochenende beim vorletzten  
Saisonrennen der ALMS in Mosport (Kanada) das RS Spyder-Cockpit an der  
Seite von Klaus Graf und wird beim Intercontinental Le Mans Cup in  
Zhuhai (China) am 7. November gemeinsam mit Capello den Audi R15  
steuern.

Zusätzlich zu ihrem abwechslungsreichen Programm auf der Rundstrecke  
warten auch auf der Rallyepiste neue Herausforderungen auf die beiden  
Weltklassepiloten. Im Rahmen der Deutschen Rallyemeisterschaft wird  
Timo Bernhard beim Shakedown der ADAC Saarland Rallye den Skoda Fabia  
S2000 von Matthias Kahle (Köln) testen. In seiner Freizeit pilotiert  
Bernhard seit einigen Jahren ein VW Golf Kitcar und konnte bereits  
eine Reihe von regionalen Rallyes gewinnen.

Auch bei Romain Dumas stehen Testfahrten im Rallyeauto im  
Terminkalender. Vor einigen Wochen hat er mit dem Aufbau eines  
aktuellen Porsche 911 GT3 RS begonnen, der den bisher von ihm  
eingesetzten 911 GT3 RS (Typ 996) ablösen soll. Auch Dumas stand  
bereits bei einigen Rallyes in Frankreich ganz oben auf dem  
Siegertreppchen.


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Erfolgreiches Wochenende für Porsche und Timo Bernhard  
(Homburg/Saar)in der American Le Mans Series auf der legendären Road   
America-Rennstrecke. In der Klasse LMP verpassten Porsche-Werksfahrer   
Timo Bernhard und Klaus Graf (Dornhan) im Porsche RS Spyder den Sieg   
nur um eine einzige Sekunde.

Das Finale auf der 6,514 Kilometer langen Traditionsrennstrecke in   
Elkhart Lake im US-Bundesstaat Wisconsin war an Spannung und Dramatik   
nicht zu überbieten.
Sehr eng ging es in der Klasse LMP zu, wo Klaus Graf den RS Spyder vom  
  Muscle Milk Team Cytosport in den letzten Runden einem scheinbar   
sicheren dritten Saisonsieg entgegensteuerte. Doch drei Kurven vor dem  
  Ziel ging dem Erfolgsrenner aus Weissach, mit dem sein Teamkollege   
Timo Bernhard von 2006 bis 2008 insgesamt 16 Siege und zwei   
Titelgewinne in der American Le Mans Series feierte, das Benzin aus.   
Dadurch mussten sich die Porsche-Piloten, die zum ersten Mal gemeinsam  
  ein Rennen fuhren, mit dem zweiten Platz zufrieden geben -  
geschlagen  nur um eine einzige Sekunde.

Für Timo Bernhard war seine Rückkehr in die American Le Mans Series   
mit dem RS Spyder ein einmaliges Gastspiel. "Normalerweise ist es   
recht schwierig, nur für ein Rennwochenende mit einem neuen Team zu   
arbeiten, aber die Mannschaft vom Muscle Milk Team Cytosport hat es   
mir sehr leicht gemacht. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt",   
sagte der Le-Mans-Sieger von 2010. "Das Rennen selbst lief am Anfang   
nicht so gut für uns. Die schnelleren Autos zogen auf der Geraden an   
mir vorbei. Nachher konnte ich ihr Tempo mitgehen und mich trotz   
leichten Übersteuerns bis zu meinem Stopp auf den zweiten Platz   
vorkämpfen. Der Fahrerwechsel lief so reibungslos wie der ganze Stopp,  
  und wir konnten dank der tollen Arbeit der Crew einen Platz gut   
machen. Auch wenn wir nicht gewonnen haben, denke ich, dass das ganze   
Team stolz sein kann auf die gezeigte Leistung."

Statistik: 7. von 9 Rennen der American Le Mans Series in Elkhart Lake, WI

1. Drayson/Cocker (GB/GB), Lola B09 60-Judd (LMP), 69 Runden
2. Bernhard/Graf (D/D), Porsche RS Spyder (LMP), 69
3. Brabham/Pagenaud (AUS/ F/), Honda ARX-01c (LMP), 69


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7. Lauf der American Le Mans Series in Elkhart Lake/USA

Auf dieses Comeback können sich die Fans der American Le Mans Series  
freuen: Timo Bernhard (Homburg/Saar) kehrt mit dem Porsche RS Spyder  
in die USA zurück. Auf der legendären Road America in Elkhart Lake  
bestreitet der Porsche-Werksfahrer am 22. August zusammen mit Klaus  
Graf (Dorhan) für das Muscle Milk Team Cytosport den siebten  
Saisonlauf der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt.

"Ich freue mich riesig darauf, mit dem RS Spyder wieder in den USA zu  
fahren, noch dazu auf der Road America, einer der schönsten  
amerikanischen Rennstrecken", sagt Timo Bernhard. An den  
Traditionskurs im US-Bundesstaat Wisconsin hat er gute Erinnerungen.  
2007 feierte er dort mit dem RS Spyder einen überragenden Gesamtsieg.  
Mit dem Erfolgsrenner aus Weissach holte er in den Jahren 2006 bis  
2008 insgesamt 16 Siege und zwei Meistertitel in der American Le Mans  
Series. In dieser Saison gewann er mit Audi die 24 Stunden von Le Mans.

Das Muscle Milk Team Cytosport, das den Porsche RS Spyder in der  
Klasse LMP einsetzt, gewann in dieser Saison das prestigeträchtige  
Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring und feierte einen Gesamtsieg in Lime  
Rock.

Das Rennen in Elkhart Lake startet am Sonntag, 22. August, um 14.00  
Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) und geht über 2:45 Stunden.

Das ist die American Le Mans Series

Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen  
Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Das Reglement basiert  
auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden  
neun Rennen in den USA und Kanada gefahren. Die traditionellen  
Höhepunkte sind die 12 Stunden von Sebring und das 1000-Meilen-Rennen  
Petit Le Mans in Road Atlanta.

Das Starterfeld bilden Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind  
in vier Klassen unterteilt. Alle Rennwagen starten gleichzeitig,  
werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Das sorgt für spannende  
und abwechslungsreiche Rennen mit zahlreichen Überholmanövern. Punkte  
gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse.

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Als erstem Rennfahrer überhaupt ist es Porsche-Werksfahrer Timo  
Bernhard (Homburg/Saar) gelungen, die vier großen  
Langstrecken-Klassiker zu gewinnen und damit den Motorsport Grand Slam  
zu holen: Bernhard siegte für Porsche 2003 bei den 24 Stunden Daytona,  
in den Jahren 2006 bis 2009 vier Mal in Folge beim 24-Stunden-Rennen  
Nürburgring, 2008 bei den 12 Stunden von Sebring und am Wochenende in  
einem Audi bei den 24 Stunden von Le Mans. Timo Bernhard begann seine  
Karriere als Profi-Rennfahrer 1999 im Porsche-Junior-Team und gehört  
seit 2002 zum Werksfahrer-Kader von Porsche.

"Schon als Kind habe ich davon geträumt, irgendwann einmal die  
Gesamtsieger-Pokale aller vier großen Langstrecken-Klassiker in meiner  
Vitrine zu haben", erzählt Bernhard. "Dieser Traum ist nun mit dem  
Gesamtsieg in Le Mans in Erfüllung gegangen." Zusammen mit  
Porsche-Werksfahrer Romain Dumas (Frankreich) und dem ehemaligen  
Porsche-Werksfahrer und aktuellen Audi-Piloten Mike Rockenfeller  
(Neuwied) setzte sich Bernhard souverän gegen alle Konkurrenten durch  
und hatte bei seiner Zieldurchfahrt eine Runde Vorsprung auf den  
Zweitplatzierten.

Seinen ersten historischen Erfolg feierte Bernhard bereits in seinem  
zweiten Jahr als Porsche-Werksfahrer. In einem Porsche 911 GT3 RS  
gelang ihm 2003 die Sensation bei den 24 Stunden von Daytona im  
US-Bundesstaat Florida. Er ließ sogar die favorisierten  
Daytona-Prototypen hinter sich und siegte zusammen mit  
Werksfahrer-Kollege Jörg Bergmeister und den beiden Amerikanern Kevin  
Buckler und Michael Schrom. Im Ziel hatte das Fahrerquartett neun  
Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten herausgefahren.

In den kommenden Jahren entwickelte sich Timo Bernhard zu einem echten  
Langstrecken-Spezialisten, dem stets der optimale Kompromiss aus  
schnellen Rundenzeiten und materialschonender Fahrweise gelang. Auch  
die Präzision am Lenkrad wurde zu Bernhards Markenzeichen: Kaum ein  
Weltklassepilot weist ? selbst unter höchstem Druck ? eine ähnlich  
geringe Fehlerquote auf wie der junge Mann der Saarpfalz.  
Eigenschaften, die man vor allem auch beim 24-Stunden-Rennen auf der  
Nürburgring Nordschleife braucht.

Im Porsche 911 GT3 des Teams Manthey Racing gelingt ihm der erste Sieg  
beim größten deutschen Autorennen, das seit 1970 ausgetragen wird.  
2007 fuhr Timo Bernhard im Porsche 911 GT3 RSR erneut allen davon und  
gewann erstmals ein 24-Stunden-Rennen an der Seite von Romain Dumas.  
Seither bestreitet das deutsch-französische Duo alle  
Langstreckenrennen gemeinsam. Auch 2008 und 2009 setzen sich Bernhard  
und Dumas ? wie bereits 2007 ? zusammen mit Porsche-Werksfahrer Marc  
Lieb (Ludwigsburg) und Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco) gegen  
starke Konkurrenz durch.

Beim Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring im Jahr 2008 werden  
Erinnerung an den großen Coup bei den 24 Stunden von Daytona wach.  
Erneut besiegt Bernhard ? dieses Mal mit den Porsche-Werksfahrern  
Romain Dumas und Emmanuel Collard (Frankreich) ? alle Konkurrenten in  
den mehr als 200 PS stärkeren LMP1-Prototypen und sorgt am Steuer des  
Porsche RS Spyder der leistungsschwächeren LMP2-Klasse für eine  
Sensation. Porsches erster Gesamtsieg in Sebring nach 20 Jahren.

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Der siegreiche Audi R15 TDI mit Timo Bernhard (Homburg/Saar), Romain  
Dumas (Frankreich) und Mike Rockenfeller (Deutschland) fuhr in den 24  
Stunden insgesamt 397 Runden. Mit der zurückgelegten Distanz von 5.410  
Kilometern brach das Trio den aus dem Jahr 1971 stammenden Rekord von  
Dr. Helmut Marko und Gijs van Lennep im Porsche 917, der als  
unschlagbar galt, weil damals auf der Hunaudières-Gerade noch ohne  
Schikanen gefahren wurde.

Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller fuhren auf dem Weg  
zu ihrem ersten Le-Mans-Sieg und zum neuen historischen Rekord absolut  
fehlerfrei. Abgesehen von einem schleichenden Plattfuß kurz vor  
Rennende und einem abgerissenen rechten Außenspiegel verlief das  
Rennen für die Sieger absolut problemlos.

Timo Bernhard (Audi R15 TDI #9): "Es ist unglaublich! Als Kind war es  
schon immer mein Traum, Le Mans überhaupt einmal zu fahren. 2002 habe  
ich die GT-Klasse gewonnen, das war schon einmal ein erster Schritt in  
Richtung meines großen Ziels, dem Gesamtsieg. Dass ich das mit 29  
Jahren so früh schon geschafft habe, kann ich noch gar nicht so  
richtig begreifen. Es ist ein Wahnsinn! Es wird wohl noch ein, zwei  
Tage dauern, bis sich das richtig entfaltet. Wir hatten ein super  
Rennen ohne jegliche Probleme am Auto. Der Audi R15 TDI ist perfekt  
gelaufen. Mike (Rockenfeller), Romain (Dumas) und ich haben von Anfang  
an Druck gemacht. Das hat sich ausgezahlt. Zum Schluss wurde es mit  
dem Peugeot noch etwas eng. Ich bin aber der Meinung, wir hätten das  
Ding so oder so heimgeschaukelt - denn über die Distanz hatten wir  
einfach das richtige Package."

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Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich) gehen am kommenden Wochenende bei den 24 Stunden von Le  
Mans (12. und 13. Juni) für Audi an den Start. Die  
Langstrecken-Routiniers verstärken das Fahreraufgebot der Ingolstädter  
am Steuer eines Audi R15 TDI mi der Startnummer #9. Bernhard und Dumas  
gewannen 2007 und 2008 gemeinsam im Porsche RS Spyder alle Titel der  
American Le Mans Series in der LMP2-Klasse. Bereits im vergangenen  
Jahr  pilotierten beide einen Audi R15 TDI in Le Mans.

Timo Bernhard und Romain Dumas zählen zu den erfahrensten  
Sportwagenpiloten weltweit. Bernhard holte im letzten Jahr zum vierten  
Mal in Folge den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring, für  
Dumas war es der dritte Erfolg in Serie. Auch bei den 12 Stunden  
Sebring - einem der prestigeträchtigsten Langstreckenrennen der Welt -  
fuhren die Porsche-Werksfahrer 2008 den Gesamtsieg ein.

Einen bedeutenden Erfolg feierte Timo Bernhard im Jahr 2003 mit dem  
Gesamtsieg bei den 24 Stunden Daytona. Auch in Le Mans stand er  
bereits auf dem Siegertreppchen: In seinem ersten Jahr als   
Porsche-Werksfahrer 2002 gewann er die GT-Klasse, 2005 belegte er in  
der Klasse GT2 den zweiten Platz.

Timo Bernhard: "Ganz klar: Ich freue mich auf das Rennen. Es bietet  
mir die Chance, einen weiteren Erfolg in meiner Karriere einzufahren.  
Man muss Le Mans prinzipiell angehen wie jedes andere Rennen auch:  
professionell, konzentriert. Trotzdem ist Le Mans in vielerlei  
Hinsicht ein anderes Rennen, vor allem, weil es über eine so lange  
Distanz geht. Für mich ist immer wieder erstaunlich, dass Le Mans  
heute ein 24-Stunden-Sprint ist, weil die Autos in den letzten  
Jahrzehnten so viel verlässlicher geworden sind. Früher war es eher  
eine Frage, kommt man durch oder nicht. Heute ist die Frage: Hat man  
den Speed oder nicht. Mensch und Material werden ganz schön gefordert  
und müssen auf dem höchsten Level sein."

Für die erwarteten 250.000 Zuschauer sind die 24 Stunden von Le Mans  
mehr als nur ein Rennen. Die Fans freuen sich auf ein einwöchiges  
Fest, das mit der Technischen Abnahme am Sonntag und Montag auf dem  
Marktplatz von Le Mans beginnt. Am Mittwoch wird von 16.00 Uhr bis  
20.00 Uhr das Freie Training ausgetragen. Im Anschluss folgt von 22.00  
Uhr bis Mitternacht das erste Qualifikationstraining. Am Donnerstag  
geht es von 19.00 bis 21.00 Uhr und von 22.00 bis 24.00 Uhr erneut um  
die besten Startplätze. Die traditionelle Fahrerparade von der  
Rennstrecke ins Zentrum von Le Mans wird am Freitag von 18.00 bis  
19.00 Uhr wieder für einen Massenauflauf und das gewohnte  
Verkehrschaos sorgen. Am Samstag, 12. Juni, fällt um 15.00 Uhr für die  
55 Teilnehmer die Startflagge zur 24-Stunden-Jagd rund um die 13,650  
Kilometer lange Rennstrecke.

Die TV-Sender Eurosport und Eurosport 2 berichten ausführlich aus Le  
Mans. Bereits ab Montag, 7. Juni, werden täglich aktuelle Vorberichte  
und interessante Hintergrundreportagen gezeigt. Übertragen werden auch  
das Freie Training, das Qualifikationstraining und das Warm-up. Etwa  
zwei Drittel des Rennens sind live auf dem Hauptsender Eurosport zu  
sehen.

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Der gebürtige Saarländer pilotiert zum ersten Mal seit fünf Jahren  
wieder einen GT2-Porsche. Im Team von Flying Lizard verstärkt er das  
Team um Seth Neiman und Darren Law mit Startnummer 44 in einem Porsche  
911 GT3 RSR.

Nach dem Gastspiel auf dem Stadtkurs im Hafenviertel von Long Beach  
kehrt die American Le Mans Series zurück auf eine klassische  
Rennstrecke: In Laguna Seca, zwei Autostunden südlich von San  
Francisco, wird am 22. Mai der dritte Lauf der Rennserie mit den  
schnellsten Sportwagen der Welt ausgetragen. Der 3,601 Kilometer lange  
Kurs in den Dünen von Monterey mit seinen vielen Kurven und kurzen  
Geraden ist für Fahrer und Zuschauer etwas ganz Besonderes.

Das Rennen in Laguna Seca startet am Samstag, 22. Mai, um 14.30 Uhr Ortszeit
(23.30 Uhr MESZ) und geht über sechs Stunden. Das GT-Qualifying wird am
Samstag ab 00.30 Uhr MESZ unter www.porsche.com/alms-live im Internet
übertragen.

Das ist die American Le Mans Series

Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen
Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Das Reglement basiert auf dem
Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden neun Rennen in
den USA und Kanada gefahren. Die traditionellen Höhepunkte sind die 12
Stunden von Sebring und das 1000-Meilen-Rennen Petit Le Mans in Road
Atlanta.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt
gewertet. Das sorgt für spannende und abwechslungsreiche Rennen mit
zahlreichen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der
jeweiligen Klasse.

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Nach vier Gesamtsiegen in Folge beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring in  
den Jahren 2006 bis 2009 präsentierten sich die Porsche-Teams in  
diesem Jahr erneut stark, aber ohne das nötige Quäntchen Glück. In  
einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Rennen bestimmten  
Porsche-Fahrzeuge rund 15 Stunden das Geschehen an der Spitze.

Die Serie an Ausfällen fand ihren traurigen Höhepunkt mit dem Ende der  
achtstündigen Führung des Porsche 911 GT3 R Hybrid. Bis dahin konnte  
der innovative Rennwagen aus Weissach den eindeutigen Beweis antreten,  
dass die von Porsche entwickelte Hybridtechnologie auf der Rennstrecke  
absolut konkurrenzfähig ist und zugleich einen deutlichen  
Verbrauchsvorteil darstellt.

Die Pechsträhne der reinrassigen Renn-Neunelfer nahm bereits weit vor  
dem Ausfall des 911 GT3 R Hybrid ihren Lauf. Bereits nach fünf  
Rennstunden schied Chris Mamerow im 911 GT3 R des Teams Mamerow Racing  
wegen eines Unfalls aus. Zweieinhalb Stunden später wurde der Favorit  
auf den Gesamtsieg durch einen unverschuldeten Unfall abrupt aus dem  
Rennen geworfen. Der 911 GT3 R von Manthey Racing, dem Siegerteam der  
vergangenen vier Jahre, führte von der ersten Rennrunde an und lag mit  
großem Abstand an der Spitze, als er von einem Fahrzeug getroffen  
wurde, das quer über die Strecke schleuderte. Die schwere Beschädigung  
des Elfers bedeutete das frühe Aus für das erfolgsverwöhnte  
Fahrerquartett mit den Werksfahrern Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo  
Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) sowie  
Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco).

Ergebnis Rennen

1. Müller/Farfus/Alzen/Lamy (D/BR/D/P), BMW M3 GT2, 154 Runden
2. Farnbacher/Simonsen/Keen/Seefried (D/AUS/USA/D), Ferrari F430 GTC
3. Rostek/Ludwig/Bronzel/Winkelhock (D/D/D/D), Audi R8 LMS

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Mit dem größten Aufgebot seit langem geht Porsche bei der 38. Ausgabe  
des 24-Stunden-Rennens Nürburgring am 15./16. Mai an den Start. Die  
Porsche AG sowie verschiedene Kunden-Teams setzen bei der größten  
Motorsportveranstaltung in Deutschland insgesamt 33 Fahrzeuge mit dem  
charakteristischen Sechszylinder-Boxermotor ein.

Mit der Startnummer eins gehen die Titelverteidiger vom Team Manthey  
Racing ins Rennen: Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard  
(Homburg/Saar), Romain Dumas (Frankreich), Marc Lieb (Ludwigsburg)  
sowie Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco) pilotieren den neuen, 480  
PS starken 911 GT3 R. Ihre Ambitionen, den fünften Gesamtsieg in Folge  
einzufahren, deutete die Erfolgsmannschaft bereits in den  
Vorbereitungsrennen vor dem Eifel-Marathon an: Beim ersten und zweiten  
Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring passierte der  
gelb-grüne Renner die Ziellinie als Erster. "Der neue 911 GT3 R hat  
mich von Anfang an durch sein äußerst berechenbares Fahrverhalten und  
seine Zuverlässigkeit überzeugt", schwärmt Timo Bernhard. "Genau das  
sind die Eigenschaften, die ein Langstrecken-Rennauto haben muss, um  
problemlos über die Distanz zu kommen und am Ende auf dem Treppchen  
ganz weit oben zu stehen."

Der Fernsehsender Sport1 (vormals DSF) berichtet über 20 Stunden vom  
24-Stunden-Rennen Nürburgring. Erstmals bietet Porsche den  
deutschsprachigen Fans im Internet unter www.porsche.com im Rahmen  
eines Webspecials ein eigenes Webradio an. Während des Rennens fasst  
Moderator Burkhard Bechtel jeweils zur vollen Stunde die Geschehnisse  
rund um Porsche in einer zehnminütigen Radioshow zusammen und begrüßt  
dabei jeweils interessante Gäste vor dem Mikrofon.

Die 38. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens Nürburgring startet am 15. Mai  
um 15.00 Uhr. Die Zielflagge fällt am 16. Mai um 15.00 Uhr.

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Wie erwartet hat das Wetter bei der Le-Mans-Generalprobe in  
Spa-Francorchamps (Belgien) eine entscheidende Rolle gespielt. In dem  
turbulenten 1000-Kilometer-Rennen, das wegen eines Stromausfalls für  
knapp 40 Minuten unterbrochen werden musste, sorgte ein Regenschauer  
bereits in der Anfangsphase für extrem schwierige Bedingungen. André  
Lotterer kreiselte bereits in der Einführungsrunde von der  
spiegelglatten Strecke. Die notwendigen Reparaturen warfen Lotterer,  
Marcel Fässler und Benoît Treluyer aussichtslos zurück.

Aufgrund der Tatsache, dass die drei Audi R15 TDI in Spa-Francorchamps  
im vollen Le-Mans-Trimm und damit extrem wenig Abtrieb an den Start  
gingen, hatten auch Allan McNish und Timo Bernhard in der Anfangsphase  
auf der kalten und feuchten Strecke Mühe, ihre Autos auf der Strecke  
zu halten.

Im Trockenen konnten die Audi-Piloten dann jedoch Boden gutmachen.  
Dank einer guten Strategie und schneller Rundenzeiten lagen Dindo  
Capello, Tom Kristensen und Allan McNish im Audi R15 TDI mit der  
Startnummer 7 lange Zeit sogar in Führung.

Auch Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller kämpften an der  
Spitze mit. Sie verloren jedoch zweimal Zeit hinter dem Safety-Car und  
die Chance auf ein Podiumsergebnis endgültig, als sie zwei Minuten an  
einer fälschlicherweise zu lange auf Rot geschalteten Ampel an der  
Boxenausfahrt warten mussten. Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike  
Rockenfeller kamen auf Platz fünf ins Ziel.

Timo Bernhard (Audi R15 TDI #9): "Das war ein ereignisreiches Rennen.  
Ich hätte mir für meine Premiere in der LMS allerdings etwas besseres  
Wetter gewünscht. Der Nieselregen am Anfang hat es sehr schwierig  
gemacht. Ich bin eher konservativ gefahren, weil wir ins Ziel kommen  
wollten. Das war auch absolut richtig. Bis zur Unterbrechung lagen wir  
immer auf Platz drei oder vier. Wir konnten vorne mitmischen, das war  
super. Nach dem Restart haben wir jedoch zwei Minuten an der roten  
Ampel an der Boxenausfahrt verloren. Das war sehr schade, denn das hat  
uns auf Platz fünf zurückgeworfen."

Ergebnis Rennen

1. Lamy/Bourdais/Pagenaud (Peugeot) 139 Rd. in 6:00.39,012 Std.
2. Montagny/Sarrazin/Minassian (Peugeot) + 1.08,308 Min.
3. Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) + 1.26,215 Min.
4. Gené/Wurz/Davidson (Peugeot) - 1 Rd.
5. Bernhard/Dumas/Rockenfeller (Audi R15 TDI) - 2 Rd.

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Nach dem siegreichen Testeinsatz beim Auftakt der Le Mans Series und  
einem erfolgreich absolvierten 30-Stunden-Test in Le Castellet  
(Frankreich) steht für das Audi Sport Team Joest nun die  
Le-Mans-Generalprobe auf dem Programm: Am 9. Mai starten drei Audi R15  
TDI beim 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps (Belgien).

"Wir werden in Spa in genau derselben Besetzung antreten wie einen  
Monat später bei den 24 Stunden von Le Mans", erklärt  
Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Das Rennen ist für das Team  
in erster Linie eine Generalprobe für Le Mans - aber auch eine letzte  
Standortbestimmung."

52 Fahrzeuge sind für das 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps  
gemeldet, darunter auch vier Peugeot 908. Das erste Aufeinandertreffen  
der Werksteams von Audi und Peugeot mit den 2010er-Fahrzeugen wird mit  
besonderer Spannung erwartet und dürfte einen Vorgeschmack auf den  
Saisonhöhepunkt in Le Mans liefern, der exakt 34 Tage später auf dem  
Programm steht.

Das Entwicklungsprogramm für den intern "R15 plus" genannten  
Diesel-Rennsportwagen von Audi läuft bisher plangemäß. Mitte April  
absolvierte das Audi Sport Team Joest auf der  
Hochgeschwindigkeits-Rennstrecke in Le Castellet (Frankreich)  
erfolgreich einen 30-Stunden-Dauertest.

Dindo Capello, Tom Kristensen und Allan McNish pilotieren den Audi R15  
TDI mit der Startnummer 7. Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît  
Treluyer (Startnummer 8) und Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike  
Rockenfeller (Startnummer 9) bilden die anderen beiden Fahrerteams.  
Alle drei Fahrzeuge werden vom Audi Sport Team Joest eingesetzt, wobei  
der R15 TDI mit der Startnummer 9 offiziell unter der Bewerbung von  
Audi Sport North America läuft.

Trainiert wird in Spa-Francorchamps ab Freitag (7. Mai). Der Start des  
1000-Kilometer-Rennens erfolgt am Sonntag (9. Mai) um 11:30 Uhr. Audi  
hat den Langstrecken-Klassiker in den belgischen Ardennen in den  
Jahren 2003 und 2004 mit dem R8 schon zweimal gewonnen. Beim bisher  
einzigen Einsatz des Audi Sport Team Joest in Spa belegten Alexandre  
Prémat und Mike Rockenfeller in der Saison 2008 am Steuer eines Audi  
R10 TDI den zweiten Platz.


Der Zeitplan in Spa-Francorchamps

Freitag, 7. Mai
12:05?13:05 Uhr Freies Training 1
16:25?17:25 Uhr Freies Training 2

Samstag, 8. Mai
09:45?10:45 Uhr Freies Training 3
13:50?14:10 Uhr Qualifying (GT-Fahrzeuge)
14:20?14:40 Uhr Qualifying (Prototypen)

Sonntag, 9. Mai
09:00?09:20 Uhr Warm-up
11:30?17:30 Uhr Rennen (143 Runden)

Der TV-Sender Eurosport berichtet von 11.15 bis 12.00 Uhr und von  
14.00 bis 15.00 Uhr live und überträgt die Schlussphase zeitversetzt  
von 17.30 bis 18.00 Uhr. Am Dienstag nach dem Rennen gibt es ab 23.00  
Uhr eine einstündige Zusammenfassung. Wer das spannende erste Rennen  
in Le Castellet verpasst hat, kann am 9. Mai von 8.30 bis 9.30 Uhr  
eine Zusammenfassung sehen.

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Der Porsche 911 hat seine Vormachtstellung als weltweit  
erfolgreichster GT-Rennwagen erneut unterstrichen: Beim zweiten Lauf  
der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring feierte der neue Porsche 911  
GT3 R den zweiten Sieg in Folge. Der innovative 911 GT3 R Hybrid,  
dessen Verbrennungsmotor im Heck von zwei Elektromotoren an der  
Vorderachse ergänzt wird, fuhr auf Platz drei.

Wie schon beim ersten Saison-Rennen fuhr der gelb-grüne Porsche 911  
GT3 R von Manthey Racing ohne jegliche technischen Probleme vom Start  
bis ins Ziel. Resultat für das Fahrertrio Timo Bernhard  
(Homburg/Saar), Romain Dumas (Frankreich) und Marcel Tiemann (Monaco):  
Saisonsieg Nummer zwei.

Ein völlig problemloses Rennen fuhr der neue Porsche 911 GT3 R Hybrid,  
der von den Werksfahrern Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Wolf  
Henzler (Nürtingen) gesteuert wurde. Dabei glänzte das Hybridfahrzeug  
durch hervorragende Effizienz und konnte so im Vergleich zu den  
meisten Konkurrenten einen Boxenstopp einsparen. "Das Hybridsystem hat  
uns heute klar dabei geholfen, Kraftstoff zu sparen. Außerdem ist es  
ein tolles Gefühl, wenn man beim Herausbeschleunigen aus den Kurven  
oder beim Überholen den Extra-Schub der insgesamt 120 Kilowatt starken  
Elektromotoren spürt", beschreibt Jörg Bergmeister .

Der dritte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am  
24. April um 12 Uhr und geht über eine Distanz von vier Stunden.

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Timo Bernhard (Homburg/Saar), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Marcel  
Tiemann (Monaco) heißen die Sieger des ersten Saisonrennens auf der  
Nürburgring-Nordschleife. Mit dem neuen, 480 PS starken Porsche 911  
GT3 R vom Porsche Team Manthey spulten sie ein problemloses Rennen ab.  
"Gleich beim weltweiten ersten Rennen des neuen Autos ganz oben auf  
dem Treppchen zu stehen, ist außergewöhnlich", freute sich Bernhard.  
Sein Werksfahrer-Kollege Lieb fügte hinzu: "Scheinbar hat auch der  
neue 911 GT3 R die sprichwörtliche Zuverlässigkeit aller Renn-Elfer  
geerbt." Mit 14,5 respektive 63,6 Sekunden verwies das Porsche-Trio  
den besten Audi R8 und den besten BMW M3 auf die Plätze zwei und drei.
  
Sein vielumjubeltes Renn-Comeback nach 17 Jahren Pause gab der  
zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl (Regensburg). Zusammen mit  
Horst von Saurma-Jeltsch (Stuttgart) und Chris Harris (Großbritannien)  
unterzog er seinen serienmäßigen 450 PS starken Porsche 911 GT3 RS  
einem ersten Praxistest unter Rennbedingungen. "Das Auto hat meine  
kühnsten Erwartungen übertroffen und ich hatte jede Menge Spaß am  
Lenkrad", schwärmt Röhrl. "Wir konnten mit vielen reinrassigen  
Rennautos mithalten. Vor allem in schnellen Kurven und beim Anbremsen  
war der 911 GT3 RS sensationell. Und das Beste ist: Wäre mir der Weg  
heute Abend nicht zu weit, könnte ich unsere Nummerschilder wieder an  
das Auto schrauben und problemlos bis nach Regensburg fahren."

Der zweite Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am  
10. April um 12 Uhr statt und geht über eine Distanz von vier Stunden.

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Der Countdown zum 24-Stunden-Rennen Nürburgring läuft. Beim ersten  
Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am 27. März  
bereiten sich die Porsche-Teams intensiv auf den Eifel-Marathon vor.  
Allen voran die Titelverteidiger vom Team Manthey Racing: Die  
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Marc Lieb  
(Ludwigsburg) sowie Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco) teilen sich  
beim Renndebüt des neuen Porsche 911 GT3 R das Cockpit. Vierter Mann  
beim 24-Stunden-Rennen am 15. Mai wird wie im Vorjahr  
Porsche-Werksfahrer Romain Dumas (Frankreich) sein.

Sein Renn-Comeback nach 17 Jahren gibt beim Saisonauftakt der  
Langstreckenmeisterschaft der zweifache Rallye-Weltmeister Walter  
Röhrl (Regensburg). Zusammen mit DTM-Legende Roland Asch (Ammerbruch)  
und den Journalisten Horst von Saurma-Jeltsch (Stuttgart) und Chris  
Harris (Großbritannien) wird er beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring  
einen serienmäßigen Porsche 911 GT3 RS pilotieren. "Ich freue mich  
sehr darauf, nach so langer Zeit wieder einmal ein Rundstreckenrennen  
zu bestreiten", sagt Röhrl. "Aber der Schwerpunkt wird an diesem  
Wochenende darauf liegen, möglicht viel Erfahrung unter realen  
Rennbedingungen mit dem Auto zu sammeln."

Der erste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am  
27. März um 12 Uhr und geht über eine Distanz von vier Stunden.

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Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich) gehen bei den 24 Stunden von Le Mans (12. und 13. Juni)  
für Audi an den Start. Die Langstrecken-Routiniers verstärken das  
Fahreraufgebot der Ingolstädter am Steuer eines Audi R15 TDI. Bernhard  
und Dumas gewannen 2007 und 2008 gemeinsam im Porsche RS Spyder alle  
Titel der American Le Mans Series in der LMP2-Klasse. In der letzten  
Saison teilten sie sich das Cockpit eines Porsche Riley für das Team  
Penske Racing in der Grand-Am Series. Bereits im vergangenen Jahr  
pilotierten beide einen Audi R15 TDI in Le Mans.

Timo Bernhard und Romain Dumas zählen zu den erfahrensten  
Sportwagenpiloten weltweit. Bernhard holte im letzten Jahr zum vierten  
Mal in Folge den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring, für  
Dumas war es der dritte Erfolg in Serie. Auch bei den 12 Stunden  
Sebring ? einem der prestigeträchtigsten Langstreckenrennen der Welt ?  
fuhren die Porsche-Werksfahrer 2008 den Gesamtsieg ein.

Einen bedeutenden Erfolg feierte Timo Bernhard im Jahr 2003 mit dem  
Gesamtsieg bei den 24 Stunden Daytona. Auch in Le Mans stand er  
bereits auf dem Siegertreppchen: In seinem ersten Jahr als  
Porsche-Werksfahrer 2002 gewann er die GT-Klasse, 2005 belegte er in  
der Klasse GT2 den zweiten Platz.

"Nach dem großen Pech im vergangenen Jahr freue ich mich sehr darauf,  
in diesem Jahr wieder für Audi in Le Mans zu starten und um den  
Gesamtsieg kämpfen zu können", sagt Bernhard. "Wir konnten 2009 im  
Rennen viel Erfahrung mit dem Auto sammeln", ergänzt Dumas. "Vielen  
Dank an Porsche und Audi, die uns erneut diese Möglichkeit eröffnet  
haben."


Lebenslauf Timo Bernhard
Geboren am 24.02.1981 in Homburg/Saar (D)
Größe, Gewicht: 1,74 m, 60 kg
Porsche-Werksfahrer seit 2002 (seit 1999 Porsche-Junior)

Wichtigste Erfolge
2009
1. Platz 24 Stunden Nürburgring (Gesamt)
4. Platz Grand-Am Series (Daytona-Prototypes)

2008
Meister American Le Mans Series (LMP2), 4 Siege
1. Platz 12 Stunden Sebring (Gesamt)
1. Platz 24 Stunden Nürburgring (Gesamt)

2007
Meister American Le Mans Series (LMP2), 8 Siege
1. Platz 24 Stunden Nürburgring (Gesamt)

2006
3. Platz American Le Mans Series (LMP2), 4 Siege
1. Platz 24 Stunden Nürburgring (Gesamt)

2005
2. Platz American Le Mans Series (GT2), 4 Siege
2. Platz 24 Stunden Le Mans (GT2)

2004
Meister American Le Mans Series (GT)
3. Platz 24 Stunden Nürburgring (Gesamt)

2003
1. Platz 24 Stunden Daytona (Gesamt)
2. Platz American Le Mans Series (GT)

2002
1. Platz 24 Stunden Le Mans (GT)
2. Platz 24 Stunden Nürburgring (Gesamt)

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Nicht ganz so gut lief die 48. Auflage des 24-Stunden-Rennen auf dem  
Daytona International Speedway für die Porsche-Werksfahrer Timo  
Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich). Mit ihrem von  
TRG Racing eingesetzten 911 GT3 Cup hatten sie in der GT-Klasse schon  
eine komfortable Führung von drei Runden herausgefahren, als ihrem  
Teamkollegen Bobby Labonte (USA) das Benzin ausging. Der NASCAR-Star  
musste daraufhin ins Infield der Strecke geschleppt werden. Durch  
dieses Malheur büßten die Spitzenreiter ihren gesamten Vorsprung ein  
und fielen später durch einen Kupplungsdefekt noch weiter zurück. Am  
Ende reichte es noch zum neunten Platz.

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Am kommenden Samstag, den 30.01.2010 startet der Porsche-Werksfahrer  
Timo Bernhard (Homburg/Saar) in seine Motorsportsaison 2010. Der  
Winterschlaf des nordamerikanischen Motorsports endet traditionell bei  
dem 24 Stunden Klassiker von Daytona Ende Januar, der bereits zum 48.  
Mal ausgetragen wird.
Hier treffen sich alle Fahrer aus den berühmten US-Rennserien NASCAR,  
INDY RACING LEAGUE und ALMS um die ersten Rennmeilen für 2010 auf dem  
3,56 Meilen langen Daytona Speedway zu fahren.

Der 28-jährige Saarländer verstärkt in diesem Jahr das Rennteam TRG  
und teilt sich das Cockpit während der 24 Stunden mit Romain Dumas,  
Nascar-Star Bobby Labonte, Tim George und Spencer Pumpelly. Sie fahren  
einen Porsche 911 GT3 Cup Grand-Am mit der Startnummer 71 und starten  
in der GT-Klasse. Favorit auf den Gesamtsieg sind jedoch die  
leistungsstärkeren Daytona Prototypen.

Timo Bernhard: "Ich freue mich sehr wieder hier zu fahren, denn zu  
Daytona habe ich nach meinem Gesamtsieg im Jahr 2003 natürlich eine  
ganz besondere Verbindung. Meinen GT-Klassensiegen in 2002 sowie 2003  
würde ich gerne noch einen weiteren Sieg hinzufügen, jedoch ist die  
Konkurrenz sehr groß und eine genaue Einschätzung fällt mir schwer.  
Ich hoffe dem Team TRG mit meiner Erfahrung helfen zu können, wir  
werden auf jeden Fall ordentlich Gas geben und ich freue mich auf das  
spannende Duell mit sehr vielen bekannten Rennfahrerkollegen."

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09.05.2010    Timo Bernhard fährt in Spa auf Platz 5

Wie erwartet hat das Wetter bei der Le-Mans-Generalprobe in  
Spa-Francorchamps (Belgien) eine entscheidende Rolle gespielt. In dem  
turbulenten 1000-Kilometer-Rennen, das wegen eines Stromausfalls für  
knapp 40 Minuten unterbrochen werden musste, sorgte ein Regenschauer  
bereits in der Anfangsphase für extrem schwierige Bedingungen. André  
Lotterer kreiselte bereits in der Einführungsrunde von der  
spiegelglatten Strecke. Die notwendigen Reparaturen warfen Lotterer,  
Marcel Fässler und Benoît Treluyer aussichtslos zurück.

Aufgrund der Tatsache, dass die drei Audi R15 TDI in Spa-Francorchamps  
im vollen Le-Mans-Trimm und damit extrem wenig Abtrieb an den Start  
gingen, hatten auch Allan McNish und Timo Bernhard in der Anfangsphase  
auf der kalten und feuchten Strecke Mühe, ihre Autos auf der Strecke  
zu halten.

Im Trockenen konnten die Audi-Piloten dann jedoch Boden gutmachen.  
Dank einer guten Strategie und schneller Rundenzeiten lagen Dindo  
Capello, Tom Kristensen und Allan McNish im Audi R15 TDI mit der  
Startnummer 7 lange Zeit sogar in Führung.

Auch Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike Rockenfeller kämpften an der  
Spitze mit. Sie verloren jedoch zweimal Zeit hinter dem Safety-Car und  
die Chance auf ein Podiumsergebnis endgültig, als sie zwei Minuten an  
einer fälschlicherweise zu lange auf Rot geschalteten Ampel an der  
Boxenausfahrt warten mussten. Timo Bernhard, Romain Dumas und Mike  
Rockenfeller kamen auf Platz fünf ins Ziel.

Timo Bernhard (Audi R15 TDI #9): "Das war ein ereignisreiches Rennen.  
Ich hätte mir für meine Premiere in der LMS allerdings etwas besseres  
Wetter gewünscht. Der Nieselregen am Anfang hat es sehr schwierig  
gemacht. Ich bin eher konservativ gefahren, weil wir ins Ziel kommen  
wollten. Das war auch absolut richtig. Bis zur Unterbrechung lagen wir  
immer auf Platz drei oder vier. Wir konnten vorne mitmischen, das war  
super. Nach dem Restart haben wir jedoch zwei Minuten an der roten  
Ampel an der Boxenausfahrt verloren. Das war sehr schade, denn das hat  
uns auf Platz fünf zurückgeworfen."

Ergebnis Rennen

1. Lamy/Bourdais/Pagenaud (Peugeot) 139 Rd. in 6:00.39,012 Std.
2. Montagny/Sarrazin/Minassian (Peugeot) + 1.08,308 Min.
3. Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) + 1.26,215 Min.
4. Gené/Wurz/Davidson (Peugeot) - 1 Rd.
5. Bernhard/Dumas/Rockenfeller (Audi R15 TDI) - 2 Rd.

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