* * * Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr mit den besten Wünschen für 2014 * * *

Timo Bernhard + Daniel Fries

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Porsche 919 hybrid getauft, LMP1-Fahrerkader komplett

Porsche gibt Fahrerkader und Fahrzeugnamen für die Rückkehr in die Top-Kategorie der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) 2014 mit dem Saisonhöhepunkt Le Mans bekannt: Im Rahmen der Porsche Night of Champions am Samstag in Weissach wurden der junge Neuseeländer Brendon Hartley (24) und der langjährige Werksfahrer Marc Lieb (33) aus Ludwigsburg als Stammfahrer für den LMP1-Rennwagen bestätigt, der offiziell „Porsche 919 hybrid“ heißt. Bereits gesetzt waren für das LMP1-Projekt die Piloten Timo Bernhard (DE, 32), Romain Dumas (FR, 36), Neel Jani (CH, 30) und der Australier Mark Webber (37).

Wolfgang Hatz, Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG, erklärte: „Wir sind sehr stolz auf unsere starke internationale Fahrerbesetzung. Gleich drei der sechs Piloten kommen aus unserer eigenen Werksfahrerriege, zwei waren sogar Porsche-Junioren. Darauf sind wir besonders stolz.“ Hatz weiter: „Der Fahrzeugname 919 hybrid steht einerseits in der Tradition des Le-Mans-Siegerautos 917, dokumentiert aber mit Blick auf den 918 Spyder auch den Aufbruch des Unternehmens in die Hybrid-Zukunft. Maximale Effizienz im Energieverbrauch ist das Gebot des neuen WEC-Reglements für die werksseitig eingesetzten Prototypen der Klasse 1 – und das ist auch das Gebot der automobilen Zukunft.“

Fritz Enzinger, Leiter LMP1, führte aus: „Wir hatten eine beträchtliche Anzahl Bewerber aus allen Klassen um die Cockpits der beiden 919 hybrid. Wir wollten Erfahrung, schieren Speed, technisches Verständnis, und wir wollten Teamplayer, denn das ist im Langstreckensport noch wichtiger als in jeder anderen Disziplin.

Als erste Fahrer gesetzt waren Timo Bernhard und Romain Dumas. Die beiden bringen die Erfahrung von jeweils sieben Gesamtsiegen bei 24-Stunden-Rennen mit – Nürburgring, Daytona, Spa und einen gemeinsamen Gesamtsieg in Le Mans mit Audi. Im Juli 2013 stieß der ehemalige Formel-1-Testfahrer Neel Jani zum Team, und seit Ende der Formel-1-Saison 2013 ist Mark Webber an Bord. Mit Brendon Hartley und Marc Lieb ist die Mannschaft jetzt komplett.

Mark Webber verglich: „Für mich ist vieles vertraut, manches fremd, alles ist besonders. Ich sauge jede Information auf und freue mich schon auf den nächsten Test.“ Der neunmalige Grand-Prix-Sieger steuerte vor wenigen Tagen im portugiesischen Portimão erstmals den 919 hybrid.

Timo Bernhard hat ihm einige Kilometer voraus. Er sagte: „Ich bin seit 15 Jahren mit Porsche zusammen und empfinde die große Verantwortung, die mit der Rückkehr in die LMP1 verbunden ist. Bei der Entwicklung ist man als ganzer Fahrer gefordert. Die erste Prämisse ist nicht, schnell zu fahren, sondern alles aus dem Auto herauszufühlen und den Ingenieuren auch die kleinsten Details mitzuteilen.“

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Bernhard/Kölbach erzielen den Gesamtsieg bei der ADAC-Rallye Baden-Württemberg: Vor zwei Wochen konnte Timo Bernhard mit dem TEAM 75 Motorsport bei der Saarland-Rallye den Gesamtsieg einfahren und bei der Rallye Baden-Württemberg setzte er an diesem Wochenende seine Erfolgsserie fort. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Michael Kölbach dominierten sie die Rallye in beeindruckender Weise und erzielten in allen 10 Wertungsprüfungen die Bestzeit. Trotz extrem schwieriger Wetterbedingungen mit Dauerregen gelang es dem Duo in ihrem heckangetriebenen Porsche 911 GT3 ST die gesamte Allrad-Konkurrenz hinter sich zu lassen und somit hatten sie im Ziel fast drei Minuten Vorsprung auf ihre Gegner. 

 

Timo Bernhard: "Die Rallye Baden-Württemberg war durch die extremen Witterungsbedingungen keine einfache Rallye. Wir hatten zur richtigen Zeit die richtige Reifenwahl getroffen und haben bis zur letzten WP Druck gemacht. Ich freue mich den zweiten Gesamtsieg innerhalb von 2 Wochen eingefahren zu haben. Das ist ein toller Rallye-Saisonabschluss. Vielen Dank an das TEAM 75 Motorsport zur Top-Vorbereitung und an "Steesi" Kölbach."

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Team 75 Motorsport startet mit Bernhard/Kölbach bei der ADAC-Rallye Baden-Württemberg: Nach dem Gesamtsieg bei der Saarland-Rallye vor zwei Wochen freut sich das Team 75, rund um Teamchef Rüdiger Bernhard, auf die Rallye Baden-Württemberg am kommenden Wochenende. Diese Veranstaltung zählt zum ADAC-Rallye-Masters und findet am 4. und 5. Oktober in der Region rund um Heidenheim im Schwabenland statt. Dort erwarten Timo Bernhard und seinen Beifahrer Michael Kölbach zehn sehr anspruchsvolle Wertungsprüfungen mit ingesamt 114 km. Ihr heckangetriebener Rallye-Porsche 911 GT3 ST, aufgebaut in Zusammenarbeit mit dem Porsche Zentrum Mannheim, muss sich vor allem mit einigen allradangetrieben Fahrzeugen auseinandersetzen.

 

Timo Bernhard: "Ich bin die Rallye BaWü bereits 2011 gefahren, allerdings sind annähernd alle Prüfungen seitdem neu. Damals habe ich den Gesamtsieg um 2,3 Sekunden verpasst. Wir möchten den Schwung von der Saarland-Rallye mit nach Heidenheim nehmen. In erster Linie möchte ich Spaß haben und das am besten mit einem guten Ergebnis!"

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Timo Bernhard gewinnt die Saarland-Rallye mit 8 Wertungsprüfungsbestzeiten : Bei der 43. ADAC Saarland-Rallye, die an diesem Wochenende im nordwestlichen Saarland ausgetragen wurde, erzielte das Team 75 Motorsport mit Timo Bernhard und seinem Beifahrer Michael Kölbach den Gesamtsieg. Dabei gewannen sie mit ihrem Porsche 911 GT3 Cup die meisten WP's der gesamten Rallye. Der Porsche-Werksfahrer lieferte sich bei seinem Heimspiel ein packendes Duell mit Georg Berlandy und die Führung wechselte mehrfach. Am Ende setzte sich der 32-jährige Saarpfälzer durch und erzielte seinen ersten Gesamtsieg in der Deutschen Rallye Meisterschaft.

 

Timo Bernhard: "Ich bin sehr happy über den Gesamtsieg bei der Saarland-Rallye, denn es war mein Ziel hier zu gewinnen. Am Ende wurde es ein spannender Zweikampf zwischen Georg Berlandy und uns, mit vielen Führungswechseln. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Bedingungen waren nicht immer einfach, besonders in den schlammigen Teilen der WP's war es sehr schwierig. Ich wusste, dass wir unsere Vorteile auf den Asphalt-Abschnitten ausspielen mussten und auch auf den Rundkursen.

30 Jahre nach dem letzten Porsche Sieg bei der "Saarland" hat dieser Erfolg einen schönen Rahmen. Vielen Dank an das TEAM 75 Motorsport für die perfekte Vorbereitung sowie an Michael "Steesi" Kölbach. Wir haben top zusammengearbeitet."

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24-Stunden-Rennen Spa-Francorchamps/Belgien - Wechselnde Wetterbedingungen, 66 GT-Rennwagen von neun verschiedenen Herstellern, 70.000 Zuschauer: Die 65. Auflage der 24 Stunden von Spa-Francorchamps auf der berühmten Ardennen-Achterbahn hatte alle Zutaten zum Erfolg – und bot Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. Nach 24 ereignisreichen Stunden feierten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Patrick Pilet (Frankreich) auf dem Podium. Im Porsche 911 GT3 R des Porsche-Kundenteams Manthey-Racing fuhr das Trio auf den zweiten Platz. Vier Elfer fuhren bei dem hochkarätig besetzten Sportwagenklassiker unter die Top 13.

Auch einer der beiden 911 GT3 R des französischen Teams Pro GT by Almeras begeisterte durch eine Aufholjagd, die mit Rang 13 belohnt wurde. Die Werksfahrer Timo Bernhard und Jörg Bergmeister hatten bereits im ersten Renndrittel eine knappe halbe Stunde verloren, nachdem ihr französischer Teamkollege Nicolas Lapierre bei einem Ausritt den Kühler des Elfers beschädigte. Ein schleichender Plattfuß in der Nacht bedeutete weiteren Zeitverlust. „Wir hatten ein Balanceproblem und daher nicht den Speed für einen Spitzenplatz“, sagte Timo Bernhard. „Dazu hat uns der Kühlerschaden elf Runden gekostet. Aber wir Fahrer haben super zusammengearbeitet und uns den 13. Platz erkämpft.“


Ergebnis 24-Stunden-Rennen
1. Schneider/Buhk/Götz (D/D/D), Mercedes SLS AMG GT3, 564 Runden
2. Lieb/Lietz/Pilet (D/A/F), Porsche 911 GT3 R, 563
3. Lotterer/Mies/Stippler (D/D/D), Audi R8 LMS Ultra, 558
9. Hennerici/Maassen/Soulet (D/NL/B), Porsche 911 GT3 R, 550
11. Clément/Pla/Armindo/Renauer (F/F/F/D), Porsche 911 GT3 R, 545
13. Bernhard/Bergmeister/Lapierre (D/D/F), Porsche 911 GT3 R, 543
21. Ragginger/Asch/Richter/Klohs (A/D/D/D), Porsche 911 GT3 R, 526
26. Kelders/Desbrueres/Rostan/Hirschi (B/F/F/CH), Porsche 911 GT3 R, 502

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Die 65. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Spa-Francorchamps am 27./28. Juli verspricht ein Highlight des Sportwagensports zu werden. Rund 70 GT-Fahrzeuge sind für den diesjährigen Marathon auf der legendären, sieben Kilometer langen Ardennen-Achterbahn gemeldet – darunter elf Porsche 911, die von Kundenteams eingesetzt werden. Diese werden von Porsche Motorsport in bewährter Manier unterstützt – unter anderem durch sieben Porsche-Werksfahrer. Porsche-Teams feierten zwischen 1967 und 2010 sechs Gesamtsiege beim zweitältesten 24-Stunden-Rennen der Welt.

Der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard greift zusammen Jörg Bergmeister und dem Franzosen Nicolas Lapierre für das Team Pro GT by Almeras am Steuer eines 911 GT3 R ins Geschehen ein. Mit einem Sieg in Spa könnte Timo Bernhard Geschichte schreiben: Er wäre der erste Fahrer, der die vier berühmtesten 24-Stunden-Rennen gewinnt – auf dem Nürburgring, in Le Mans und Daytona war er bereits erfolgreich. Seit seiner Vorstellung 2010 fahren Kundenteams in aller Welt mit dem 911 GT3 R von Erfolg zu Erfolg. Allein 2012 starteten Porsche-Kunden mit dem rund 500 PS starken GT-Rennwagen bei 131 Rennen, erzielten in aller Welt 41 Siege und gewannen zahlreiche Meistertitel.

Die Fahrer präsentieren sich den Fans traditionell bei einer Parade. Sie findet am Mittwoch, den 24. Juli, ab 15.00 Uhr statt. Am Donnerstag steht um 9.45 Uhr das Freie Training auf dem Programm. Von 18.15 bis 19.15 Uhr wird das Pre-Qualifying ausgetragen, von 20.10 bis 21.25 Uhr das Qualifying, von 21.55 bis 23.10 Uhr das Nacht-Qualyifing. Um die besten 20 Startplätze fürs Rennen geht es dann am Freitag ab 18.15 Uhr bei der „Super Pole“. Das Rennen startet am Samstag um 16.30 Uhr.

Der Bezahlsender MotorsTV überträgt große Teile des Rennens live: am Samstag von 16.00 bis 20.00 Uhr und von 21.00 bis 23.00 Uhr, am Sonntag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr. Zu diesen Zeiten kann man das Rennen auch via Live-Streaming (www.total24hours.com) im Internet verfolgen. In den Sendepausen werden auf der Website Onboard-Bilder gezeigt. Eine Stunde Spa-Highlights gibt es am Sonntagabend von 19.00 bis 20.00 Uhr bei RTL NITRO.

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Jubiläums-Bergrennen in Homburg war ein Erlebnis für Timo Bernhard: Das 40. Homburger ADAC Bergrennen am vergangenen Wochenende wird Timo Bernhard noch lange in Erinnerung bleiben. Der Porsche-Werksfahrer erreichte Platz 3 in seiner Klasse E1/FS und seine schnellste Einzelzeit von 1.15.78 Minuten reichten für Rang 8 in der Gesamtwertung. Gemeinsam mit den anderen Fahrern des Homburger Automobilclubs holte der Saarländer auch den 2. Platz in der Mannschaftswertung. Die 5.000 Zuschauer freuten sich nicht nur über den Einsatz seines Rallye-Porsches, sondern auch über die Tatsache, dass er an diesem Wochenende Vater wurde.

Timo Bernhard: "Das Bergrennen in meiner Heimat hat mir sehr viel Spaß gemacht! Die Performance hat gepasst. Die Zuschauer haben richtig mitgefiebert und die Stimmung war fantastisch.Für meine Familie und mich war es sowieso ein ganz ganz besonderes, magisches Wochenende, mit der Geburt unseres Sohnes Paul!"

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Timo Bernhard startet beim 40. Homburger ADAC Bergrennen vom 13. - 14. Juli 2013: Am kommenden Wochenende findet in Homburg/Saar die 40. Ausgabe des traditionellen Bergrennen statt. Der Le Mans Sieger und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, der in Homburg geboren wurde, nutzt die Gelegenheit mit seinem Porsche 911 GT3 Cup für das Team 75 Motorsport in der Gruppe E1 über 2000 ccm zu starten. Der Saarländer ist auch Mitglied des Veranstaltervereins Homburger Automobilclub und die Teilnahme am Bergrennen ist ein Jubiläumsgeschenk an seinen Heimatclub. Sein Vater Rüdiger Bernhard kann leider nicht vor Ort sein, da er als Teamchef den Renneinsatz am Norisring leitet. Dort startet das Team 75 im Rahmen der DTM im Porsche Carrera Cup Deutschland.

Timo Bernhard: "Ich freue mich sehr, dieses Jahr mit meinem „Rallye“ Porsche 911 GT3 Cup beim Jubiläums Bergrennen in Homburg zu starten. Bereits 1981, im Alter von 5 Monaten, war ich mit meiner Mutter an der Strecke und habe meinem Vater beim Fahren zugesehen. Somit war es das erste Autorennen, das ich in meinem Leben besucht habe und mit dem ich viele Erinnerungen verbinde. Daher ist mein Start mein Geschenk an den HAC zum Doppeljubiläum. Auf das es das Homburger Bergrennen noch weitere 40 Jahre gibt!“

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Bei den 24 Stunden von Le Mans hat Porsche mit seinen Klassensiegen Nummer 99 und 100 seinen Rekord weiter ausgebaut und damit ein neues Kapitel in der Geschichte des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt aufgeschlagen. Auf dem Circuit des 24 Heures gewann der vom Porsche AG Team Manthey eingesetzte neue Porsche 911 RSR mit den Porsche-Werksfahrern Romain Dumas (Frankreich), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) gegen die starke Konkurrenz von Aston Martin, Chevrolet, Ferrari und Viper die besonders hart umkämpfte Klasse GTE-Pro. Im zweiten 911 RSR machten ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Patrick Pilet (Frankreich) den Doppelsieg für den Rennwagen aus Weissach perfekt.

Die 81. Auflage des Langstreckenklassikers ging bei wechselhaftem Wetter mit zahlreichen Regenschauern und unter schwierigsten Bedingungen über die Bühne. Umso größer war die Erleichterung nach dem ersten Sieg des neuen Porsche 911 RSR. Das Porsche AG Team Manthey stand bei der Zieldurchfahrt geschlossen auf der Boxenmauer, um seinen Helden einen gebührenden Empfang zu bereiten. Mittendrin Dr. Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, Vorstandsvorsitzender Matthias Müller sowie die Vorstände Wolfgang Hatz (Forschung und Entwicklung) und Bernhard Maier (Vertrieb und Marketing), die den größten Teil des Rennens rund um die Uhr in der Porsche-Box aus nächster Nähe miterlebten.

Bereits in der Stunde nach dem Start machten die 911 RSR in ihrem erst dritten Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, für die Le Mans als dritter Lauf mit doppelter Punktzahl gewertet wird, Plätze gut. Mit schnellen Rundenzeiten und großer Zuverlässigkeit kämpfte vor allem der Elfer mit der Startnummer 92 von Anfang an um den Sieg. Die Boxenstopps waren meistens reine Routine: Tanken, Reifen, Fahrerwechsel – dann ging’s zurück auf die Strecke. Beide Werks-Porsche hatten über die gesamte Distanz nicht das kleinste technische Problem, sieht man einmal von einer Rückleuchte ab, die am 911 RSR mit der Startnummer 91 nach einer unverschuldeten Berührung mit einem Konkurrenten ausgetauscht werden musste. Der zweite vom Porsche AG Team Manthey eingesetzte Renner wurde kurz nach dem Start etwas zurückgeworfen, als sich das Safety Car genau vor Jörg Bergmeister setzte und der Porsche-Werksfahrer dadurch fast zwei Minuten verlor.

Während einige Konkurrenten auf der schwierigen, teils nassen und teils trockenen Strecke ins Straucheln gerieten, kamen die 911 RSR problemlos durch die Nacht und unterstrichen mit konstant schnellen Rundenzeiten ihre Ambitionen auf den ersten Sieg. Selbst als eine gute Stunde vor dem Ziel noch einmal wolkenbruchartiger Regen niederging und seine Verfolger die letzten Angriffsversuche starteten, ließ sich Richard Lietz am Steuer der Nummer 92 nicht aus der Ruhe bringen. In den letzten Rennstunden hatte auch die Nummer 91 weiter Boden gut gemacht und sich noch vor die Aston Martin und Ferrari an die zweite Stelle gesetzt. Diesen grandiosen Doppelsieg ließen sich die Porsche-Werksfahrer dann nicht mehr nehmen.

Überschattet wurde das Rennen in Le Mans vom Tod des Dänen Allan Simonsen. Der Aston-Martin-Pilot prallte in der vierten Rennrunde in der schnellen Kurve Tertre Rouge in die Leitplanken und erlag wenig später im Medical Centre des Circuit des 24 Heures seinen schweren Verletzungen.

Timo Bernhard (#91): „Es war ein sehr bewegendes, schweres Rennen, mit ständig wechselnder Witterung. Einen Podiumsplatz haben wir uns gewünscht, der Doppelsieg ist ein Hammer für Porsche und speziell für mich, weil es mein letztes Rennen mit dem 911 RSR war. Wir waren von Anfang an richtig schnell, haben aber zu Beginn durch das Safety Car zwei Minuten verloren, denen wir das ganze Rennen lang hinterher gefahren sind. Am Ende hatten wir alle das nötige Glück und ich gratuliere meinen Teamkollegen zum Sieg. Das war ein ganz toller Tag für das ganze Team.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Dumas/Lieb/Lietz (F/D/A), Porsche 911 RSR, 315 Runden
2. Bergmeister/Bernhard/Pilet (D/D/F), Porsche 911 RSR, 315
3. Dumbreck/Mücke/Turner (GB/D/GB), Aston Martin, 314
4. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/USA), Chevrolet Corvette, 312
5. Beretta/Kobayashi/Vilander (MC/J/SF), Ferrari 458 Italia, 312
6. Bruni/Fisichella/Malucelli (I/I/I), Ferrari 458 Italia, 311

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Der neue Porsche LMP1-Sportprototyp, der ab 2014 in der Sportwagen-Weltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC) sowie bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen wird, hat heute auf der Porsche-Teststrecke in Weissach erfolgreich seinen ersten Rollout absolviert. Vor den Augen einiger Vorstände der Porsche AG unterzog Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard sein neues Arbeitsgerät einem ersten Funktions-Check.

Seine ersten Meter auf der Rennstrecke drehte der LMP1-Renner einige Wochen früher als ursprünglich geplant. „Wir liegen hervorragend im Zeitplan“, sagt Fritz Enzinger, Leiter LMP1. „Unsere neu formierte Mannschaft hat äußerst zielgerichtet gearbeitet, um dieses hochkomplexe Fahrzeug so schnell wie möglich auf die Räder zu stellen. Das verschafft uns nun einige Wochen zusätzliche Zeit für die Erprobung und Weiterentwicklung. Das Reglement der WEC basiert ab 2014 in erster Linie auf Effizienz. Das macht den Wettbewerb der Ingenieure noch interessanter und stellt uns vor komplett neue Herausforderungen.“

Seit der Entscheidung Mitte 2011, als Werk mit einem LMP1-Renner in den Spitzensport zurückzukehren, ist das Motorsportzentrum in Weissach deutlich gewachsen. Ein Werkstattgebäude und ein Verwaltungsbau wurden errichtet und sie beherbergen rund 200 Mitarbeiter, die für Konstruktion, Bau und Einsatz des LMP1 zuständig sind. Ab der Saison 2014 wird das Fahrzeug von einem Werksteam aus Weissach eingesetzt.

„Ich war von Anfang an in die Entwicklung des neuen Autos einbezogen“, sagt Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard. „Dass ich heute die ersten Meter mit unserem Baby fahren durfte, erfüllt mich mit Stolz. Das Auto fühlt sich schon jetzt klasse an. Ich freue mich darauf, in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam mit meinem Freund und Kollegen Romain Dumas das Auto bei Testfahrten zu bewegen.“ Bernhard (32) und Dumas (35) sind die ersten beiden Stammfahrer des LMP1-Projekts und werden den Großteil der Testfahrten auf verschiedenen internationalen Rennstrecken absolvieren.

„Bei der Entwicklung unseres neuen LMP1-Fahrzeugs standen wir vor der gleichen Herausforderung wie in der Serienentwicklung unserer Straßenfahrzeuge“, sagt Wolfgang Hatz, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG. „Unser Ziel war es, die bestmögliche Effizienz zu erreichen ohne Abstriche bei der Performance zu machen.“

Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstands der Porsche AG, betont vor allem den Nutzen, den Kunden von der Entwicklung des High-Tech-Rennwagens haben werden: „Die Ingenieure konnten bei der Konstruktion des neuen LMP1-Autos, das hier heute zum ersten Mal in Weissach gefahren ist, mit einem weißen Blatt Papier beginnen und so im Rahmen des technischen Reglements viele neuen Technologien anwenden, die in Zukunft auch den Kunden unserer Serienautomobile zugutekommen werden. Schließlich steckt in jedem Porsche ein Rennwagen.“

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Timo Bernhard fährt im Regenchaos auf Position sieben: Regen, Nebel, Abbruch, Neustart – die 41. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens Nürburgring verlangte den Porsche-Kundenteams eine ganze Menge ab. Bei äußerst wechselhaften Bedingungen siegte der bestplatzierte Porsche, ein 911 GT3 RSR des Teams Manthey Racing mit den Fahrern Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau), Romain Dumas (Frankreich), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Lucas Luhr (Ermatingen) in der Klasse SP7 und landete auf der siebten Gesamt-Position.


Das größte Autorennen Deutschlands war am Sonntag um 17:00 Uhr vor 210.000 Zuschauern bei zunächst trockenen Bedingungen gestartet worden. Von Beginn an konnten sich die Porsche-Kundenteams bestens in Szene setzen und in der Spitzengruppe mitkämpfen. Als am späten Abend der Regen einsetzte, lagen der 911 GT3 RSR von Bernhard/Dumas/Lieb/Luhr und der 911 GT3 R von Bergmeister/Holzer/Lietz/Tandy bereits direkt hintereinander auf den Positionen zwei und drei. Um 22:44 Uhr wurde das Rennen aber wegen zu starkem Regen und stellenweise minimaler Sicht durch Nebelschwaden für rund neuneinhalb Stunden unterbrochen. „Eine absolut richtige Entscheidung der Rennleitung, denn die Grip- und Sichtverhältnisse waren zu diesem Zeitpunkt mehr als grenzwertig“, sagt Marc Lieb.

Um 8:20 Uhr wurde das Rennen bei nachlassendem Regen neu gestartet. „Leider hatten wir in dieser Phase nur wenig Glück mit der Reifenwahl. Es ist schneller abgetrocknet, als wir es erwartet hatten“, beschreibt Timo Bernhard, seinen ersten Stint. Letztlich landete das Erfolgsquartett mit dem 911 GT3 RSR von Manthey Racing auf Position sieben und war gleichzeitig das bestplatzierte Auto in der Klasse SP7. „Mit etwas mehr Glück hätten wir etwas weiter vorne landen können, aber ein Sieg war bei diesen Witterungsbedingungen für uns in diesem Jahr nicht möglich“, sagt Romain Dumas.

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2. Lauf der WEC - World Endurance Championship - in Spa: Beim zweiten Saisonrennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft auf dem Circuit de Spa-Francorchamps mussten die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau), die lange auf dem dritten Platz lagen, nach einer unverschuldeten Kollision in der letzten Rennstunde aufgeben. Das Sechs-Stunden-Rennen auf dem Traditionskurs in den belgischen Ardennen, das als Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans gilt, war der zweite Renneinsatz für den Porsche 911 RSR. Die 470 PS starken GT-Renner aus Weissach, die auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basieren, werden in dieser Saison vom Porsche AG Team Manthey eingesetzt.

Timo Bernhard (#91): „In der Anfangsphase haben wir ganz gut ausgesehen. Ohne unsere Probleme hätten wir um den dritten Platz fahren können. Mir tut es Leid für das Team. Die Jungs hätten ein besseres Ergebnis verdient gehabt.“

Der dritte Lauf der World Endurance Championship ist am 22./23. Juni das 24-Stunden-Rennen in Le Mans/Frankreich.

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Auf dem Circuit de Spa-Francorchamps, der legendären Rennstrecke in den Ardennen, wird am 4. Mai der zweite Lauf der Sportwagenweltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC) ausgetragen. Das Werksteam Porsche AG Team Manthey setzt in Belgien unter der Leitung von Olaf Manthey zwei Porsche 911 RSR ein. Der neue GT-Renner aus Weissach feierte beim Saisonauftakt in Silverstone eine erfolgreiche Rennpremiere. Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 sind die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) in der Klasse GTE-Pro am Start. Das Cockpit der Nummer 92 teilen sich ihre Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Romain Dumas (Frankreich).


Der 470 PS starke Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Als Nachfolger des erfolgreichen 911 GT3 RSR, mit dem Porsche-Kundenteams seit 2004 zahlreiche Siege und Titelgewinne feierten, zeichnet er sich durch konsequenten Leichtbau und eine ausgefeilte Aerodynamik aus. Seine Optik wird geprägt von den weit ausgestellten Kotflügeln sowie den tiefen Kühlluftschächten in der Front. Das außergewöhnliche Fahrzeugdesign würdigt das Jubiläum „50 Jahre 911“. Das Sechs-Stunden-Rennen startet am Samstag, 4. Mai, um 14.30 Uhr. Eurosport überträgt ab 19.30 Uhr die letzte Stunde live. In ganzer Länge kann das Rennen im Internet unter www.fiawec.com live verfolgt werden.

Timo Bernhard (# 91): „Mit dem 911 RSR haben wir, wie das erste Rennen in Silverstone gezeigt hat, eine richtig gute Basis. Das macht mich zuversichtlich. Fahrerisch ist Spa immer eine riesige Herausforderung.“

Die World Endurance Championship
In der World Endurance Championship starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMGTE-Pro, LMGTE-Am, LMP1 und LMP2. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

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World Endurance Championship und 24 Stunden Le Mans 2014: Die ersten beiden Fahrer für den Einsatz in der Top-Klasse der Sportwagen-Weltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC) und bei den 24 Stunden von Le Mans stehen fest. Die Le Mans-Sieger Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Romain Dumas (Frankreich) werden ab der Saison 2014 am Steuer des neuen LMP1-Fahrzeugs aus Weissach sitzen. Schon in diesem Jahr werden die beiden Porsche-Werksfahrer Bernhard und Dumas bei den Testfahrten des neuen Le Mans-Renners zum Einsatz kommen.


„Timo Bernhard und Romain Dumas gehören zu den schnellsten und routiniertesten Sportwagenpiloten der Welt. Ich bin sehr glücklich darüber, dass die beiden für uns ab 2014 in der World Endurance Championship und bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen werden“, sagt Wolfgang Hatz, Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG. „Was ich an den beiden besonders schätze, ist ihre Fähigkeit als Testfahrer. Deswegen sind beide bereits jetzt eng in das Entwicklungsprogramm unseres neuen Autos eingebunden und werden ab Mitte des Jahres ein intensives Testprogramm absolvieren“, sagt Fritz Enzinger, Leiter LMP1-Projekt.

Timo Bernhard stammt aus der hauseigenen Nachwuchsförderung von Porsche. Im Jahr 1999 erkannte Porsche das Talent des damals 18-Jährigen und bildete ihn im Porsche Junior Team zum Profirennfahrer aus. 2002 erhielt Bernhard einen Vertrag als Werksfahrer und sammelt seither Siege und Meisterschaften in aller Welt. 2010 wurde er vom Automobilclub ADAC aufgrund seiner herausragenden Erfolge zum Motorsportler des Jahres gewählt. Bernhard ist der einzige Rennfahrer, dem es gelungen ist, Gesamtsiege bei den vier bekanntesten Sportwagen-Klassikern einzufahren. Er siegte 2010 bei den 24 Stunden von Le Mans, 2003 bei den 24 Stunden von Daytona, 2004 bei den 12 Stunden von Sebring und insgesamt fünf Mal beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring – ein weiterer Rekord.

Romain Dumas zählt seit 2004 zum Kader der Porsche-Werksfahrer. Zuvor machte er unter anderem in der Formel 3, der Formel 3000, bei internationalen GT-Rennen sowie im Porsche Carrera Cup Deutschland auf sich aufmerksam. Er zählt zu den erfahrensten Piloten bei den 24 Stunden von Le Mans. Insgesamt war Dumas bei seinem Lieblingsrennen an der Sarthe schon zwölf Mal am Start. Zusammen mit Timo Bernhard fuhr er 2010 am Steuer eines Audi zum Gesamtsieg. Gemeinsam feierten beide auch in den USA große Erfolge im Sportprototypen RS Spyder. In den Jahren 2007 und 2008 sicherten sich die beiden Porsche-Werksfahrer souverän die Titel in der American Le Mans Series. Bei vier der fünf Siege von Bernhard beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring war Dumas sein Teamkollege. 2010 feierte Dumas darüber hinaus am Steuer eines Porsche 911 den Gesamtsieg in Spa.

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1. Lauf der WEC - World Endurance Championship - in Silverstone: Der neue Porsche 911 RSR hat bei seinem ersten Renneinsatz einen Podiumsplatz knapp verpasst. Beim Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone, dem Saisonauftakt der Sportwagenweltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC), belegten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Romain Dumas (Frankreich) mit dem 470 PS starken Rennwagen aus Weissach den vierten Platz in der Klasse GTE-Pro. Im zweiten 911 RSR, der ebenfalls vom neu formierten Porsche AG Team Manthey eingesetzt wurde, kamen ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Timo Bernhard (Homburg) als Sechste ins Ziel.


Auf der britischen Traditionsrennstrecke konnte der Porsche 911 RSR, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert und sein erstes Rennen nach einem guten Qualifying aus der zweiten Startreihe in Angriff nahm, das Tempo der starken Konkurrenz lange mitgehen. Patrick Pilet fuhr mit der Startnummer 91 zeitweise auf dem dritten Platz, bevor er durch einen unplanmäßigen Boxenstopp mehr als zwei Runden verlor und zurückfiel. Zur Halbzeit des Rennens steuerte Romain Dumas mit der Nummer 92 als Dritter ebenfalls einen Podiumsplatz an. Sein Teamkollege Richard Lietz behauptete später zeitweise sogar den zweiten Rang – dennoch reichte es am Ende nicht zu einer Top-3-Platzierung.

Wolfgang Hatz, Vorstand Forschung und Entwicklung Porsche AG: „Das war das erste Rennen für das neue Auto und das neue Team. Die Organisation des Teams hat gut funktioniert. Natürlich gibt es an der einen oder anderen Stelle noch was zu verbessern, doch das ist wie bei einer Fußballmannschaft, da müssen sich auch erst alle einspielen. Am 911 RSR hat technisch alles funktioniert bis auf eine Kleinigkeit, die werden wir vor dem nächsten Rennen abstellen. Was die Performance betrifft, haben wir noch Platz, uns zu verbessern. Natürlich gibt es auch am Auto noch was zu tun, es übersteuert etwas zu stark. Insgesamt sehe ich das jedoch als positives Wochenende. Nicht so gut wäre gewesen, wenn wir viele Probleme mit dem neuen Auto gehabt hätten, doch das war nicht der Fall. Wir haben gesehen, dass der 911 RSR über die Renndistanz konstant schnelle Rundenzeiten fahren kann. Wenn wir jetzt unsere Hausaufgaben machen, denke ich schon, dass wir in den nächsten Rennen weiter nach vorne kommen werden.“

Timo Bernhard (#91): „Auf dem Weg nach Le Mans war das ein sehr wertvolles Rennen für uns. Von der Performance her waren wir nicht schlecht unterwegs. Ohne das Problem an der Vorderachse wäre ein Podiumsplatz möglich gewesen.“

Der zweite Lauf der World Endurance Championship (WEC) wird am 4. Mai in Spa-Francorchamps (Belgien) ausgetragen.

Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Turner/Mücke/Senna (GB/D/BRA), Aston Martin Vantage, 171 Runden
2. Kobayashi/Vilander (J/SF), Ferrari F458 Italia, 170
3. Dalla Lana/Macowiecki/Lamy (CAN/F/P), Aston Martin Vantage, 170
4. Lieb/Lietz/Dumas (D/A/F), Porsche 911 RSR, 170
5. Bruni/Fisichella (I/I), Ferrari F458 Italia, 170
6. Bergmeister/Pilet/Bernhard (D/F/D), Porsche 911 RSR, 168

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Timo Bernhard startet beim 1. Saisonrennen der WEC in Silverstone

Beim Sechs-Stunden-Rennen auf dem Silverstone Circuit, mit dem die Sportwagenweltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC) am 14. April in die neue Saison startet, feiert der Porsche 911 RSR seine Rennpremiere. Für den Einsatz auf dem 5,981 Kilometer langen Traditionskurs in den britischen Midlands ist das Werksteam Porsche AG Team Manthey unter Leitung von Olaf Manthey verantwortlich. Die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Timo Bernhard (Homburg) gehen in der Klasse GTE-Pro im 911 RSR mit der Startnummer 91 ins Rennen. Im Cockpit der Nummer 92 wechseln sich ihre Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Romain Dumas (Frankreich) ab.

Der Porsche 911 RSR leistet 460 PS und basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Als Nachfolger des erfolgreichen 911 GT3 RSR, mit dem Porsche-Kundenteams seit 2004 zahlreiche Siege und Titelgewinne feierten, zeichnet er sich durch konsequenten Leichbau und eine ausgefeilte Aerodynamik aus. Seine Optik wird geprägt von den weit ausgestellten Kotflügeln sowie den tiefen Kühlluftschächten in der Front. Das außergewöhnliche Fahrzeugdesign würdigt das Jubiläum „50 Jahre 911“. In der World Endurance Championship starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMGTE-Pro, LMGTE-Am, LMP1 und LMP2. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Das Sechs-Stunden-Rennen startet am Sonntag, 14. April, um 12.00 Uhr Ortszeit (13.00 MEZ). Eurosport 2 zeigt um 13.00 Uhr den Start live (30 Minuten) und blendet sich um 15.00 Uhr live ins Rennen ein (30 Minuten). Die Schlussstunde ist ab 18.00 Uhr live auf Eurosport 1 zu sehen. Im Internet kann das Rennen unter www.fiawec.com live verfolgt werden.

Timo Bernhard (# 91): „ Ich freue mich sehr auf den Saisonauftakt der WEC in Silverstone. Bei den Tests habe ich mich im Porsche 911 RSR sehr wohl gefühlt. Mit diesem Auto haben wir eine gute Chance auf Klassensiege.“

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Für die Sportwagen-Weltmeisterschaft World Endurance Championship (WEC) und die 24 Stunden von Le Mans hat Porsche einen neuen GT-Rennwagen entwickelt. Der neue 911 RSR zeichnet sich durch konsequenten Leichtbau und eine ausgefeilte Aerodynamik aus. Das außergewöhnliche Fahrzeugdesign würdigt ein ganz besonderes Jubiläum: Aus der Vogelperspektive betrachtet sind die Zahlen 50 und 911 zu erkennen. Diese stehen für 50 Jahre Porsche 911. Die Werksmannschaft Porsche AG Team Manthey setzt in der Saison 2013 exklusiv zwei Porsche 911 RSR ein.

Der neue 911 RSR, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert, tritt in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vorgängers 911 GT3 RSR. Wie beim Serienpendant wurde der Radstand um rund zehn Zentimeter verlängert. Eine neue Dreieckslenker-Vorderachse löst die bisher verwendete McPherson Federbeinachse ab. Auch das besonders leichte Renn-Getriebe ist eine Neuentwicklung von Porsche Motorsport. Die sechs Gänge werden über Schaltwippen am Lenkrad eingelegt. Der 460 PS starke 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor wurde vom Vorgänger übernommen und detailoptimiert.

Einer der Entwicklungsschwerpunkte beim neuen 911 RSR war eine ausgeglichenere Gewichtsverteilung. Auch der Fahrzeugschwerpunkt liegt deutlich tiefer als beim Vorgänger. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Werkstoff Kohlefaser zu. Die vorderen und hinteren Kotflügel, Front- und Heckhaube, die Türen, der Unterboden, die Radhausverkleidungen, der Heckflügel, das Armaturenbrett und die Mittelkonsole sind aus dem besonders leichten und stabilen Material gefertigt. Darüber hinaus bestehen alle Scheiben aus besonders dünnem und leichtem Polycarbonat. Zur Gewichtseinsparung trägt auch die aus den GT-Straßenmodellen bekannte Lithium-Ionen-Leichtbaubatterie bei.

Die Optik des neuen 911 RSR wird geprägt von den weit ausgestellten Kotflügeln sowie den tiefen Kühlluftschächten in der Front. Die neue Luftführung ermöglicht einen zentral im Vorderwagen platzierten Kühler, der noch effektiver arbeitet als im Vorgängermodell. Gleichzeitig konnte auch die Klimatisierung des Innenraums effizienter gestaltet werden. Für gesteigerte Servicefreundlichkeit und kürzere Reparaturzeiten sorgt das auf Langstreckenrennen abgestimmte Schnellwechselkonzept der Karosserieteile. Bugteil, Fronthaube und Heckschürze sind mit Schnellspannern fixiert und können innerhalb von wenigen Sekunden ausgetauscht werden.

Im Porsche 911 RSR mit Startnummer 92 gehen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) an den Start, die sich bereits 2012 das Cockpit in der WEC geteilt haben. Bei den ersten beiden Saisonrennen in Silverstone (14.4.) und Spa (4.5.) sowie beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans (22.6.) werden sie von ihrem Werksfahrerkollegen Romain Dumas (Frankreich) unterstützt. Auch das Schwesterauto mit der Nummer 91 ist mit Werksfahrern besetzt. Hier bilden Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) ein Team. In Silverstone, Spa und Le Mans ergänzt Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) das Duo.

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Die Porsche AG setzt in diesem Jahr zwei neue 911 RSR auf Basis der Modellgeneration 991 bei den 24 Stunden von Le Mans und in der Sportwagen-Weltmeisterschaft (World Endurance Championship) ein. Die Nennung der beiden neu entwickelten Fahrzeuge mit den Startnummer 91 und 92 für die GTE-Klasse wurde heute in Paris von den Organisatoren ACO und FIA bestätigt. Eingesetzt werden die 911 RSR von der Werksmannschaft „Porsche AG Team Manthey“.

Im Porsche 911 RSR mit Startnummer 92 gehen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) an den Start, die sich bereits 2012 das Cockpit in der WEC geteilt haben. Bei den ersten beiden Saisonrennen in Silverstone (14.4.) und Spa (4.5.) sowie beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans (22.6.) werden sie von Werksfahrerkollege Romain Dumas (Frankreich) unterstützt. Auch das Schwesterauto mit der Nummer 91 ist mit Werksfahrern besetzt. Hier bilden Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) ein Team. In Silverstone, Spa und Le Mans ergänzt Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) das Duo.

„Wir freuen uns sehr, dass seit 1998 zum ersten Mal wieder ein Werksteam von Porsche in Le Mans am Start ist“, sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. „Der neue 911 RSR hat bei den bisherigen Testfahrten eine gute Figur gemacht und dreht bereits äußerst zuverlässig seine Runden. Die sechs Piloten haben zusammen bereits acht Klassensiege in Le Mans eingefahren und verfügen über jede Menge Erfahrung mit den unterschiedlichsten Renn-Elfern.“

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Bei den 24 Stunden von Le Mans und in der Sportwagenweltmeisterschaft „World Endurance Championship“ (WEC) starten vier Werksfahrer im neuen Porsche 911 RSR. Das Erfolgsduo Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) geht unter der Regie des neu konstruierten Werksteams „Porsche AG Team Manthey“ in sein zweites WEC-Jahr. Neu am Start der Sportwagenweltmeisterschaft sind Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich). Bis einschließlich des Saisonhöhepunkts in Frankreich am 22./23. Juni werden die beiden Fahrerteams von zwei weiteren, absoluten Le-Mans-Profis unterstützt: Der Franzose Romain Dumas ist der dritte Mann im Cockpit des Lieb/Lietz-Elfers, Timo Bernhard (Homburg) wechselt sich mit Bergmeister und Pilet ab."

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02.02.2013    Startnummer 91 für Timo Bernhard in Le Mans

Die Porsche AG setzt in diesem Jahr zwei neue 911 RSR auf Basis der Modellgeneration 991 bei den 24 Stunden von Le Mans und in der Sportwagen-Weltmeisterschaft (World Endurance Championship) ein. Die Nennung der beiden neu entwickelten Fahrzeuge mit den Startnummer 91 und 92 für die GTE-Klasse wurde heute in Paris von den Organisatoren ACO und FIA bestätigt. Eingesetzt werden die 911 RSR von der Werksmannschaft „Porsche AG Team Manthey“.

Im Porsche 911 RSR mit Startnummer 92 gehen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) an den Start, die sich bereits 2012 das Cockpit in der WEC geteilt haben. Bei den ersten beiden Saisonrennen in Silverstone (14.4.) und Spa (4.5.) sowie beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans (22.6.) werden sie von Werksfahrerkollege Romain Dumas (Frankreich) unterstützt. Auch das Schwesterauto mit der Nummer 91 ist mit Werksfahrern besetzt. Hier bilden Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) ein Team. In Silverstone, Spa und Le Mans ergänzt Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) das Duo.

„Wir freuen uns sehr, dass seit 1998 zum ersten Mal wieder ein Werksteam von Porsche in Le Mans am Start ist“, sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. „Der neue 911 RSR hat bei den bisherigen Testfahrten eine gute Figur gemacht und dreht bereits äußerst zuverlässig seine Runden. Die sechs Piloten haben zusammen bereits acht Klassensiege in Le Mans eingefahren und verfügen über jede Menge Erfahrung mit den unterschiedlichsten Renn-Elfern.“

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