*** Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr mit den besten Wünschen für 2013 ! ***

Timo Bernhard + Daniel Fries

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Seit Anfang des Jahres 2012 unterstützt die Apothekenmarke Allgäuer Latschenkiefer den international erfolgreichen Profirennfahrer Timo Bernhard. Die Marke, die zur saarländischen Unternehmensgruppe Dr.Theiss Naturwaren GmbH gehört, ist seit der Kooperation auf dem Helm des 31-jährigen Saarländers präsent.

Timo Bernhard ist seit 1999 Profirennfahrer sowie Werksfahrer bei Porsche. Seit 2009 ist er zudem Werksfahrer bei Audi. Die Marke Allgäuer Latschenkiefer unterstützt den Profirennfahrer seit Anfang 2012 und erlangt mit dieser Kooperation die Werbefäche auf seinem Helm. Damit sichert sich Allgäuer Latschenkiefer die überregionale Markenbekanntheit im Profirennsport. Allguer Latschenkiefer ist die Kompetenz bei Muskel- und Gelenkbeschwerden und die Nr.1 in der Fuß- und Beinpflege der deutschen Apotheke. Somit passt das Produktportfolio auch perfekt zum Profisport. Nach einem Testunfall im März 2012 musste Timo Bernhard fünf Monate aussetzen und griff in dieser Zeit therapiebegleitend auf die Produkte von Allgäuer Latschenkiefer zurück.

Der 31-jährige Profirennfahrer wurde in Homburg/Saar geboren und ging dort auch zur Schule. Er war Gesamtsieger der 24h von Le Mans in 2010 und fünffacher Gesamtsieger der 24h vom Nürburgring. Zudem ist er der einzige Rennfahrer weltweit, der die bedeutensten Langstreckenrennen der Welt gewonnen hat.

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Erneute Podiumsplatzierung für Timo Bernhard: Mit dem zweiten Platz auf dem Siegertreppchen machte Manthey-Racing am vergangenen Samstag den zweiten Podiumserfolg hintereinander auf dem Nürburgring perfekt. Mit nur 47 Sekunden Rückstand auf den Erstplatzierten jagte Timo Bernhard den Manthey-Porsche 911 GT3 R beim neunten VLN-Rennen nach vier Stunden und vier Minuten über die Ziellinie.

Mit dem vertrauten und erfolgreichen Trio bestehend aus Stammpilot Jochen Krumbach sowie den Porsche-Werkspiloten Timo Bernhard und Romain Dumas war Manthey-Racing zum vorletzten Lauf der aktuellen VLN-Saison angetreten, um vorne im 186 Starter umfassendes Feld ein gewichtiges Wort mitzureden. Aus der vierten Startreihe ins Rennen gegangen, setze sich der Manthey-Elfer mit der Startnummer 10 zusammen mit einer Gruppe von zunächst acht Fahrzeugen ab. Startfahrer Romain Dumas trieb den Porsche 911 GT3 R in gewohnt kämpferischer Manier bis an die Spitze des Feldes, bevor er an Jochen Krumbach übergab. Dieser setzte die Hatz in Führung liegend fort und wehrte sich erfolgreich gegen die hinter dem Heck des Neunelfers drängende Konkurrenz. Die Mißinterpretation eines Flaggensignals durch Krumbach nutze der ihm folgende Mercedes SLS und zog vorbei.

Als Timo Bernhard den 911 GT3 R übernahm, betrug der Abstand zum in Führung liegenden Mercedes SLS knapp eineinhalb Minuten. Der Sportwagenpilot gab alles, um die Lücke noch vor der Überquerung der Ziellinie zu schließen.

Timo Bernhard: "Ich bin absolut am Limit gefahren, habe volles Rohr gepusht und bin auch etwas rangekommen. Am Ende fehlten uns nur 47 Sekunden auf den Sieger, das war wirklich knapp."

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Timo Bernhard gewinnt 6 Wertungsprüfungen bei der Saarland-Rallye: Bei der 42. ADAC Saarland-Rallye, die an diesem Wochenende im nordwestlichen Saarland ausgetragen wurde, erreichte das Rallye Team 75 mit Timo Bernhard und seinem Beifahrer Klaus Wicha den 6. Gesamtrang. Dabei erzielten sie die meisten WP-Bestzeiten (6) der gesamten Rallye mit ihrem Porsche 911 GT3 Cup, der in Zusammenarbeit mit dem PZ Mannheim - PENSKE Sportwagenzentrum eingesetzt und von den Partnern BAUHAUS und SPINE ALLIANCE unterstützt wird.

Die Rallye war durch ihren 20%-Schotteranteil sehr fordernd für den heckangetriebenen 911er und zwei entscheidende Ereignisse verhinderten eine bessere Platzierung in der Gesamwertung. Die mutige Reifenwahl auf der 1.Etappe mit Slickbereifung ohne Cut zahlte sich leider nicht aus, denn es regnete auf der WP 2 sowie auf WP 3 deutlich stärker als erwartet. Auch durch den Reifenschaden auf der WP 9 (Lebacher Land 2) verloren Bernhard/Wicha leider sehr viel Zeit.

Durch die 6 WP-Bestzeiten überwiegt aber deutlich das Positive und für das Rallye Team 75 war die Saarland-Rallye ein Erfolg. Die Abschlußprüfung auf dem Rundkurs in Dillingen führte über den Parkplatz des Team-Haupsponsors BAUHAUS und mit der WP-Bestzeit erfolgte ein krönender Abschluss der Veranstaltung.


Timo Bernhard: "Es ist schade, dass vor allem durch den Reifenschaden eine bessere Platzierung verhindert wurde. Den müssen wir uns auf dem brutalen Schotter eingefangen haben. Die 6 WP-Bestzeiten sind der Hammer! Klaus und ich haben vor allem am Samstag richtig Druck gemacht und ich kann sagen, dass es mit Sicherheit meine bis jetzt beste Rallye war. Mein Dank geht an das Rallye Team 75, denn die Jungs haben super gearbeitet und meinen Teamchef und Vater Rüdiger, der krankheitsbedingt leider abwesend war, perfekt vertreten."

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Gelungenes Comeback für Timo Bernhard im Rallye Team 75 bei der Rallye Niederbayern: Einen starken Auftritt hatte der Le Mans-Sieger von 2010 und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard am Samstag bei der Rallye Niederbayern. Zusammen mit seinem neu zum Team gestoßenen Beifahrer Michael Wenzel, der nur für diese Rallye ausgeholfen hat, belegte er nach einem spannenden Kampf den 3. Platz in der Gesamtwertung. Es herrschten schwierige Bedingungen für seinen vom Penske Sportwagenzentrum Mannheim betreuten und vom Rallye Team 75 eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup. Nachdem die Strecke auf den Wertungsprüfungen am Morgen noch nass war, trocknete es im Laufe des Nachmittages immer mehr ab. Diese Bedingungen kamen dem heckbetriebenen Team 75 Porsche, unterstützt von seinen Partnern Bauhaus und Spine Alliance, sehr entgegen und es gab nur noch im Wald einige feuchte Stellen. Das Rallye Team 75 hatte den Porsche top vorbereitet und es hat im Laufe der Veranstaltung keine Probleme gegeben.

Timo Bernhard: "Es war eine sehr anspruchsvolle und selektive Asphaltrallye in Niederbayern und ich bin mit meinem Comeback-Ergebnis zufrieden. Nach einem halben Jahr ohne Rallye bin ich sehr happy wieder Rallye zu fahren. Das Niveau war gut und nach dieser langen Rallyepause geht das Ergebnis absolut in Ordnung."

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Timo Bernhard erreichte am Samstag auf dem Nürburgring den dritten Gesamtrang im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing. Im achten VLN-Event der Saison startete Timo Bernhard im Manthey-Porsche gemeinsam mit Jochen Krumbach und dem Franzosen Patrick Pilet, der sein Debut auf der Nordschleife feierte. Das neu zusammengestellte Trio im Manthey-Elfer harmonierte sehr gut und Timo Bernhard fuhr im Zeittraining bei abtrocknender Strecke die Pole-Position mit einer Zeit von 8:22,206 Minuten.

Patrick Pilet übernahm den Startturn und konterte cool die zahlreichen Attacken der Nordschleifen-erfahrenen Konkurrenz. In Führung liegend übergab der Franzose den Manthey-GT3 R an den zweifachen Saisonsieger Jochen Krumbach. Der Manthey-Stammpilot lieferte sich im Anschluss ein ebenso packendes wie sehenswertes Duell mit dem Phönix-R8, das jedoch in einer Kollision der beiden Fahrzeuge bei der Boxeneinfahrt endete, welche um ein Haar das Aus der beiden Spitzenreiter bedeutet hätte. In einer wahren Harakiri-Aktion bremste sich Phoenix-Pilot Basseng in der Boxeneinfahrt mit viel zu hoher Geschwindigkeit an den Manthey-Porsche heran, touchierte ihn am Heck und überholte ihn anschließend links.

Es lag nun in den Händen des 5-fachen 24h-Gewinners Timo Bernhard den finalen Stint mit schief stehendem Lenkrad und verzogener Spur über die Restdistanz in Angriff zu nehmen. In seinem zweiten Rennen nach dem unfallbedingten Comeback zeigte sich der Porsche-Werksfahrer von seiner gewohnt kämpferischen Seite und sicherte mit dem dritten Gesamtrang nach 28 Runden Manthey-Racing den sechsten Podiumserfolg in 2012. "Ich bin sehr glücklich, nach dem Unfall zu Beginn des Jahres wieder da zu sein. Im Rennen heute hatte ich tolle Duelle und ich habe mich sowohl im Auto als auch im Manthey-Team wieder sehr wohl gefühlt.", sagte Bernhard bei der Siegerehrung. "Es wäre heute mehr drin gewesen, aber umso mehr will ich in diesem Jahr noch für einen Sieg auf meinem Konto kämpfen."

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Pech für Timo Bernhard bei seinem Comeback am Nürburgring: Am vergangenem Samstag startete Timo Bernhard sein Comeback und pilotierte den Manthey-Porsche mit der Startnummer 10. Mit seinen Teamkollegen Jochen Krumbach und Romain Dumas sollte der 911 GT3 R das Rennpech des letztjährigen 6h-Einsatz wettmachen, als ein technischer Defekt kurz vor Rennende eine Podiumsplatzierung verhinderte. Den Grundstein dafür legte Manthey-Racing mit Rang 3 im Zeittraining am Samstagmorgen. Das Rennen war aber noch keine Stunde alt, als Startfahrer Romain Dumas mit dem Porsche wegen eines Reifenschadens die Box ansteuern musste. Das Steuer übernahm dann Timo Bernhard, der nach einem unverschuldeten Testunfall im amerikanischen Sebring im März dieses Jahres zum ersten Mal wieder an einem Rennen teilnahm. Doch die Freude währte leider nur drei Runden, dann musste der 5-fache 24h-Gewinner mit Manthey den Elfer im Streckenabschnitt Schwalbenschwanz mit einem Motorschaden abstellen.

Timo Bernhard: "Romain ist super gestartet! Dann sind wir durch den Reifenschaden von P2 auf P13 zurückgefallen, bevor das Pech mit dem Motor auftrat. Schade, dass wir das Rennen nicht auf aussichtsreicher Position beenden konnten. Ich habe aber dennoch viel Spaß gehabt! Das Gefühl für die Nordschleife war sofort wieder da. Ich bin aus der Boxengasse herausgefahren und war sofort wieder zurück."

Lob kam auch von Teamchef Olaf Manthey, der sich sehr über die Leistung von Timo Bernhard gefreut hat: "Unglaublich, welche Zeiten Timo bei seinem ersten Einsatz seit fünf Monaten gefahren ist. Es scheint so, als hätte es die Pause überhaupt nicht gegeben!"

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Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard kehrt nach mehr als viermonatiger Verletzungspause zurück auf die Rennstrecke. Am kommenden Samstag bestreitet er für Manthey-Racing gemeinsam mit Porsche-Werksfahrer Romain Dumas (Frankreich) sowie Manthey-Pilot Jochen Krumbach (Eschweiler) mit einem Porsche 911 GT3 R den Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Das Sechs-Stunden-Rennen wird auf einer Kombination aus der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings sowie der Nordschleife ausgetragen. Timo Bernhard erlitt bei einem unverschuldeten Unfall in einem Audi bei Testfahrten in Sebring (USA) im März diesen Jahres unter anderem Verletzungen der Halswirbelsäule.

„Nach dem Unfall habe ich mich voll auf meine Genesung und ab Mitte April auf die Reha-Maßnahmen konzentriert“, sagt Timo Bernhard. „Anfang Juli waren meine Verletzungen vollständig ausgeheilt, und ich konnte mit dem motorsportspezifischen Training beginnen. Meine Ärzte, mein Trainer und ich haben hart gearbeitet und die richtigen Schritte zur rechten Zeit unternommen. Jetzt fühle ich mich bereit ins Cockpit zurückzukehren. Ich bin so fit und belastbar wie vor dem Unfall. Auch wenn ich in meiner Karriere schon viele Rennen in aller Welt gefahren bin – so sehr habe ich mich selten darauf gefreut das erste Mal aus der Boxengasse zu fahren.“

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Nach drei Einsätzen in Folge für Audi bei den 24 Stunden von Le Mans und seinem Gesamtsieg in der Saison 2010 am Steuer des Audi R15 TDI nimmt Timo Bernhard in diesem Jahr nicht an dem Langstrecken-Klassiker teil. Der Audi-Werksfahrer legt in enger Abstimmung mit den Ärzten und mit Audi Sport höchsten Wert auf eine vollständige Genesung nach seinem Unfall.
 
Nach seinem unverschuldeten Testunfall im März hat Timo Bernhard ein Rehabilitations-Programm mit seinem persönlichen Trainer begonnen und eine umfassende ärztliche Betreuung genossen. "Ich freue mich sehr über die Schritte, die mir in dieser Zeit gelungen sind", sagt der Saarpfälzer. "Wir haben ein engmaschiges Netz von Untersuchungen geknüpft - so gab es eine ständige Kontrolle meiner Fortschritte. Leider reicht die Zeit bis zu den 24 Stunden von Le Mans nicht mehr aus, um 100 Prozent fit zu werden. Le Mans ist ein Weltklasse-Rennen, das keine Kompromisse zulässt. Ich will diesen Wettbewerb nur bestreiten, wenn ich in perfekter körperlicher Verfassung bin. Auf Anraten der Ärzte und in enger Abstimmung mit Audi habe ich mich deshalb dazu entschlossen, in diesem Jahr nicht in Le Mans zu starten."
 
Für die 24 Stunden von Le Mans war der 31 Jahre alte Audi-Werksfahrer auf dem Audi R18 ultra mit der Startnummer "3" vorgesehen. Seinen Platz nimmt nun Audi-Reservefahrer Marc Gené ein. Der Spanier hatte Anfang Mai seinen ersten Einsatz für Audi beim zweiten Lauf zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Dort gelang ihm zusammen mit Romain Dumas und Loïc Duval der Gesamtsieg.
 
"Wir hatten uns alle sehr gewünscht, dass Timo für den Testtag und für die 24 Stunden von Le Mans wieder fit sein würde", unterstreicht Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Leider hat die Zeit dafür nicht gereicht. Das ist sehr schade für Timo und auch für uns. Trotz dieser verantwortungsvollen und sicher nicht einfachen Entscheidung gibt es auch durchweg positive Nachrichten: Wir alle wissen, dass Timo wieder vollständig genesen wird, und er genießt selbstverständlich auch weiterhin unsere volle Unterstützung. Durch die Verpflichtung von Marc Gené im April als Reservefahrer gibt es für die jetzige Situation eine erprobte Lösung. Marc wird nun als Einsatzfahrer im Fahrzeug mit der Startnummer ‚3’ genannt. In Spa hat er seine Chance genutzt, das Team kennenzulernen und sogleich eine sehr gute Leistung zu zeigen."

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Ruhepause: Werksfahrer Timo Bernhard auf dem Weg der Besserung

Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard muss mehrere Wochen aussetzen. Bei Testfahrten mit einem Audi in Sebring (USA) rutschte er ohne eigenes Verschulden bei hohem Tempo von der Strecke und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein. Im Krankenhaus wurde eine Verletzung an der Halswirbelsäule festgestellt. Eine Operation ist nicht notwendig. Bernhard muss jedoch noch einige Zeit in den USA bleiben und zur Stabilisierung eine Halskrause tragen. "Ich werde mich schonen, um möglichst schnell wieder fit zu werden", sagt der Porsche-Werksfahrer. "Meine Frau Katharina ist zu mir nach Florida gereist und unterstützt mich bei den notwendigen Nachuntersuchungen. Sobald die Ärzte mir erlauben zu fliegen, kehren wir nach Deutschland zurück."

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Audi gelang bei der Abschiedsvorstellung des R18 TDI ein glänzender Start in die neue FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Die Marke feierte mit dem Sieg von Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish ihren zehnten Gesamterfolg bei den berühmten 12 Stunden von Sebring im US-Bundesstaat Florida. Neuzugang Loïc Duval komplettierte den Doppelsieg von Audi mit seinen Teamkollegen Timo Bernhard und Romain Dumas.

Spannung bis zum Schluss: In einem Rennen, das von insgesamt elf Safety-Car-Phasen unterbrochen wurde, mussten Capello/Kristensen/McNish im Audi R18 TDI mit der Startnummer "2"hart für ihren Sieg arbeiten. Ihre Verfolger aus dem eigenen Team mit der Nummer "3" blieben in den ersten zehn der 12 Rennstunden mit Abständen von wenigen Sekunden stets in Schlagdistanz. Immer wieder ließ das Safety-Car die Abstände des Trios an der Spitze schrumpfen. Bernhard/Dumas/Duval verloren kurz vor Rennende jedoch vier Runden in Folge einer Berührung mit einem Konkurrenten.
 
Gleichzeitig hielt das Audi Sport Team Joest seine Gegner mit einer perfekten Taktik auf Abstand. Die Mannschaft setzte in den Gelbphasen abwechselnde Boxenstoppintervalle für seine beiden besten Audi R18 TDI um. So blieben die schnellsten Verfolger von HPD-Honda stets eine Runde hinter den beiden Diesel-Sportwagen. Bei 63 Startern dominierten dichter Verkehr und viele Unfälle das Geschehen. Dank der Präzisionsarbeit der Fahrer kam der siegreiche R18 TDI aber ohne jede Karosseriebeschädigung über die gesamte Distanz.
 
Während der Audi R18 TDI unter den Augen von Jean Todt, dem Präsidenten des Automobil-Weltverbandes FIA, in Sebring seine erfolgreiche Abschiedsvorstellung gab, durften Medien und Gäste von Audi of America bereits einen Blick in die Zukunft richten. Audi stellte ihnen am Rande der Veranstaltung den neuen R18 e-tron quattro vor, der ebenso wie der neue R18 ultra ab dem zweiten Lauf der WEC am 5. Mai in Spa (Belgien) zum Einsatz kommt. Eine Woche zuvor erlebt der neue Audi A5 DTM auf dem Hockenheimring seine ebenfalls mit Spannung erwartete Premiere.

Timo Bernhard (Audi R18 TDI #3): "Das war ein tolles Rennen und wir wurden Zweite, nachdem wir lange um den Sieg gekämpft haben. Leider gab es gegen Ende eine Kollision mit einem langsameren Auto auf der Geraden. Deshalb mussten wir noch kurz etwas an der Box reparieren. Danach habe ich Platz zwei nach Hause gefahren. Das sind wertvolle Punkte für die Meisterschaft. Das passt schon ganz gut. Super ist der Doppelsieg für Audi - Gratulation an das Team."

Ergebnis Rennen

1. Capello/Kristensen/McNish (Audi R18 TDI) 325 Rd.
2. Bernhard/Dumas/Duval (Audi R18 TDI) - 4 Rd.
3. Potolicchio/Dalziel/Sarrazin (HPD-Honda) - 6 Rd.
4. Tucker/Bouchut/Barbosa (HPD-Honda) - 6 Rd.
5. Nicolet/Lahaye/Pla (Morgan-Judd) - 7 Rd.
6. Collard/Boullion/Jousse (Pescarolo-Judd) - 7 Rd.
7. Perez Companc/Kaffer/Ayari (Oreca) - 8 Rd.
8. Dyson/Smith/Kane (Lola-Mazda) - 8 Rd.
9. Zugel/Gonzalez/Julian (Zytek) - 9 Rd.
10. Leventis/Watts/Kane (HPD-Honda) - 9 Rd.

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Das 12-Stunden-Rennen in Sebring (US-Bundesstaat Florida) am 17. März steht im Zeichen großer Entwicklungen: Für Audi beginnt mit der neuen FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) eine ganz neue Epoche. Die Marke mit den vier Ringen hat zuletzt 1984 einen WM-Titel errungen - damals noch im Rallyesport. Gleichzeitig hat Audi die Chance, bei der 60. Ausgabe des Langstrecken-Klassikers seinen zehnten Gesamtsieg einzufahren.

Audi startet in seine bislang wichtigste Sportwagen-Saison: Zum ersten Mal kämpft die Marke auf der Rundstrecke um einen Weltmeistertitel. Seit 1999 bestreitet Audi erfolgreich Sportwagenrennen und gewann bereits viele Serien, darunter neun Mal die American Le Mans Series. In diesem Jahr vergibt der Automobil-Weltverband FIA erstmals seit 1992 wieder einen WM-Titel für die Le-Mans-Prototypen, die technologisch derzeit anspruchsvollsten Rennwagen überhaupt.
 
Die technische Entwicklung bei Audi Sport in Ingolstadt und Neckarsulm läuft auf Hochtouren: Nicht weniger als drei verschiedene Versionen des LMP1-Rennwagens R18 kommen im Lauf der Saison zum Einsatz. Die Ende Februar präsentierten Audi R18 e-tron quattro und Audi R18 ultra durchlaufen aktuell ein umfangreiches Testprogramm und erleben ihr Renndebüt Anfang Mai in Spa-Francorchamps (Belgien). Beim WM-Auftakt in Sebring vertraut das Audi Sport Team Joest noch einmal auf den im vergangenen Jahr in Le Mans siegreichen R18 TDI.
 
Die Motorleistung der Diesel-Fahrzeuge soll ab sofort durch ein geändertes Reglement um etwa sieben Prozent reduziert werden. Dazu werden die Luftmengenbegrenzer von 47,4 auf 45,8 Millimeter Durchmesser verkleinert. Der Ladedruck sinkt von 3.000 auf 2.800 Millibar. Ebenso ist das Tankvolumen verringert worden: Der Audi R18 TDI darf beim Boxenstopp maximal 60 statt wie zuvor 65 Liter Dieselkraftstoff aufnehmen. Zudem muss er 15 Kilogramm Ballastgewicht einladen. Sie dienen als Kompensation dafür, dass die komplexen, ab 2012 vorgeschriebenen aerodynamischen Änderungen an den Kotflügeln beim R18 TDI nicht mehr umgesetzt werden, sondern erst bei seinen Nachfolgern. Ein Kuriosum: Zu seinem Abschied erlebt der bekannte R18 TDI eine Premiere, denn beim 12-Stunden-Rennen in Sebring war der geschlossene Sportwagen bisher noch nicht am Start. Von vielen Testkilometern aus der Vergangenheit verfügen die Ingenieure allerdings über wertvolle Daten des Audi R18 TDI auf der berühmten Rennstrecke in Florida.
 
Der anspruchsvolle 12-Stunden-Klassiker auf dem alten Flughafenareal von Sebring steht beim Saisonauftakt für einen berüchtigten Härtetest: Die Buckelpiste, die aus Asphalt und Betonplatten besteht, setzt den Rennwagen und der Konstitution der Fahrer hart zu. Große Hitze war in der Vergangenheit oftmals eine weitere Belastungsprobe. Und mit zwölf Stunden Renndauer ist der Wettbewerb in Florida ohnehin der zweitlängste im WEC-Kalender 2012. Mit aktuell 61 Nennungen - davon 31 aus der American Le Mans Series und 30 aus der WEC - erfordert das Rennen höchste Konzentration. Denn dichter Verkehr auf einer Strecke, die knapp sechs Kilometer lang ist, birgt die Gefahr von Berührungen und Unfällen beim Überrunden. Für Audi geht es bei der 60. Ausgabe des Rennens ebenfalls um ein Jubiläum: Zum zehnten Mal seit dem Jahr 2000 kann ein Rennwagen mit den vier Ringen den Sieg erringen.
 
War das Audi Sport Team Joest bei den vergangenen Einsätzen in Sebring mit jeweils zwei Fahrzeugen beteiligt, stehen nun drei R18 TDI am Start. Die Startnummer "1" teilen sich Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F). Die Startnummer "2" teilen sich Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish (I/DK/GB). Die Startnummer "3" pilotieren Timo Bernhard (D) und Romain Dumas (F), die bereits 2008 gemeinsam auf dem Siegerpodest standen. Sie teilen sich ihren R18 TDI mit Audi-Neuzugang Loïc Duval (F).
 
Timo Bernhard (31/D), Audi R18 TDI #3 (Audi Sport Team Joest)
- Vor vier Jahren war er Gesamtsieger in Sebring
- Startet mit Loïc Duval als neuem Teamkollegen
"Ich freue mich sehr auf Sebring. Zum ersten Mal bin ich dort 2001 gefahren. Das war auch mein erstes Langstreckenrennen und ich habe viele schöne Erinnerungen an diese Strecke. Mit Romain Dumas gelang mir dort 2008 der Gesamtsieg. Im Vorjahr war unser Tempo gut, aber wir hatten zwei Reifenschäden, was uns alle Chancen auf den Sieg gekostet hat. In diesem Jahr gehe ich mit hohen Erwartungen dorthin. Sebring ist immer ein toller Auftakt, eine anspruchsvolle Rennstrecke und eine Super-Veranstaltung. Ich freue mich, wieder dabei zu sein."
 
Timo Bernhard (D): * 24.02.1981 in Homburg (D); Wohnort: Dittweiler (D); verheiratet mit Katharina; Größe 1,73 m; Gewicht: 61 kg; Audi-Fahrer seit 2009; Sebring-Siege: 1.

Infos zur Strecke
 
Streckenlänge: 5,954 km
Renndauer: 12 Stunden
Pole-Position 2011: Stéphane Sarrazin, Peugeot 908, 1.46,571 Minuten = 201,128 km/h (18.03.2011)
Schnellste Runde 2011: Alexander Wurz, Peugeot 908, 1.48,141 Minuten = 198,208 km/h (19.03.2011)
 
Zeitplan (Ortszeiten; MEZ -5 Stunden)
 
Donnerstag, 15. März

10:00-11:00 Uhr Freies Training
14:50-15:50 Uhr Freies Training
19:35-21:20 Uhr Nachttraining
 
Freitag, 16. März
16:10-16:25 Uhr Qualifying (LMP1-Fahrzeuge)
 
Samstag, 17. März
08:00-08:25 Uhr Warm-up
10:30-22:30 Uhr Rennen (12 Stunden)
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Bei der ADAC Pfalz-Westrich-Rallye, dem 1. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft, ist Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard am zweiten Tag leider ausgefallen. Das Wetter hat eine entscheidende Rolle gespielt, denn Nebel und Matsch sorgten von Beginn an für schwierige Bedingungen auf den Wertungsprüfungen. Dies war vor allem für die Hecktriebler ein großer Nachteil.


Nach schwierigem Beginn am ersten Tag der Rallye lag Timo Bernhard mit seinem Beifahrer Klaus Wicha schon auf den vorderen Rängen der Gesamtwertung. Ihr vom Rallye Team 75 mit Unterstützung vom PZ Mannheim Penske Sportwagen Zentrum eingesetzter Porsche 911 GT3 Cup war somit trotz der falschen Reifenwahl (Regenreifen) vorne dabei.

Zu Beginn des zweiten Tages gelang dem Duo eine WP-Bestzeit und sogar noch eine zweitschnellste Zeit; Platz 4 wäre möglich gewesen. Aber auf der WP 10 wurde bei einem Ausritt ein Stein touchiert, der die Felge und die Spurstange beschädigte.

Timo Bernhard: "Der Ausfall ist sehr schade. Es war für uns eine sehr schwierige Rallye, denn durch die rutschigen Bodenverhältnisse waren die Wertungsprüfungen nichts für unseren Hecktriebler. Auf der WP10, am Ausgang einer schnellen Rechtskurve, habe ich mit dem linken vorderen Rad einen Stein berührt. Dadurch war die Felge gebrochen und wir mussten vorzeitig aufhören. Wir waren gerade am Aufholen und unsere Reifenwahl war viel besser als am ersten Tag der Rallye, was auch die Bestzeit auf der WP Altenglan bestätigt hat.

Ich hätte mir für unsere Partner Bauhaus und Spine Alliance einen besseren Einstand gewünscht, aber die Saison ist noch lang. Bei der Wikinger-Rallye in drei Wochen sind wir wieder am Start und greifen weiter an."

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Der Motorsport dient der AUDI AG einmal mehr als Wegbereiter einer neuen Technologie: Der neue Le-Mans-Rennwagen der Marke mit den vier Ringen ist nicht nur der weltweit erste LMP1, der einen hocheffizienten TDI-Motor mit einem Hybridsystem kombiniert. Mit ihm feiert auch der quattro-Antrieb sein Comeback auf der Rennstrecke - in einer ganz neuen Form.
 
Audi R18 e-tron quattro heißt der neue Le-Mans-Prototyp, der am 5. Mai beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (Belgien) sein Renndebüt gibt und am 16./17. Juni bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans (Frankreich) um den Gesamtsieg kämpft. Auf eine faszinierende Weise verbindet Audi dabei zwei Technologien zu einer neuen Antriebsart, die auch bereits für einen zukünftigen Serieneinsatz erprobt wird: e-tron quattro.
 
Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich der Allradantrieb der nächsten Generation, bei dem Audi die Vorteile des bewährten quattro-Antriebs mit den Potenzialen der Elektromobilität verbindet. Dabei wird eine Fahrzeugachse konventionell angetrieben, die zweite von Elektromotoren.
 
"Audi hat sich im Motorsport bisher immer ganz bewusst für Rennserien und Kategorien entschieden, die einen engen Bezug zu Serie und damit eine technische Relevanz für die Audi-Kunden haben", erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich, der den neuen Audi R18 e-tron quattro am Mittwochabend bei seiner Weltpremiere im Audi Training Center am Flughafen München persönlich auf die Bühne fuhr - rein elektrisch und nahezu lautlos. "quattro, TFSI und TDI sind drei gute Beispiele, wie der Motorsport die Serienentwicklung befruchtet hat. Mit dem e-tron quattro verhält es sich ähnlich: Wir testen eine ganz neue Technologie auf der Rennstrecke, ehe sie bei Audi in die Serie kommt."
 
Beim Audi R18 e-tron quattro wird an der Vorderachse Bewegungsenergie in den Bremsphasen zurückgewonnen. Sie wird elektrisch in einen Schwungradspeicher eingespeist und beim Beschleunigen ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h wieder abgerufen. In diesen Vorgang ist ausschließlich die Vorderachse eingebunden. Das über 375 kW (510 PS) starke V6-TDI-Aggregat gibt seine Kraft weiterhin an die Hinterräder. Beide Systeme zusammen ergänzen sich zum neuen Antriebsprinzip e-tron quattro.
 
Projektstart im Februar 2010
 
Das Projekt e-tron-quattro für den Motorsport begann im Februar 2010. Von den ersten Konzeptideen bis zum ersten Testeinsatz vergingen gerade eineinhalb Jahre. "Das ist für eine Technologie, die so noch nie im Motorsport erprobt worden ist und in dieser Form auch noch nicht in der Serie existiert, ein relativ kurzer Zyklus", betont Dr. Martin Mühlmeier, Leiter Technik bei Audi Sport. "Entsprechend groß ist die Herausforderung."
 
Parallel zum Audi R18 e-tron quattro entwickelte Audi Sport den Audi R18 ultra - denn Audi fährt bei den 24 Stunden von Le Mans und in der neu geschaffenen FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in diesem Jahr zweigleisig - den Audi R18 des Modelljahres 2012 gibt es mit und ohne Hybridantrieb. Der Clou: Beide Fahrzeuge sind von der Basis her völlig identisch, deshalb hält sich der logistische Aufwand für Audi Sport und das Einsatzteam in Grenzen.
 
"Der von Audi erfundene TDI-Motor ist nach wie vor der effizienteste Antrieb der Welt", sagt Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir sind überzeugt, dass im TDI noch mehr Potenzial steckt. Deshalb setzt Audi im Motorsport wie in der Serie nicht allein auf den Hybrid, sondern parallel auch auf die Weiterentwicklung des konventionellen Antriebs."
 
Innovation im Bereich der Kraftübertragung
 
Der Zwillingsbruder des R18 e-tron quattro macht seiner Typenbezeichnung "R18 ultra" dabei alle Ehre: Er ist der leichteste Le-Mans-Prototyp, der bei Audi Sport je gebaut wurde. Um das zusätzliche Gewicht des Hybridsystems zu kompensieren, stand bei der Weiterentwicklung des 2011 in Le Mans siegreichen R18 TDI das Thema ultra-Leichtbau im Vordergrund. Eine echte Innovation gibt es dabei neben zahlreichen anderen Detailoptimierungen im Bereich der Kraftübertragung: Für den R18 wurde ein neues Getriebe mit CFK-Gehäuse entwickelt - eine Premiere auf der Langstrecke.
 
"Der neue R18 ultra ist eine deutliche Evolution des Le-Mans-Siegerwagens aus dem Vorjahr", bilanziert Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Die Eindrücke unserer Fahrer waren vom ersten Moment an sehr positiv. Und ohne den gewichtsoptimierten R18 ultra wären wir nicht in der Lage gewesen, den R18 e-tron quattro zu realisieren, der abgesehen vom Hybridsystem absolut baugleich ist."
 
Le Mans 2012: zwei R18 e-tron quattro und zwei R18 ultra
 
Bei den 24 Stunden von Le Mans 2012 setzt das Audi Sport Team Joest je zwei R18 e-tron quattro und zwei R18 ultra ein. Die beiden Hybridfahrzeuge werden vom Siegertrio des Vorjahres, Marcel Fässler (CH), André Lotterer (D) und Benoît Tréluyer (F) sowie den insgesamt 13-fachen Le-Mans-Siegern Dindo Capello (I), Tom Kristensen (DK) und Allan McNish (GB) pilotiert. Neuverpflichtung Loïc Duval (F) startet gemeinsam mit Timo Bernhard (D) und Romain Dumas (F) mit einem R18 ultra, ebenso Marco Bonanomi (I), Oliver Jarvis (GB) und Mike Rockenfeller (D).
 
In selber Formation bestreitet das Audi Sport Team Joest auch den Weltmeisterschaftslauf in Spa-Francorchamps (Belgien) am 5. Mai, der gleichzeitig als Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans dient. Nur Mike Rockenfeller wird bei diesem Rennen wegen einer Terminüberschneidung mit der DTM fehlen.
 
Beim WM-Auftakt in Sebring (USA) am 17. März vertraut das Audi Sport Team Joest noch einmal auf den bewährten R18 TDI aus dem Vorjahr, die von Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer, Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish sowie Timo Bernhard/Romain Dumas/Loïc Duval pilotiert werden.

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Mit großen Ambitionen startet das in 2011 neugegründete Rallye Team 75 rund um Teamchef Rüdiger Bernhard in die neue Rallye Saison 2012. Das Einsatzgebiet ist wieder die Topliga des deutschen Rallyesports, die Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM).

Der Fahrer: Einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer, Sportwagen-Ass Timo Bernhard. Der 30-Jährige Porsche & Audi Werksfahrer hegt seit Jahren eine Leidenschaft für den Rallyesport und genießt das exklusive Hobby abseits seiner professionellen Einsätze auf der Rundstrecke.

„Ich freue mich auf die neue Rallye Saison. Wir waren letztes Jahr schon weiter, als ich dachte, mit 4 Podiumsplatzierungen und mindestens einer Bestzeit bei fünf Rallyes haben wir unseren Speed und die Konkurrenzfähigkeit unseres Teams gezeigt. Zwei Mal sind wir knapp am Gesamtsieg vorbeigeschrammt! Jetzt muss der erste Sieg her!“

Auch beim Beifahrer setzt das pfälzische Team auf Konstanz. Timo wird weiterhin auf die Ansagen des Weltklasse-Beifahrers Klaus Wicha hören.

„Klaus und ich waren letztes Jahr schon eine starke Kombination, und ich merke, wie ich mich von Rallye zu Rallye steigere“,  sagt der ADAC Motorsportler aus 2010 und fügt hinzu: „Der Aufschrieb ist der Knackpunkt bei der Rallye und da hilft er mir mit seinen 20 Jahren WM Erfahrung enorm!“ 

Das Alleinstellungsmerkmal des Rallyeprojekts PZ Mannheim/ PENSKE Sportwagenzentrum/ Rallye Team 75 bleibt auch in der neuen Saison bestehen:  die Verknüpfung von Motorsport und Musik gepaart mit dem Willen etwas Gutes zu tun. Das Mannheimer Plattenlabel „Crunchy Beat Records“ hat für das Projekt eigens ein Lied komponiert: „Back in the Game“ von Aquilla. Zusammen möchte man bei ausgesuchten Anlässen Spenden für den gemeinnützig eingetragenen Verein „Spine Alliance“ sammeln. Unter dem Motto „Wir helfen Menschen auf die Beine“  stellt Timo Bernhard seinen Porsche-Siegeranzug des 24-Stunden-Rennens Nürburgring aus dem Jahr 2011 von Manthey Racing zur Verfügung. Der volle Erlös geht zu Gunsten der Spine Alliance. Der genaue Termin für die Auktion wird noch bekannt gegeben.

 

Einen Neuzugang hat das Rallyeprojekt bei den Sponsoren.
Ab 2012 wird die Qualitätsmarke Solid Elements Bauhaus auf dem Rallye-Elfer werben. Dessen Produkte wie Fenster, Haustüren und Beschattung sind exklusiv in den über 130 Fachcentren von BAUHAUS erhältlich.

„Wir sind sehr stolz, dass wir die Qualitätsmarke SOLID Elements in Kooperation mit dem in Mannheim ansässigen Unternehmen BAUHAUS für unser Projekt gewinnen konnten“, sagt Christian Loch, Rennsportleiter des Porsche Zentrums Mannheim, stolz.

 

Auch auf der technischen Seite hat sich das Team mit dem Engagement der Firma „bt Bremsentechnik“ verstärkt. Das Produkt Pagid RS wird jeweils auf der vorderen und hinteren Stoßstange zu sehen sein und auf den Rallyepisten für optimale Verzögerung sorgen.

Weiter an Bord bleiben die treuen Partner Mobil 1 und das Saarbrücker Unternehmen Ursapharm.

Mit Hilfe des technischen Partners KW Gewindefahrwerke wurde weiter an der Fahrbarkeit des Elfers gearbeitet.  

„Ich denke, wir haben uns in vielen Detailbereichen verbessert und weiterentwickelt. Wir können auf dem gelernten von 2011 aufbauen“, sagt Teamchef Rüdiger Bernhard. „Der Kalender richtet sich voll und ganz nach dem Terminplan von Timo. Die Rundstrecke hat, wie bereits 2011, ganz klar den Vorrang.“

Fünf Läufe zur Deutschen Rallye Meisterschaft sind im Moment geplant. Der Start bei einem sechsten Lauf, möglicherweise im Rahmen einer anderen Rallye-Serie, ist möglich.

„Besonders freue ich mich auf die Einsätze in meiner Heimat, der Pfalz Westrich Rallye, gleich als Auftakt und der Saarland Rallye am Ende des Jahres. Wir wollen eine gute Performance zeigen, trotzdem spüre ich keinen Druck, sondern Freude am Rallyesport, denn es ist und bleibt ein Hobby mit ambitionierten Zielen“, sagt Timo Bernhard.

Rallye Termine :

25.02.2012: Rallye SÜW, Vorbereitung

02. /03.03.2012: ADAC Pfalz-Westrich-Rallye, DRM

23. /24.03.2012: ADAC Wikinger-Rallye, DRM

13. /14.04.2012: ADAC Hessen-Rallye, DRM

11. /12.05.2012: AvD Sachsen-Rallye, DRM

21. /22.09.2012: ADAC Saarland-Rallye, DRM

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02.09.2012    Rallye-Comeback - Platz 3 für Timo Bernhard

Gelungenes Comeback für Timo Bernhard im Rallye Team 75 bei der Rallye Niederbayern: Einen starken Auftritt hatte der Le Mans-Sieger von 2010 und Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard am Samstag bei der Rallye Niederbayern. Zusammen mit seinem neu zum Team gestoßenen Beifahrer Michael Wenzel, der nur für diese Rallye ausgeholfen hat, belegte er nach einem spannenden Kampf den 3. Platz in der Gesamtwertung. Es herrschten schwierige Bedingungen für seinen vom Penske Sportwagenzentrum Mannheim betreuten und vom Rallye Team 75 eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup. Nachdem die Strecke auf den Wertungsprüfungen am Morgen noch nass war, trocknete es im Laufe des Nachmittages immer mehr ab. Diese Bedingungen kamen dem heckbetriebenen Team 75 Porsche, unterstützt von seinen Partnern Bauhaus und Spine Alliance, sehr entgegen und es gab nur noch im Wald einige feuchte Stellen. Das Rallye Team 75 hatte den Porsche top vorbereitet und es hat im Laufe der Veranstaltung keine Probleme gegeben.

Timo Bernhard: "Es war eine sehr anspruchsvolle und selektive Asphaltrallye in Niederbayern und ich bin mit meinem Comeback-Ergebnis zufrieden. Nach einem halben Jahr ohne Rallye bin ich sehr happy wieder Rallye zu fahren. Das Niveau war gut und nach dieser langen Rallyepause geht das Ergebnis absolut in Ordnung."

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