Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr mit den besten Wünschen für 2008 !
Mit dem fünften Klassensieg in Folge haben die Porsche-Werksfahrer
Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) vorzeitig den
Titel in der LMP2-Klasse der American Le Mans Series (ALMS) gewonnen.
Mit dem in Weissach entwickelten und gebauten Porsche RS Spyder ließen
beide in den bisher elf Saisonrennen sechs Mal nicht nur alle
Konkurrenten in ihrer Klasse, sondern auch die bis zu 200 PS stärkeren
und vom Leistungsgewicht her deutlich überlegenen LMP1-Autos hinter
sich. Im Doppelinterview ziehen Bernhard und Dumas ein Zwischenfazit
ihres Meisterjahres.
Im Langstreckensport gewinnt man Titel, anders als in den meisten
anderen Kategorien im Motorsport, gemeinsam. Bereitet Ihnen der
ALMS-Titel doppelte oder halbe Freude?
Timo Bernhard: "Es ist ganz klar doppelte Freude. Denn man gewinnt
zusammen und man verliert auch zusammen. Und vor allem feiert man
zusammen. Das werden wir beim Saisonabschluss in Laguna Seca noch
ausgiebig nachholen, nicht wahr Romain?"
Romain Dumas: "Ja, denn rund um die Rennstrecke Road Atlanta hatten ja
alle Lokale Samstag Nacht bereits um ein Uhr geschlossen..."
Timo Bernhard: "Natürlich versuchen wir beide auch immer ein wenig
schneller zu sein, als der andere. Aber das macht uns beide schneller."
Romain Dumas: "Timo und ich hatten in den drei Jahren, in denen wir
zusammen fahren, schon so viel Erfolg, aber wir haben noch nie einen
Titel gewonnen. Deswegen zählt es jetzt für mich umso mehr, dass ich
zusammen mit Timo und nicht mit einem anderen Fahrer Meister bin."
Wo würden Sie die Bedeutung des ALMS-Titels im Vergleich zum Gewinn
anderer internationaler Meisterschaften ansiedeln?
Dumas: "Im Prototypensport gibt es zwei Meisterschaften. Die Le Mans
Series in Europa und die ALMS in den USA. Der Wettbewerb um die
Gesamtsiege war ganz sicher in den USA deutlich enger."
Bernhard: "Und Sportprototypen sind nach der Formel 1 so ziemlich die
hochklassigsten Rennautos, in denen man sich mit anderen
Profirennfahrern messen kann. In sofern ist dieser Titel zusammen mit
den Gesamtsiegen bei 24-Stunden-Rennen mein bisher bedeutsamster."
Was war für Sie der schönste Moment in der Saison 2007?
Dumas: "Oh, da gab es viele..."
Bernhard: "Schwer einen einzelnen auszuwählen. Ganz sicher war die
Siegerehrung nach dem Petit Le Mans ein ganz besonderer Moment. Den
Siegerpokal in den Händen zu halten und zu wissen, dass man
gleichzeitig auch den Titel gewonnen hat, ist einzigartig. Aber auch
die Zieldurchfahrten in Houston und Elkhart Lake nach unglaublich
engen Rennen waren für mich absolute Höhepunkte der Saison 2007."
Dumas: "Für mich war der Sieg in Detroit natürlich ein Glücksmoment,
weil das Überholmanöver gegen den führenden Audi einfach perfekt
geklappt hat."
Und gab es auch frustrierende Momente?
Dumas: "In dieser Saison? Nein! Selbst die technischen Probleme in
Sebring waren nicht wirklich frustrierend, denn immerhin standen wir
auf dem Podium und haben wichtige Punkte für die Meisterschaft geholt."
Sowohl im Rennauto als auch abseits der Strecke sind Sie sich
vermeintlich sehr ähnlich. Ist dem wirklich so?
Dumas: "Wir sind beide gleich groß, passen in die selbe Sitzschale,
haben auch noch den gleichen Fahrstil und machen nach dem Rennen
unabhängig voneinander die gleichen Aussagen zum Fahrverhalten des
Autos. Ich bin vielleicht ein ganz klein wenig aggressiver, Timo fährt
dafür etwas runder und reifenschonender. Wir ergänzen uns perfekt."
Was sind Ihrer Ansicht nach die Stärken von Romain?
Bernhard: "Stärken? Hm..." (lacht)
Dumas: "Ich bin einfach ein netter Kerl."
Bernhard: "Auf jeden Fall ist er ein Teamplayer. Wir tauschen offen
alle Informationen aus. Und er ist auch ein absoluter Racer. Er ist
nicht hier, um irgendeine Show abzuziehen, sondern will einfach immer
der Schnellste sein."
Dumas: "So wie du..."
Wenn Timo ein Tier wäre, was wäre er dann??
Bernhard: "Sag nicht, ich wäre ein Frosch!"
Dumas: "Er wäre eine Katze."
Bernhard: "Was? Wieso denn ausgerechnet eine Katze?"
Dumas: "Weil eine Katze erst nachdenkt, bevor sie etwas tut, sich die
Situation anschaut und dann blitzschnell zuschlägt."
Sind Sie nervöser wenn Sie selbst in eine brenzlige Situation kommen
oder wenn Sie an der Box stehen und Ihren Teamkollegen am
Fernsehschirm beobachten?
Dumas: "Ich schau mir das gar nicht erst an wenn Timo fährt. Und den
Funk-Kopfhörer setze ich auch nicht auf. Nicht weil ich ihm nicht
traue, aber es würde mich schon unnötig nervös machen."
Bernhard: "Mich macht es ganz und gar nicht nervös, wenn er fährt.
Mittlerweile weiß ich sehr gut, was er da auf der Strecke tut."
Sie teilen sich an den Rennwochenenden stets auch einen Mietwagen. Wie
fährt Ihr Teamkollege denn im Straßenverkehr?
Dumas: "Jedes Mal wenn er fährt wünsche ich mir als Beifahrer ein
HANS-System, damit mein Kopf nicht so hin und her geschleudert wird."
Bernhard: "Glauben Sie ihm kein Wort!"
Dumas: "Im Ernst: Timo hält sich wirklich akribisch an jedes
Tempolimit, deutlich strenger als ich. Da ist er wirklich der korrekte
Deutsche."
Was möchten Sie in der Zukunft noch gemeinsam erreichen?
Dumas: "Noch mehr Rennen in einer Saison zu gewinnen ist kaum möglich."
Bernhard: "Aber das 12-Stunden-Rennen in Sebring wollen wir schon noch
zusammen gewinnen..."
Dumas: "Ja ? das auf jeden Fall!"
Was ist für Sie das Besondere an Porsche?
Bernhard: "Als deutscher Fahrer empfinde ich Porsche als eine ganz
besondere Marke. Für mich ist Porsche einfach Motorsport. Ich bin
praktisch mit den Erfolgen der Marke im internationalen Rennsport
aufgewachsen. Deswegen ist es für mich eine Ehre, bereits im neunten
Jahr als Werksfahrer für Porsche anzutreten."
Dumas: "Vor mehr als zwanzig Jahren ist mein Vater bereits mit einem
Porsche Rallye gefahren. Und wie für fast jedes Kind ist der eigene
Vater immer der beste. Also wollte ich auch unbedingt irgendwann
einmal Porsche fahren. Und jetzt hab ich es geschafft. Und wenn mich
Leute nach meinem Beruf fragen und ich sage, dass ich für Porsche
Rennen fahre, sind die meisten beeindruckt. Das macht mich schon ein
wenig stolz."
Gibt es etwas, das Sie ihren Teamkollegen schon immer einmal fragen wollten?
Dumas: "Magst du mich eigentlich?" (lacht)
Bernhard: "Natürlich ? ohne dich wäre ich jetzt nicht Meister."
(lacht) "Aber eines wollte ich wirklich schon immer mal fragen: Wieso
wackelt dein Kopf beim Fahren immer hin und her?"
Dumas: "Keine Ahnung."
Bernhard: "Nein wirklich ? je näher du an den Bremspunkt kommst, desto
schneller wackelt dein Kopf hin und her."
Dumas: "Ich mache das schon immer so. Aber nicht absichtlich."
Bernhard: "Mich haben wirklich schon einige darauf angesprochen und
gefragt, wieso du das machst und ich nicht."
Dumas: "Ich fühle das selbst gar nicht. Aber zumindest macht es nicht
langsam."
Lebenslauf Timo Bernhard (D)
Geburtsdatum: 24. Februar 1981
Geburtsort: Homburg (Saar)
Lebt in: Dittweiler (D)
Familienstand: ledig
Hobbies: Fitnesstraining, Jogging, Musik
Internet: www.timo-bernhard.de
Sportliche Laufbahn
2007
Porsche Werksfahrer
ALMS bisher 6 Gesamtsiege in 11 Rennen
24 Stunden Nürburgring, Gesamtwertung: 1.
2006
Porsche Werksfahrer
ALMS, LM P2, Fahrerwertung: 3. (4 Siege)
24 Stunden Spa, G2: 2.
24 Stunden Nürburgring, Gesamtwertung: 1.
2005
Porsche Werksfahrer
ALMS, GT2, Fahrerwertung: 2. (5 Siege)
24 Stunden Le Mans, GT2: 2.
2004
Porsche Werksfahrer
ALMS, GT, Fahrerwertung: Meister
12 Stunden Sebring, GT: 1. ; ALMS/Petit Le Mans, Road Atlanta, GT: 1.
24 Stunden Spa, Gesamtwertung: 4.; N-GT: 2.
24 Stunden Nürburgring, Gesamtwertung: 3.
2003
Porsche Werksfahrer
ALMS, GT, Fahrerwertung: 2.
Petit Le Mans, Road Atlanta, GT: 1.
24 Stunden Daytona, Gesamtwertung: 1.
24 Stunden Nürburgring, Gesamtwertung: 3.
2002
Porsche Werksfahrer
ALMS, GT, Fahrerwertung: 4.
Porsche Michelin Supercup, Fahrerwertung: 3.
24 Stunden Daytona, GT: 1.
24 Stunden Le Mans, GT: 1.
24 Stunden Nürburgring, Gesamtwertung: 2.
2001
UPS Porsche-Junior
Porsche Carrera Cup Deutschland, Fahrerwertung: Meister
Porsche Pirelli Supercup: 4 Rennen, 1 Sieg
12 Stunden Sebring, GT: 2.
2000
UPS Porsche-Junior
Porsche Carrera Cup Deutschland, Fahrerwertung: 3.
1999
UPS Porsche-Nachwuchsfahrerauswahl: Sieger
Porsche Carrera Cup Deutschland, Fahrerwertung: 12.
Deutsche Formel Ford Meisterschaft, Gesamtwertung: 3.
1998
Deutsche Formel Ford Meisterschaft, Fahrerwertung: 6. (2 Siege)
Formel Ford Europacup, Fahrerwertung: 6.
1997
Deutsche Kart Meisterschaft, Gesamtwertung: 3.
1996
Deutsche Kart Meisterschaft, Gesamtwertung: 6.
1995
Deutsche ONS Junioren Kart Meisterschaft: Meister
DMV Junioren Kart Cup: 1. Platz, Cupsieger
CIK/FIA Junioren Kart Weltmeisterschaft, Gesamtwertung: 5.
1994
Nationale DMV A-Junioren Kart Meisterschaft: Meister
1993
ADAC Baden A-Junioren Kart Pokal, Gesamtwertung: 1.
1991-92
ADAC Jugend Kart Meisterschaften
1991
ADAC Pfalz Jugend Kart Slalom Meisterschaft: Meister
Lebenslauf Romain Dumas (F)
Geburtsdatum: 14. Dezember 1977
Geburtsort: Alés (F)
Lebt in: Basel (CH)
Familienstand: ledig
Hobbies: Jet-Ski, Joggen, Squash
Internet: www.romaindumas.com
Sportliche Laufbahn
2007
Porsche Werksfahrer
ALMS bisher 6 Gesamtsiege in 11 Rennen
24 Stunden Nürburgring, Gesamtwertung: 1.
2006
Porsche Werksfahrer
ALMS, LMP2, Fahrerwertung: 3. (4 Siege)
2005
Porsche Werksfahrer
ALMS, GT2, Fahrerwertung: 2.
24 Stunden Le Mans, GT2: 4.
2004
Porsche Werksfahrer
ALMS, GT, Fahrerwertung: 4.
12 Stunden Sebring, GT: 2.
24 Stunden Le Mans, GT: 3.
24 Stunden Spa, Gesamt: 3.; N-GT: 1.
2003
Porsche Carrera Cup Deutschland: 3.
24 Stunden Spa, N-GT: 1.
Petit Le Mans, Road Atlanta, GT: 1.
2002
Formel 3000 EM: Vizemeister
Formel 1: Tests mit Renault
1000 km Suzuka, GT: 1.
24 Stunden Spa, Gesamtwertung: 3.; N-GT: 1.
24 Stunden Le Mans, GT: 2.
24 Stunden Daytona, GT: 3.
2001
Formel 3000 EM: 5.
European Le Mans Series, Estoril: 1.
European Le Mans Series, Vallelunga, 2.
24 Stunden Le Mans, GT: 2.
2000
Französische Formel 3 Meisterschaft: 6.
1999
Internationale Formel 3000 Meisterschaft
Formel Palmer Audi Serie: 5.
1997
Französische Formel Renault Meisterschaft: 3.
1995
Französischer Formel Renault Campus Cup: 4.
1994
Volant Elf A.C.O. in Le Mans: Meister
Kart
1992-94
Kart: 11 Siege

Mit einem zweifachen Klassensieg beim Saisonfinale in Laguna
Seca/Kalifornien krönte Porsche seine erfolgreichste Saison in der
American Le Mans Series. In einem spannenden und hochklassigen
Vier-Stunden-Rennen mit zahlreichen Führungswechseln brachten Timo
Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich), die bereits vor
zwei Wochen in Road Atlanta den Fahrertitel gewonnen hatten, ihren RS
Spyder mit der Startnummer 7 als Spitzenreiter der Klasse LMP2 ins Ziel.
Die Zuschauer an der schnellen und anspruchsvollen Strecke in der Nähe
von Monterey, auf der 2005 die Erfolgsstory des RS Spyder in der
American Le Mans Series mit einem Klassensieg begonnen hatte, erlebten
eines der spannendsten Rennen der Saison. In einem nervenaufreibenden
Herzschlagfinale lieferte sich Romain Dumas bis ins Ziel ein
verbissenes Duell mit Rinaldo Capello im Audi R10 und musste sich nach
157 Runden im Kampf um den Gesamtsieg nur hauchdünn um 0,410 Sekunden
geschlagen geben.
"Enger kann es in einem Langstreckenrennen kaum zugehen. Besseren
Motorsport gibt es derzeit in keiner anderen Serie der Welt", sagte
Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. "Mit acht Gesamtsiegen und dem
Gewinn aller möglichen Titel haben wir unser Saisonziel bei weitem
übertroffen. Dieser Erfolg war nur möglich, weil alle Beteiligten
einen perfekten Job gemacht haben."
"Wie schon beim letzten Rennen in Road Atlanta bin ich die letzte
halbe Stunde absolut am Anschlag gefahren", meinte Romain Dumas. "Ich
konnte Dindo Capello im Audi einige Male überholen, aber auf den
anschließenden Geraden war ich gegen den großen Leistungsvorteil des
R10 machtlos." Timo Bernhard, mit dem er in dieser Saison sechs
Gesamtsiege zur Erfolgsbilanz von Porsche beigesteuert hat und in
allen zwölf Rennen auf dem Siegerpodium stand, sagte: "Am Anfang des
Rennens musste ich viel Geduld aufbringen. Doch am Ende konnte ich
meinen Teamkollegen Sascha Maassen überholen und an den führenden Audi
heranfahren. Der achte Klassensieg von Romain und mir war der tolle
Schlusspunkt einer perfekten Saison."
Für Porsche war die Saison 2007 die erfolgreichste in der American Le
Mans Series. Die RS Spyder setzten neue Maßstäbe in der Rennserie mit
den schnellsten Sportwagen der Welt und holten nicht weniger als acht
Gesamtsiege gegen die vom Leistungsgewicht her deutlich überlegenen
und vom Reglement klar bevorzugten Audi R10. Dazu kamen elf Siege in
der am stärksten besetzten und am härtesten umkämpften Klasse LMP2.
Die vier von Penske Racing und Dyson Racing eingesetzten RS Spyder
belegten in der Meisterschaft die ersten vier Plätze. Mit diesen
Erfolgen konnte Porsche mit dem in Weissach entwickelten und gebauten
Sportprototyp alle vier im Vorjahr gewonnenen Meistertitel souverän
verteidigen. Einer der Höhepunkte dieser außergewöhnlichen Saison war
der sensationelle Dreifach-Gesamtsieg der RS Spyder beim Rennen auf
dem berühmten Stadtkurs von Long Beach.
Gesamtergebnis
1. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 157 Runden
2. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 157
3. Werner/Rockenfeller (D/D), Audi R10 (LMP1), 157
4. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 157
5. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Lola B06-43 (LMP2), 157
6. Herta/Kanaan (USA/BR), Acura ARX (LMP2), 157
7. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 157
8. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 156
9. Campell-Walter/Primat (GB/CH), Creation CA07 (LMP1), 154
10. Chilton/Manning (GB/USA), Zytek 07S (LMP1), 153
Klassensieger
LMP1: McNish/Capello (GB/I), Audi R10
LMP2: Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder
GT1: Beretta/Gavin (MC/GB), Chevrolet Corvette
GT2: Salo/Melo (SF/BR), Ferrari 430 GT
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 239
Romain Dumas, Porsche, 239
3. Sascha Maassen, Porsche, 186
Ryan Briscoe, Porsche, 186
7. Andy Wallace, Porsche, 128
Butch Leitzinger, Porsche, 128

Beim Saisonfinale der American Le Mans Series in Laguna
Seca/Kalifornien stehen zwei Porsche in der ersten Startreihe. Die
Pole Position sicherte sich Sascha Maassen (Aachen) mit einem neuen
Rundenrekord im RS Spyder mit der Startnummer 6, den er sich im Rennen
mit Ryan Briscoe (Australien) teilt. Die zweitschnellste Zeit im
Qualifying fuhr Timo Bernhard (Homburg/Saar) im ebenfalls von Penske
Racing eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 7. Er und Romain
Dumas (Frankreich) stehen bereits seit dem Rennen in Road Atlanta als
Fahrerchampions der Klasse LMP2 fest.
Auf dem schnellen und anspruchsvollen Kurs setzten sich die
Porsche-Piloten souverän nicht nur gegen ihre Klassenkonkurrenten
durch, sondern distanzierten erneut auch die über 200 PS stärkeren und
vom Reglement deutlich bevorteilten Audi R10, die in der Klasse LMP1
starten. Mit acht Gesamtsiegen in dieser Saison ist Porsche der
erfolgreichste Hersteller in dieser Rennserie mit den schnellsten
Sportwagen der Welt und konnte sich vorzeitig alle vier Meistertitel
der Klasse LMP2 sichern.
Mit den guten Startpositionen der RS Spyder für das
Vier-Stunden-Rennen am Samstag war auch Porsche-Motorsportchef Hartmut
Kristen zufrieden. "Herzlichen Glückwunsch an Penske Racing", sagte
er. "Die geringen Zeitabstände lassen allerdings erahnen, dass wir
morgen ein extrem spannendes Rennen sehen werden, bei dem es
vermutlich wie im Training einige Safety-Car-Phasen geben wird. Die
Boxenstrategie wird deshalb eine wichtige Rolle spielen."
Das Rennen in Laguna Seca startet am Samstag um 14.45 Uhr Ortszeit
(23.45 Uhr MEZ) und geht über 4:00 Stunden.
Startaufstellung
1. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 1:10,952 Minuten
2. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,125 zurück
3. Herta/Kanaan (USA/BR), Acura ARX (LMP2), 0,385
4. Brabham/Johansson (AUS/S), Acura ARX (LMP2), 0,573
5. Capello/McNish (I/GB), Audi R10 (LMP1), 0,647
6. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Acura ARX (LMP2), 0,676
7. Rockenfeller/Werner (D/D), Audi R10 (LMP1), 1,148
8. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,563
9. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,971
10. Manning/Chilton (USA/GB), Zytek 07S (LMP1), 2,257

Mit dem fünften Klassensieg in Folge haben Timo Bernhard (Homburg) und
Romain Dumas (Frankreich) den Fahrertitel in der LMP2-Kategorie der
American Le Mans Series (ALMS) gewonnen. In ihrem Porsche RS Spyder
des Teams Penske Racing musste sich das deutsch-französische
Erfolgsduo, das beim 1000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" von Patrick
Long (USA) verstärkt wurde, in der Gesamtwertung lediglich einem über
200 PS stärkeren und vom Leistungsgewicht her deutlich überlegenen
Audi R10 der LMP1-Klasse geschlagen geben. Im Ziel hatte Schlussfahrer
Dumas nach 9:19 Stunden einen Rückstand von nur 0,923 Sekunden.
Die zehnte Ausgabe des Petit Le Mans vor den Toren der US-Metropole
Atlanta war von insgesamt neun Safetycar-Phasen geprägt. 22 Runden vor
Rennende betrug der Vorsprung von Romain Dumas im 478 PS starken RS
Spyder auf den zweitplatzierten Audi von Dindo Capello mehr als 35
Sekunden. Doch durch die letzte Gelbphase wurde das Feld wieder
zusammengeführt. Beim Restart war Dumas auf der langen Geraden von
Road Atlanta gegen den deutlich drehmomentstärkeren Audi von Capello
chancenlos.
"Leider hat die letzte Safetycar-Phase uns den möglichen Gesamtsieg
gekostet. Aber so sind Langstreckenrennen nun einmal. In Mosport war
das Glück auf unserer Seite, dieses Mal hat Audi profitiert", sagte
Romain Dumas. "Durch die vielen Gelbphasen war es heute nicht einfach
im Rhythmus zu bleiben", erklärte Timo Bernhard. "Aber im Moment freue
ich mich einfach wahnsinnig über unseren Titelgewinn in der
Fahrerwertung. Eine bessere Saison als diese kann man kaum haben."
Auch Patrick Long zeigte sich mit seiner Leistung zufrieden: "Ich bin
stolz, dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen konnte, dass Timo
und Romain verdient den Titel gewonnen haben. Ich hatte mir
vorgenommen, keine Fehler zu machen. Und das hat geklappt."
Mit Platz fünf in der LMP2-Klasse mussten sich Sascha Maassen
(Aachen), Ryan Briscoe (Australien) und Emmanuel Collard (Frankreich)
im Porsche RS Spyder mit Startnummer sechs zufrieden geben. Bei einer
Kollision mit einem GT-Fahrzeug beschädigte Maassen die Front seines
Autos schwer. Das Team Penske Racing reparierte den Schaden in
Rekordzeit. Dennoch verlor Maassen 24 Runden an der Box.
"Nach 1000 Meilen mit 0,9 Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel zu
kommen ist gewiss keine Schande. Spannender als heute kann Motorsport
nicht sein. Die Fans kommen voll auf ihre Kosten. Deshalb sollte man
am heute gültigen Reglement in der ALMS auch nichts ändern", sagte
Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. "Auch wenn wir den Gesamtsieg knapp
verpasst haben, bin ich sehr zufrieden. Wir haben den Fahrertitel
gewonnen, das Team Dyson Racing kam auf Platz zwei der LMP2-Klasse ins
Ziel und in der GT2-Klasse waren fünf Porsche in Front."
Gesamtergebnis
1. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 394 Runden
2. Bernhard/Dumas/Long (D/F/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 394
3. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 386
4. Mücke/Watts/Charouz (D/GB/CZ), Zytek 07S (LMP2), 383
5. Campbell-Walter/Primat/Tinseau (GB/CH/F), Creation CA 07 (LMP1), 377
6. Wallace/Leitzinger/Lally (GB/USA/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 372
7. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 370
8. Brabham/Johansson (AUS/USA), Acura ARX (LMP2), 365
9. Beretta/Gavin/Papis (MC/GB/USA), Chevrolet Corvette (GT1), 364
10. Bergmeister/van Overbeek/Lieb (D/USA/D), Porsche GT3 RSR (GT2), 353
Schnellste Rennrunde
Allan McNish, Audi R10, 1:09,195 Minuten
Klassensieger
LMP1: McNish/Capello (GB/I), Audi R10
LMP2: Bernhard/Dumas/Long (D/F/USA), Porsche RS Spyder
GT1: Beretta/Gavin/Papis (MC/GB/USA), Chevrolet Corvette
GT2: Bergmeister/van Overbeek/Lieb (D/USA/D), Porsche GT3 RSR
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 216 Romain Dumas, Porsche, 216
3. Sascha Maassen, Porsche, 167 Ryan Briscoe, Porsche, 167
5. Andy Wallace, Porsche, 119 Butch Leitzinger, Porsche, 119
7. David Brabham, Acura, 113 Stefan Johansson, Acura, 113
Hersteller Klasse LMP2
1. Porsche, 228
2. Acura, 153
Der 12. Lauf der American Le Mans Series findet am 20. Oktober 2007 in
Laguna Seca in Kalifornien (USA) statt. Das Saisonfinale der ALMS geht
über eine Distanz von vier Stunden.

Timo Bernhard (Homburg), Romain Dumas (Frankreich) und Patrick Long
(USA) starten beim Petit Le Mans, dem elften Lauf der American Le Mans
Series (ALMS) auf der Strecke von Road Atlanta, aus der ersten Reihe.
In einem bis zur letzten Minute spannenden Qualifying fuhr Dumas im
Porsche RS Spyder die schnellste Zeit der Klasse LMP2. Im
Gesamtklassement musste sich der Tabellenführer nur Marco Werner im
über 200 PS stärkeren und vom Leistungsgewicht her deutlich
überlegenen Audi R10 geschlagen geben. Die beiden Trainingsschnellsten
trennten auf dem 4,1 Kilometer langen Kurs lediglich 13
Hundertstelsekunden.
"Ich bin sehr zufrieden zwischen den beiden Audi zu starten. Das ist
mehr, als wir auf dieser Strecke mit der langen Bergab-Geraden
erwarten konnten", freute sich Romain Dumas. "Wir haben eine gute
Abstimmung für unser Auto gefunden. Das macht mich optimistisch für
das morgige Rennen."
"Das Qualifying verlief deutlich besser als erwartet. Road Atlanta ist
eine Strecke, die den deutlich stärkeren LMP1-Autos sehr
entgegenkommt. Der Rückstand von nur 0,133 Sekunden auf die schnellste
Trainingszeit zeigt, wie sehr Romain Dumas das Auto am Limit bewegst
hat", sagte Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. "Morgen wird über die
Distanz von 1000 Meilen derjenige die Nase vorne haben, der die
geringsten Standzeiten an der Box hat und die beste Strategie
entwickelt."
Das Petit Le Mans startet am Samstag, 6. Oktober 2007, um 11.15 Uhr
Ortszeit (17.15 Uhr MESZ) und geht über 1.000 Meilen mit einer
Höchstdauer von zehn Stunden.
Ergebnis Qualifying
1. Marco Werner (D), Audi R10 (LMP1), 1:08,906 Minuten
2. Romain Dumas (F), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,133 Sekunden zurück
3. Rinaldo Capello (I), Audi R10 (LMP1), 0,460
4. Ryan Briscoe (AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,556
5. David Brabham (AUS), Acura ARX (LMP2), 1,094
6. Bryan Herta (USA), Acura ARX (LMP2), 1,317
7. Butch Leitzinger (USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,593
8. Luis Diaz (MEX), Acura ARX (LMP2), 1,807
9. John Field (USA), Lola B06/10 Judd (LMP1), 2,067
10. Klaus Graf (D), Lola B06 AER (LMP1), 2,125

Nach einer fünfwöchigen Pause biegt die American Le Mans Series (ALMS)
auf die Zielgerade ein. Am Samstag findet auf dem Traditionskurs Road
Atlanta bei Braselton im US-Bundesstaat Georgia der elfte von zwölf
Läufen der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt statt.
Auf dem flüssigen Kurs vor den Toren Atlantas geht es bei der zehnten
Ausgabe des Petit Le Mans genannten 1000-Meilen-Rennens für die
Porsche-Piloten Timo Bernhard (Homburg) und Romain Dumas (Frankreich)
sowie Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien) primär um
den Fahrertitel. Die Wertungen in der Chassis- und Motorenwertung hat
Porsche mit dem in Weissach entwickelten und gebauten RS Spyder
bereits vorzeitig gewonnen.
Beim Petit Le Mans werden insgesamt vier der 478 PS starken RS Spyder
am Start sein. Zwei Autos setzt das Team Penske Racing ein, das beim
neunten Lauf auf dem Mosport International Raceway bereits die
Teamwertung der ALMS sichern konnt. Sascha Maasen und Ryan Briscoe
erhalten aufgrund der langen Renndistanz wie schon beim
12-Stunden-Rennen in Sebring Unterstützung von Porsche Werksfahrer
Emmanuel Collard (Frankreich). Das Trio geht im RS Spyder mit
Startnummer sechs ins Rennen. Als dritter Mann im Auto mit Startnummer
sieben greift Patrick Long (USA) zusammen mit Timo Bernhard und Romain
Dumas ins Lenkrad. Das von Porsche unterstützte US-Privatteam Dyson
Racing setzt ebenfalls zwei RS Spyder ein. Andy Wallace
(Großbritannien) Butch Leitzinger (USA) und Andy Lally (USA) starten
im Auto mit der Startnummer 16, Chris Dyson (USA) und Guy Smith
(Großbritannien) im Wagen mit Nummer 20.
"Das 1000-Meilen-Rennen von Road Atlanta birgt eine Reihe von
Herausforderungen. Durch einen neuen Fahrbahnbelag ist die Strecke
noch schneller geworden", sagt ALMS-Tabellenführer Timo Bernhard.
Zusammen mit seinem Teamkollegen Romain Dumas führt er mit 190 Punkten
vor dem Porsche-Duo Maassen/Briscoe (153 Punkte). "Da einige
zusätzliche Spitzenteams am Start sind, wird es noch schwieriger, in
der Gesamtwertung gegen die über 200 PS stärkeren LMP1-Autos etwas
auszurichten." Bisher ist es einem Fahrzeug der vom Leistungsgewicht
her deutlich benachteiligten LMP2-Kategorie noch nie gelungen, beim
Petit Le Mans als Erster über die Ziellinie zu fahren. "Doch viel
wichtiger ist es uns hier, möglichst viele Punkte in unserer Klasse zu
sammeln und so den Fahrertitel zu sichern", ergänzt Bernhard.
Das Petit Le Mans startet am Samstag, 6. Oktober 2007, um 11.15 Uhr
Ortszeit (17.15 Uhr MESZ) und geht über 1000 Meilen mit einer
Höchstdauer von zehn Stunden.

Mit dem achten Gesamtsieg des RS Spyder hat Porsche vorzeitig die
Titel in der Chassis- und Motorenwertung der American Le Mans Series
(ALMS) gewonnen. Zum sechsten Mal in der Saison 2007 bezwangen Timo
Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) nicht nur alle
Konkurrenten der Klasse LMP2, sondern ließen auf dem Stadtkurs in
Detroit (USA) auch die über 200 PS stärkeren und vom Leistungsgewicht
her deutlich überlegenen Audi R10 der LMP1-Klasse hinter sich.
In einem der spannensten Rennen in der Geschichte der ALMS sah
zunächst alles nach einem ungefährdeten Doppelsieg der beiden gelben
RS Spyder des Teams Penske Racing aus. Der Trainingsschnellste Ryan
Briscoe (Australien) im Auto mit Nummer sechs und Timo Bernhard in
Wagen Nummer sieben setzen sich vom Start weg von allen Verfolgern ab
und fuhren dabei rund ein bis eineinhalb Sekunden pro Runde schneller
als ihre Verfolger. Doch durch mehrere Gelbphasen wurde das Feld immer
wieder zusammengeführt und die beiden Audi R10 konnten ihren großen
Drehmoment- und Leistungsvorteil auf der Geraden bei den Neustarts zum
Überholen nutzen. In Runde 73 fuhr Acura-Pilot Stefan Johansson
Briscoes Teamkollegen Sascha Maasen (Aachen) ins Heck. Der Einschlag
war so heftig, dass der Flügel getauscht werden musste. Maassen verlor
mehr als zwei Runden und beendete das Rennen auf Platz sieben in der
LMP2-Klasse.
In Runde 77 katapultierte sich Emanuele Pirro im Audi bei einem
weiteren Neustart von Platz vier auf eins am Führenden Romain Dumas
vorbei. Dumas machte 25 Runden lang Druck auf seinen Kontrahenten und
bremste sich drei Runden vor Rennende schließlich innen an Pirro
vorbei, wehrte einen Konter des Italieners ab und fuhr bis ins Ziel
einen Vorsprung von rund sechs Sekunden heraus.
"Dies ist einer der schönsten, wenn nicht sogar der schönste Sieg in
meiner Karriere", jubelte Dumas im Ziel. "Eigentlich hatte ich den
Gesamtsieg schon abgeschrieben. Doch als Pirro eine kleine Lücke ließ,
musste ich meine Chance einfach nutzen. Das Gefühl, ein wesentlich
stärkeres Auto auf einer Strecke überholt zu haben, auf der man einen
Prototypen fast nicht überholen kann, ist unbeschreiblich", ergänzte
Dumas. "Das war ein extrem schwieriges Rennen, bei dem wir uns keine
Fehler erlauben durften. Wir haben keine gemacht, waren schneller als
unsere Verfolger und hatten auch noch die besten Stopps. So macht
Siegen Spaß", sagte Timo Bernhard, der den Vorsprung in der
Fahrerwertung zusammen mit Dumas weiter ausgebaut hat.
"Die Fans haben heute ein Startrennen mit allen Elementen gesehen, die
Motorsport spannend machen. Die Porsche-Teams sind durch Höhen- und
Tiefen gegangen. Doch die Art und Weise wie Romain Dumas drei Runden
vor Schluss überholt und somit den Sieg eingefahren hat, war absolut
Weltklasse", zeigte sich Porsche-Sportchef Hartmut Kristen begeistert.
Gesamtergebnis
1. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 106 Runden
2. Pirro/Werner (I/D), Audi R10 (LMP1), 106
3. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 106
4. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 106
5. Brabham/Johansson (AUS/USA), Acura ARX (LMP2), 106
6. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Acura Lola B06 (LMP2), 106
7. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 106
8. Devlin/Bach (GB/USA), Mazda Lola B07, 105
9. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 104
10. O?Connell/Magnussen (USA/DK), Chevrolet Corvette (GT1), 103
Schnellste Rennrunde
Ryan Briscoe, Porche RS Spyder, 1:14,993 Minuten
Klassensieger
LMP1: Pirro/Werner (I/D), Audi R10
LMP2: Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder
GT1: O´Connell/Magnussen (USA/DK), Chevrolet Corvette
GT2: Melo/Salo (BR/FIN), Ferrari 430 GT
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 190; Romain Dumas, Porsche, 190
3. Sascha Maassen, Porsche, 153; Ryan Briscoe, Porsche, 153
5. David Brabham, Acura , 103; Stefan Johansson, Acura, 103
5. Andy Wallace, Porsche, 103; Butch Leitzinger, Porsche, 103
Hersteller Klasse LMP2
1. Porsche, 202
2. Acura, 141
Der 11. Lauf der American Le Mans Series findet am 6. Oktober 2007 auf
der Strecke von Road Atlanta in Braselton im Bundesstaat Georgia (USA)
statt. Das "Petit Le Mans" geht über eine Distanz von 1000 Meilen oder
10 Stunden.

In Detroit im Bundesstaat Michigan findet am Samstag der zehnte von
zwölf Läufen der American Le Mans Series (ALMS) statt. Auf dem
Stadtkurs in der US-Metropole will Porsche mit dem RS Spyder nach
sieben Gesamtsiegen und acht Erfolgen in der LMP2-Klasse in Folge
seine Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen. Timo Bernhard
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) führen die Fahrerwertung
mit 21 Punkten Vorsprung auf ihre Teamkollegen Sascha Maassen (Aachen)
und Ryan Briscoe (Australien) an. In der Herstellerwertung liegt
Porsche mit 63 Punkten Abstand vorn.
Zum ersten Mal gastiert die ALMS auf dem rund 3,35 Kilometer langen
Rennkurs, der auf der Belle Isle, einer Insel im Detroit River liegt.
In den Jahren 1992 bis 2001 war hier bereits regelmäßig die CART-Serie
beim Detroit GP am Start. Für eine nicht permanente Strecke ist der
Kurs mit 14 Kurven recht breit und flüssig und erlaubt so hohe
Kurvengeschwindigkeiten. "Ich kenne den Kurs bisher nur von der
Streckenskizze", sagt Tabellenführer Timo Bernhard. "Aber man kann
deutlich erkennen, dass es kaum Geraden, sondern vor allem sehr
langgezogene Kurven mit sehr großem Radius gibt. Das macht es
besonders schwierig, langsamere Fahrzeuge zu überholen, da man von der
Ideallinie weg auf den rutschigeren Teil der Strecke muss."
Auf die besondere Atmosphäre bei Stadtrennen freut sich
Porsche-Werksfahrer Romain Dumas: "Die Fans kommen bei diesen Rennen
besonders nah an die Strecke und erleben so hautnah, wie wir uns am
Limit bewegen. Und da wir an einem Wochenende mit der Indy Racing
League am Start sind, sehen die Zuschauer gleich zwei US-Topserien."
Obwohl die Titel in der Fahrer- und Herstellerwertung in greifbare
Nähe gerückt sind, sieht Timo Bernhard keine Veranlassung nur noch
taktisch zu fahren: "Wie bei unserem Gesamtsieg am vergangenen
Wochenende in Kanada werden wir weiterhin Gas geben und versuchen, in
unserem Rhythmus zu bleiben. Unser Paket passt derzeit hervorragend,
Porsche hat nicht umsonst die letzten sieben Rennen in Folge gewonnen."
Der Detroit Belle Isle Grand Prix startet am Samstag um 15.15 Ortszeit
(21.15 Uhr MESZ) und dauert 2:45 Stunden.

Der Porsche RS Spyder bleibt das Maß der Dinge in der American Le Mans
Series (ALMS). Mit dem siebten Gesamtsieg in Folge hat Porsche seine
Spitzenposition in der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der
Welt weiter ausgebaut. Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas
(Frankreich) setzten sich mit einem Vorsprung von 19,576 Sekunden
erneut nicht nur gegen die Konkurrenten der Klasse LMP2 durch, sondern
ließen auf dem Mosport International Raceway in Kanada auch die über
200 PS stärkeren und vom Leistungsgewicht her deutlich überlegenen
Audi R10 der LMP1-Klasse hinter sich.
Auch Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien) zeigten
eine starke Leistung und fuhren im Porsche RS Spyder mit Startnummer
sechs auf den dritten Gesamtrang. Durch den Doppelsieg in der Klasse
LMP2 hat das Team Penske Racing damit vorzeitig den Meistertitel in
der Teamwertung gewonnen. Bernhard und Dumas haben ihre Führung in der
Fahrerwertung der ALMS mit dem achten Klassensieg im neunten Rennen
weiter ausgebaut. Für das deutsch-französische Duo war der Triumph in
Kanada nach Long Beach, Houston, Mid Ohio und Elkhart Lake bereits der
fünfte Gesamtsieg der Saison.
"Zum dritten Mal hintereinander ganz oben auf dem Treppchen der
Gesamtwertung zu stehen ist ein Traum", freute sich Timo Bernhard.
"Der Schlüssel zum Erfolg war heute wieder einmal, gut durch den
Verkehr zu kommen und beim Überrunden möglichst wenig Zeit zu
verlieren. Und erneut hatten wir das zuverlässigste Auto im Feld."
Auch Porsche-Sportchef Hartmut Kristen zog eine positive Bilanz:
"Glückwunsch an das Team Penske Racing zum Gewinn der
Team-Meisterschaft. Heute waren wieder einmal eine ausgeklügelte
Strategie entscheidend. Obendrein waren die Boxenstopps absolut
fehlerfrei. Besseren Motorsport als heute kann man den Zuschauern kaum
bieten. Ständig gab es packende Überholmanöver und das Rennen war bis
zum Schluss spannend."
Gesamtergebnis
1. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 125 Runden
2. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 125
3. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 125
4. Pirro/Werner (I/D), Audi R10 (LMP1), 125
5. Herta/Franchitti (USA/GB), Acura ARX (LMP2), 125
6. Devlin/Bach (GB/USA), Mazda Lola B07, 124
7. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 124
8. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Acura Lola B06 (LMP2), 124
9. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 124
10. O`Connell/Magnussen (USA/DK), Chevrolet Corvette (GT1), 116
Schnellste Rennrunde
Marco Werner, Audi R10, 1:06,371 Minuten
Klassensieger
LMP1: McNish/Capello (GB/I), Audi R10
LMP2: Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder
GT1: O?Connell/Magnussen (USA/DK), Chevrolet Corvette
GT2: Melo/Salo (BR/FIN), Ferrari 430 GT
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 170; Romain Dumas, Porsche, 170
3. Sascha Maassen, Porsche, 149; Ryan Briscoe, Porsche, 149
5. David Brabham, Acura , 90; Stefan Johansson, Acura, 90
Hersteller Klasse LMP2
1. Porsche, 182
2. Acura, 119
Der 10. Lauf der American Le Mans Series wird am 1. September 2007 auf
dem Stadtkurs von Detroit (Michigan) ausgetragen.

Vor den Toren der kanadischen Metropole Toronto findet am Sonntag das
einzige Rennen der American Le Mans Series außerhalb der Vereinigten
Staaten statt. Auf dem Mosport International Raceway will Porsche mit
dem RS Spyder nach sechs Gesamtsiegen und sieben Klassensiegen in
Folge seine Pole Position in der Punktetabelle nutzen und mit einem
weiteren Erfolg in der Klasse LMP 2 seine souveräne Führung in der
Meisterschaft ausbauen.
Der 4,102 Kilometer lange Kurs mit seinen zehn Kurven gilt unter den
Fahrern als der schnellste und schwierigste der American Le Mans
Series. "Die Strecke ist eine sehr große Herausforderung", bestätigt
Porsche-Werksfahrer Romain Dumas (Frankreich), der mit dem RS Spyder
im Vorjahr die Klasse LMP2 gewann und zusammen mit Timo Bernhard
(Homburg/Saar) nach vier Gesamtsiegen in dieser Saison klar auf
Titelkurs ist. "Es gibt kaum eine andere Rennstrecke mit so vielen
schnellen Kurven hintereinander, aber für unseren RS Spyder ist das
gut. Da können wir unsere Stärken voll ausspielen."
Insgesamt vier der in Weissach entwickelten und gebauten
Sportprototypen sind in Mosport am Start. Zwei RS Spyder setzt Penske
Motorsports ein, der souveräne Tabellenführer in der Teamwertung der
Klasse LMP2: Titelverteidiger Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe
(Australien) teilen sich den RS Spyder mit der Startnummer 6, Timo
Bernhard und Romain Dumas wechseln sich im Cockpit der Startnummer 7 ab.
Mit dem Rückenwind seines grandiosen Gesamtsiegs auf der legendären
Rennstrecke Road America zusammen mit Romain Dumas nimmt Timo Bernhard
den Abstecher nach Kanada sehr zuversichtlich in Angriff. "Auf dieser
Strecke haben wir in den letzten Jahren immer gut ausgesehen", sagt
er, "und der RS Spyder ist aerodynamisch noch besser geworden. Die
Start-Ziel-Gerade ist relativ kurz, so dass wir da gegen die
leistungsstärkere Konkurrenz nicht allzu viel Zeit verlieren dürften.
Aber wir konzentrieren uns ja sowieso in erster Linie auf unsere
Klasse." Romain Dumas stellte im Vorjahr einen neuen Rundenrekord auf.
Das Rennen in Mosport startet am Sonntag, 26. August 2007, um 15.00
Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) und dauert 2:45 Stunden.

Timo Bernhard wird bei der Sendung "Der Glücksvollzieher" auf Kabel 1
einen Gastauftritt haben. Für den Porsche Werksfahrer eine neue
interessante Erfahrung. "Obwohl Interviews vor der Kamera für mich
etwas fast alltägliches sind, war dieses doch etwas völlig anderes.
Aber das Team war klasse und hat mir die Situation sehr erleichtert.
Auch Tetje war super und die Zusammenarbeit mit allen hat echt großen
Spaß gemacht. Außerdem konnte ich jemandem damit eine Freude machen.
Ich hoffe, dass die Sendung auch bei den Zuschauern gut ankommt."
Moderiert wird die Sendung von Tetje Mierendorf, ausgestrahlt am
kommenden Montag, den 20.08.07, um 21.15 Uhr auf Kabel 1.
Bild Copyright Kabel 1
Mit einem grandiosen Gesamtsieg beim Vier-Stunden-Rennen in Elkhart
Lake hat Porsche seine Spitzenposition in der American Le Mans Series
weiter ausgebaut. In einem Herzschlagfinale gewannen Timo Bernhard
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) im RS Spyder von Penske
Motorsports auf dem legendären Kurs Road America im US-Bundesstaat
Wisconsin den achten Lauf dieser Rennserie mit den schnellsten
Sportwagen der Welt. Für Porsche war es bereits der sechste Gesamtsieg
in Folge.
Im spannendsten Rennen der Saison, in dem das Feld wegen eines
heftigen Gewitters mit sintflutartigen Regenfällen eine gute Stunde
hinter dem Pace Car unterwegs war, setzten sich Timo Bernhard und
Romain Dumas erneut nicht nur gegen ihre Konkurrenten in der Klasse
LMP2 durch. Auf der 6,510 Kilometer langen Traditionsrennstrecke, auf
der die Motorleistung wegen der langen Geraden und schnellen Kurven
eine besonders wichtige Rolle spielt, distanzierten sie mit dem RS
Spyder mit der Startnummer 7 auch die vom Leistungsgewicht her
deutlich überlegenen, rund 200 PS stärkeren LMP1-Fahrzeuge und
feierten mit einem Vorsprung von 1,783 Sekunden ihren nach Long Beach,
Houston und Mid-Ohio vierten Gesamtsieg in dieser Saison. Im zweiten
von Penske Motorsports eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 6
belegten Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien) den
zweiten Platz in der Klasse LMP2.
"Das war einer unserer schönsten Siege, weil wir ihn auf dieser
schnellen Strecke nicht erwarten konnten", sagte Timo Bernhard. "Aber
heute hat wieder mal alles gepasst. Wir hatten eine sehr gute
Strategie und haben keine Fehler gemacht, nicht an der Box und nicht
auf der Strecke. Die letzten zwei Runden waren besonders dramatisch.
Ich war dauernd am Überholen, um meinen knappen Vorsprung nicht zu
verlieren, manchmal auch an Stellen, an denen ich normalerweise nicht
überholen würde. Der reine Wahnsinn."
Als Romain Dumas kurz vor der langen Gewitter-Gelbphase die Führung
übernahm, war das für ihn ein Schlüssel zum Erfolg. "Im Regen hinter
dem Pace Car zu fahren, war sehr schwierig, vor allem als es langsam
dunkel wurde", sagte er. "Doch als das Rennen endlich weiter ging,
waren wir plötzlich in einer sehr guten Position. Und Timo hat
wirklich das Beste daraus gemacht."
Mit dem siebten Klassensieg in dieser Saison vergrößerte Porsche
seinen Vorsprung in der Meisterschaft der Klasse LMP2 und steht kurz
vor der erfolgreichen Titelverteidigung. In der Fahrerwertung bauten
Timo Bernhard und Romain Dumas ihre Führung vor ihren Teamkollegen
Sascha Maassen und Ryan Briscoe weiter aus.
"Das war eine tolle Leistung der Fahrer und des gesamten Teams. Vor
allem was Romain und Timo gezeigt haben, war fantastisch", sagte
Dieter Steinhauser, Leiter Motorsport Entwicklung. "Die exzellente
Performance über die gesamte Renndistanz zeigt die Überlegenheit des
RS Spyder-Konzepts auch auf einer Strecke, die leistungsstärkeren
Fahrzeugen normalerweise besser liegt. Sechs Gesamtsiege in Folge ? so
schreibt man Geschichte."
Gesamtergebnis
1. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 96 Runden
2. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 96
3. Pirro/Werner (I/D), Audi R10 (LMP1), 96
4. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 96
5. Brabham/Johansson (AUS/S), Acura ARX (LMP2), 94
6. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 94
7. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 94
8. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Lola B06/43 Acura (LMP2), 94
9. Franchitti/Herta (GB/USA), Acura ARX (LMP2), 94
10. Graf//Picket (D/USA), Lola B06/14 AER (LMP1), 91
Klassensieger
LMP1: McNish/Capello (GB/I), Audi R10
LMP2: Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder
GT1: Beretta/Gavin (MC/GB), Chevrolet Corvette
GT2: Salo/Melo (SF/BRA), Ferrari F430 GT
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 150
Romain Dumas, Porsche, 150
3. Sascha Maassen, Porsche, 133
Ryan Briscoe, Porsche, 133
5. David Brabham, Acura, 90
Stefan Johanssen, Acura, 90
7. Andy Wallace, Porsche, 83
Butch Leitzinger, Porsche, 83
Hersteller Klasse LMP2
1. Porsche 162
2. Acura 115
3. Lola 73
Teams Klasse LMP2
1. Penske Motorsports, Porsche, 162
2. Highcroft Racing, Acura, 90
3. Dyson Racing, Porsche, 89
Der 9. Lauf der American Le Mans Series wird am 26. August 2007 in
Mosport/Kanada ausgetragen.

Auf einer der schönsten und ältesten Rennstrecken der Vereinigten Staaten will Porsche seine Erfolgsserie in der American Le Mans Series fortsetzen: Nach fünf Gesamtsiegen in Folge und sechs Klassensiegen in dieser Saison starten die RS Spyder von Penske Motorsports und Dyson Racing am Samstag auf der legendären Rennstrecke Road America zum achten Lauf dieser Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt.
Der 6,510 Kilometer lange Kurs in Elkhart Lake im US-Bundesstaat Wisconsin, auf dem die American Le Mans Series zusammen mit der in den USA ebenfalls sehr populären ChampCar-Serie gastiert, ist ganz nach dem Geschmack von Sascha Maassen (Aachen) nicht zuletzt wegen seiner 14 zum Teil sehr schnellen Kurven. Einige Ecken sind so schnell, da muss man schon ganz genau zielen, um den Einlenkpunkt nicht zu verpassen und gut durchzukommen, sagt der Titelverteidiger, der im Vorjahr mit dem RS Spyder einen Klassensieg feierte. Romain Dumas (Frankreich), der zuletzt beim Doppel-Gesamtsieg von Porsche in Mid-Ohio die absolut schnellste Rennrunde gefahren war, erinnert Road America in vielen Passagen an den Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps: Die Strecke ist schnell, hügelig und sehr anspruchsvoll, eine echte Herausforderung für uns Fahrer. Jeder Fehler wird sofort bestraft. Wenn eine Kurve nicht passt, verliert man wertvolle Zeit, die man nur schwer wieder aufholen kann.
Für Porsche sind in Elkhart Lake vier RS Spyder in der stark besetzten und hart umkämpften Klasse LMP2 am Start, die den Zuschauern traditionell die beste Action bietet. Im Cockpit der Startnummer 6 wechseln sich Sascha Maassen und Ryan Briscoe (Australien) ab, die Gesamtsieger von Salt Lake City und Lime Rock. Die Tabellenführer Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas, die sich bei ihren Gesamtsiegen in Long Beach, Houston und Mid-Ohio ebenfalls nicht nur gegen ihre LMP2-Konkurrenten durchsetzten, sondern auch die fast 200 PS stärkeren LMP1-Boliden souverän distanzierten, teilen sich den RS Spyder mit der Startnummer 7. Beide Autos werden von Penske Motorsports eingesetzt. Das US-Privatteam Dyson Racing schickt ebenfalls zwei der in Weissach entwickelten und gebauten Sportprototypen ins Rennen: Mit dem RS Spyder mit der Startnummer 16 treten Andy Wallace (Großbritannien) und Butch Leitzinger (USA) an, den RS Spyder mit der Startnummer 20 fahren Chris Dyson (USA) und Guy Smith (Großbritannien).
Mit seinen sechs Klassensiegen in dieser Saison sicherte sich Porsche einen komfortablen Vorsprung in der Meisterschaft der Klasse LMP2 und fährt schon jetzt wieder klar auf Titelkurs. In Road America will man seine Spitzenposition mit einem weiteren Klassensieg verteidigen. Das ist das Ziel von Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. Dieser Kurs ist eindeutig schneller und Motorleistung ist hier weit wichtiger als auf den Strecken, auf denen wir die letzten Rennen gefahren sind, sagt er. Doch die Renndauer von vier Stunden eröffnet uns zusätzliche strategische Möglichkeiten, die wir zu unserem Vorteil nutzen wollen.
In der Klasse GT2 für modifizierte Seriensportwagen feierten Titelverteidiger Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Johannes van Overbeek (USA) zuletzt zwei Siege in Folge. Mit dem 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports wollen sie in Elkhart Lake ihre Führung in der Meisterschaft mit einem weiteren Erfolg ausbauen. Weitere Porsche-Teams mit guten Aussichten auf eine Top-Platzierung sind Wolf Henzler (Nürtingen) und Robin Lidell (Großbritannien) in einem 911 GT3 RSR von Tafel Racing sowie Ralf Kelleners (Düsseldorf) und Tom Milner (USA), die sich den 911 GT3 RSR von Rahal Letterman Racing teilen.
Das Rennen in Elkhart Lake startet am Samstag, 11. August 2007, um 16.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) und geht über 4:00 Stunden.

Wer im 800-Seelen-Örtchen Dittweiler in der Saar-Pfalz nach Timo Bernhard fragt, der bekommt etwa folgende Antwort: Den Rennfahrer suchen Sie? Da müssen Sie einfach diese Straße bergauf fahren. Nach vier Jahren kennen im Dorf fast alle ihren prominentesten und vor allem schnellsten Einwohner.
Der 26-jährige Blondschopf fährt seit 1999 für Porsche und ist damit der dienstälteste der insgesamt neun Werksfahrer. Zusammen mit dem Franzosen Romain Dumas steuert er in der American Le Mans Series (ALMS) den gelben Porsche RS Spyder mit Startnummer sieben. Beide gelten als Maß der Dinge in der LMP 2-Klasse, führen die Meisterschaftstabelle in der Serie mit den schnellsten Sportwagen der Welt klar an. Bei drei von bislang sieben Saisonrennen gelang ihnen sogar der große Coup: Auf den Stadtkursen von Long Beach und Houston sowie zuletzt auf der Strecke von Mid Ohio bezwangen sie die deutlich leistungsstärkeren LMP 1-Autos und brachten sich mit den drei Gesamtsiegen weltweit in die Schlagzeilen.
Doch abseits von Motorengebrüll und Fan-Gejohle schlägt Timo Bernhard eher leise Töne an. Zusammen mit Freundin Katharina (24) wohnt er seit 2003 in einem Einfamilienhaus rund 15 Kilometer von seinem Geburtsort Homburg entfernt. Den Innenausbau hat der drahtige Profirennfahrer zusammen mit Vater Rüdiger selbst gemacht. Und sich bis auf eine Solaranlage auf dem Dach keinerlei Extravaganzen geleistet. Helle Buchenholz-Möbel und blaue Bodenfliesen erzeugen eine freundliche Atmosphäre. Einzig die vielen Motorsport-Fotos an den Wänden, eine Reihe von Porsche-Modellautos und Rennsport-DVDs im Wohnzimmerregal geben einen Hinweis darauf, dass man bei einem der besten Sportwagen-Piloten der Welt zu Gast ist.
Und wer im Gästezimmer übernachtet, der dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit von Blitzlichtgewitter, Nationalhymne und verspritztem Champagner träumen. Denn in einem großen Regal bewahrt Bernhard dort seine 30 wichtigsten Trophäen auf. Neben den vielen Siegerpokalen aus der ALMS auch chromblitzende Erinnerungsstücke aus frühen Rennsportjahren.
Schon 1991 heimste Timo im Alter von zehn Jahren den ersten Meistertitel im Kart-Slalom ein. 1995 feierte er als Deutscher Junioren-Kart-Meister und Fünfter der Junioren-Weltmeisterschaft seinen internationalen Durchbruch mit rund 20 Pferdestärken.
Der wohl wichtigste Moment in meiner Motorsportlaufbahn war aber sicherlich die Aufnahme in das UPS Porsche Junior Team, erinnert sich Timo Bernhard mit funkelnden Augen. Im dritten Jahr seiner Ausbildung als Porsche-Junior erkämpfte er sich den Titel im Porsche Carrera Cup. Als Porsche-Werksfahrer siegte er in den Folgejahren bei den 24-Stunden-Rennen in Daytona und auf dem Nürburgring und feierte Klassensiege in Le Mans und Spa.
Bereits seit sieben Jahren fährt Timo Bernhard Rennen in den USA. Ich bin und bleibe aber trotzdem ein Europäer, fühle mich zu Hause am wohlsten, betont er. Einzig die Marke seiner Sonnebrille, die T-Shirts in seinem Kleiderschrank und der große Barbecue-Grill auf der Terrasse hinter dem Haus zeugen von seinen vielen Reisen über den großen Teich.
Ich mag das Leben auf dem Land. Hier kann ich optimal entspannen und draußen in der Natur ein abwechslungsreiches Ausdauertraining absolvieren, erklärt er. Fast jeden Tag joggt er eine Stunde durch den naheliegenden Wald oder düst mit seinem Mountainbike über die Feldwege in der Saar-Pfalz. Sein Krafttraining absolviert Bernhard am Olympiastützpunkt in Saarbrücken, wo sich häufig auch die deutsche Ringer-Nationalmannschaft und die Badminton-Nationalmannschaft auf ihre Wettkämpfe vorbereiten. Trainer Oliver Muelbredt hat eine Menge Zeit investiert, um die Übungen speziell auf die Anforderungen am Steuer eines Sportprototypen abzustimmen. Während er eine Langhantel vor dem Körper nach oben wuchtet, simuliert der von einem straffen Gummiband zur Seite gezogene Helm die Fliehkräfte von bis zu 3,5 g in Kurven. Das jahrelange Training zeigt Wirkung: Bernhards Nackenmuskulatur übertrifft den Bizeps der meisten Normalsterblichen.
Zu Schulzeiten gehörte Timo Bernhard eher zu den schmächtigen Jungs in der Klasse. Timo war eher ein ruhiger Schüler, aber irgendwie auch ein Schlitzohr, erinnert sich seine ehemalige Englischlehrerin Rita Toerlitz bei einer Stippvisite im Christian-von-Mannlich-Gymnasium in Homburg. Auch sein alter Erdkundelehrer hat positive Erinnerungen an den sportlichen Weltenbummler: Seine letzte Arbeit, die er bei mir geschrieben hat, war die beste der Klasse: 14 Punkte, eine glatte Eins!
Während die Lehrer in Homburg die Motorsportambitionen des Gymnasiasten schon immer bereitwillig unterstützten, stieß Timo Bernhard bei Freundin Katharina anfangs auf Granit. Als ich Timo Ende 2002 kennen gelernt habe, war ich vom Motorsport nicht wirklich begeistert. Aber mittlerweile hat er mich umgepolt, gesteht die hübsche Medizinstudentin. Die Übertragung der ALMS-Rennen zelebriert sie gemeinsam mit Timos Eltern im heimischen Wohnzimmer. Oft gesellen sich noch einige Freunde zum Mitfiebern, es gibt reichlich deftige Hausmannskost und auf dem Wohnzimmertisch liefert ein Notebook live die aktuellen Rundenzeiten aus dem Internet.
Bei einem so engen Familienanschluss mehren sich im Freundeskreis natürlich die Fragen nach den Hochzeitsplänen. Es ist kein Geheimnis, dass ich einmal Familie haben will. Aber über einen Hochzeitstermin haben wir uns noch keine Gedanken gemacht, sagt Timo Bernhard. Fest steht nur: Unser Hochzeitsauto sollte ein offener Porsche sein. Am liebsten natürlich ein Carrera GT

Die Porsche RS Spyder sind das Maß aller Dinge in der American Le Mans
Series. Auf dem Mid-Ohio Sports Car Course holten Timo Bernhard
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) am Samstag für Porsche
den fünften Gesamtsieg in Folge. Im von Penske Motorsports
eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 7 gewannen sie den siebten
Lauf dieser Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt vor
ihren Teamkollegen Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe
(Australien) mit der Startnummer 6. Mit diesem Erfolg baute Porsche
seine souveräne Führung in der Meisterschaft weiter aus.
In einem vom Start bis ins Ziel spannenden Rennen mit harten
Positionskämpfen und zahlreichen Führungswechseln sicherten sich Timo
Bernhard und Romain Dumas mit 2,380 Sekunden Vorsprung bereits ihren
dritten Gesamtsieg in dieser Saison. Die Spitzenreiter in der
Fahrerwertung setzten sich mit dem in Weissach entwickelten und
gebauten Sportprototyp nicht nur gegen ihre Konkurrenten in der Klasse
LMP2 durch, sondern distanzierten erneut auch die vom Leistungsgewicht
her deutlich überlegenen, rund 200 PS stärkeren LMP1-Fahrzeuge. Vor
einem Jahr hatten sie auf der traditionsreichen Rennstrecke im
US-Bundesstaat Ohio den ersten Gesamtsieg mit dem Porsche RS Spyder
geholt.
"Heute hat einfach alles super zusammengepasst, die Strategie, die
Boxenstopps, einfach alles", sagte Porsche-Motorsportchef Hartmut
Kristen. "Das war ein hart erkämpfter Sieg. Der größte Dank geht an
die Fahrer für ihren vorsichtigen Umgang mit den Reifen, das war heute
einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren. Unseren Doppelsieg vom Vorjahr
zu wiederholen, das ist schon ein tolles Erlebnis. Der Wettbewerb vor
allem in der LMP2-Klasse ist hart, macht aber auch extrem viel Spaß.
Fünf Gesamtsiege und sechs Klassensiege in Folge sind eine tolle
Sache, aber unser primäres Saisonziel ist es, die LMP2-Meisterschaft
zu gewinnen. Alles andere ist die Sahne auf der Torte."
Für Timo Bernhard und Romain Dumas war es bereits ihr dritter Sieg auf
dieser Strecke. "Einmal haben wir mit dem GT3 RSR gewonnen, zweimal
mit dem RS Spyder, aber noch nie von der Pole Position. Jetzt haben
wir endlich auch das geschafft", sagte Timo Bernhard. "Es war ein sehr
hartes Rennen, auf jeden Fall viel härter, als es vielleicht von außen
ausgesehen hat. Wir mussten bis zum Schluss alles geben, um unsere
Teamkollegen auf Distanz zu halten. Dieses Duell hat richtig Spaß
gemacht."
Als Romain Dumas mit dem RS Spyder nach 88 Runden zum zweiten
Boxenstopp hereinkam, war er Zweiter und rechnete eigentlich nicht
mehr mit dem Gesamtsieg. "Wir haben uns auf den Klassensieg
konzentriert, doch dann fertigten mich die Penske-Jungs so schnell ab,
dass ich in Führung gehen und sogar einen kleinen Vorsprung
herausfahren konnte", sagte er. Der schnelle letzte Stopp war für ihn
ein Schlüssel zum Erfolg: "Die anderen verloren Zeit, wir sparten
Zeit. Weil wir beim ersten Stopp vollgetankt hatten, mussten wir beim
zweiten nicht so viel nachtanken. Und durch das leichtere Auto
schonten wir in der Schlussphase auch noch die Reifen."
Gesamtergebnis
1. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 134 Runden
2. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 134
3. Pirro/Werner (I/D), Audi R10 (LMP1), 134
4. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Lola B06/43 Acura (LMP2), 134
5. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 134
6. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 133
7. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 133
8. Brabham/Johansson (AUS/S), Acura ARX (LMP2), 132
9. Graf//Picket (D/USA), Lola B06/14 AER (LMP1), 128
10. Franchitti/Herta (GB/USA), Acura ARX (LMP2), 126
Schnellste Rennrunde
Romain Dumas, Porsche RS Spyder, 1:10,113 Min.
Klassensieger
LMP1: Pirro/Werner (I/D), Audi R10
LMP2: Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder
GT1: Beretta/Gavin (MC/GB), Chevrolet Corvette
GT2: Bergmeister/van Overbeek (D/USA), Porsche 911 GT3 RSR
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 127
Romain Dumas, Porsche, 127
3. Sascha Maassen, Porsche, 114
Ryan Briscoe, Porsche, 114
5. David Brabham, Acura, 74
Stefan Johanssen, Acura, 74
7. Andy Wallace, Porsche, 72
Butch Leitzinger, Porsche, 72
Hersteller Klasse LMP2
1. Porsche, 139
2. Acura, 97
3. Lola, 51
Teams Klasse LMP2
1. Penske Motorsports, Porsche, 139
2. Dyson Racing, Porsche, 74
3. Highcroft Racing, Acura, 74
Der 8. Lauf der American Le Mans Series wird am 11. August 2007 auf
der Rennstrecke Road America im US-Bundesstaat Wisconsin ausgetragen

Mit einem neuen Rundenrekord sicherte sich Porsche in der American Le
Mans Series die dritte Pole Position in Folge. Im Qualifying zum
siebten Lauf dieser Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt
fuhr Timo Bernhard (Homburg/Saar) im RS Spyder mit der Startnummer 7
auf dem Mid-Ohio Sports Car Course die absolute Bestzeit. Mit der
zweitschnellsten Zeit qualifizierte Sascha Maassen (Aachen) den
zweiten von Penske Motorsports eingesetzten RS Spyder mit der
Startnummer 6 ebenfalls für die erste Startreihe.
"Das war ein harter Kampf und ich war bis zum Schluss nicht sicher, ob
es zur Pole Position reichen würde", sagte Timo Bernhard, der den
alten Rundenrekord um fast vier Sekunden verbesserte. "Doch das Team
hat mir ein perfektes Auto hingestellt, so dass ich auch für das
Rennen sehr zuversichtlich bin. Das wird sicherlich sehr spannend und
aufregend für die Fans, denn die Spitze liegt unheimlich eng zusammen.
Es ist eine fantastische Leistung des ganzen Teams, dass nun schon zum
dritten Mal hintereinander zwei RS Spyder aus der ersten Startreihe
ins Rennen gehen."
Vor einem Jahr holte Timo Bernhard auf dieser Strecke zusammen mit
Romain Dumas (Frankreich) den ersten Gesamtsieg mit dem RS Spyder.
"Es gibt nichts Schöneres, als mit seinem Teamkollegen um die Pole
Position zu kämpfen, das hat richtig Spaß gemacht", meinte
Titelverteidiger Sascha Maassen, der sich seinen RS Spyder im Rennen
mit Ryan Briscoe (Australien) teilt. "Der Wettbewerb gerade in der
Klasse LMP2 ist sehr hart. Im Rennen wird es sehr schwer werden, zu
überholen, umso wichtiger ist es, am Start weit vorne zu stehen."
Das Rennen startet am Samstag um 15.15 Uhr Ortszeit (21.15 Uhr MEZ)
und geht über 2:45 Stunden.
Ergebnis Qualifying
1. Timo Bernhard (D), Porsche RS Spyder (LMP2), 1:08,510 Minuten
2. Sascha Maassen (D), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,245 zurück
3. Adrian Fernandez (MEX), Acura ARX (LMP2), 0,463
4. Rinaldo Capello (I), Audi R10 (LMP1), 0,925
5. Butch Leitzinger (USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,027
6. Stefan Johansson (S), Acura ARX (LMP2), 1,167
7. Bryan Herta (USA), Acura ARX (LMP2), 1,322
8. Emanuele Pirro (I), Audi R10 (LMP1), 1,366
9. Chris Dyson (USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,478
10. Jamie Bach (USA), B07-46 Mazda (LMP2), 3,414

Mit dem Rennen auf dem traditionsreichen Mid-Ohio Sports Car Course
startet die American Le Mans Series am 21. Juli in die zweite
Saisonhälfte. Die Porsche RS Spyder kehren zum siebten Lauf dieser
Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt auf die Rennstrecke
zurück, auf der Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas
(Frankreich) im Vorjahr den ersten Gesamtsieg für den in Weissach
entwickelten und gebauten Sportprototyp geholt hatten. In dieser
Saison setzen die RS Spyder mit bisher vier Gesamtsiegen neue Maßstäbe
und fahren dadurch klar auf Titelkurs.
Auf der 3,620 Kilometer langen Strecke in Lexington, auf der die
American Le Mans Series zusammen mit der in den USA ebenfalls sehr
populären IndyCar-Serie gastiert, sind erneut vier RS Spyder am Start.
Im Cockpit der Startnummer 6 wechseln sich Titelverteidiger Sascha
Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien) ab, die mit dem
Rückenwind ihrer Gesamtsiege von Salt Lake City und Lime Rock
antreten. Die Tabellenführer Timo Bernhard und Romain Dumas, die
Gesamtsieger von Long Beach und Houston, teilen sich den RS Spyder mit
der Startnummer 7.
"Die Strecke ist sehr anspruchsvoll und eine große Herausforderung für
die Fahrer", sagt Timo Bernhard. Romain Dumas, der den RS Spyder in
Lime Rock auf die Pole Position gestellt hatte, ergänzt: "Besonders
schwierig ist es, über die vielen Kuppen und die teilweise nur sehr
schwer einsehbaren Kurven die schnellste Linie zu finden. Im Vorjahr
ist uns das ganz gut gelungen. Wir sollten es auch diesmal schaffen."
Die Erfolge der ersten Saisonhälfte, die ganz klar im Zeichen der RS
Spyder stand, sind dafür genau die richtige Motivation. Nach dem
Klassensieg in St. Petersburg folgten vier Gesamtsiege gegen die
leistungsstärkeren Fahrzeuge der Klasse LMP1. Als Reaktion auf diese
einmalige Erfolgsserie änderte die IMSA als Organisator der American
Le Mans Series das technische Reglement und verpasste den
LMP2-Fahrzeugen ab dem Rennen in Lime Rock einen fünf Prozent
kleineren Air Restriktor, der die Ansaugluft der Motoren weiter
begrenzt. Dadurch verringerte sich die Leistung des RS Spyder um
ebenfalls fünf Prozent auf 478 PS.
Auf dem Kurs von Mid-Ohio mit seinen langen Geraden und schnellen
Kurven wird sich dieser Leistungsverlust voraussichtlich stärker
auswirken als auf dem engen Kurs von Lime Rock. "Die Motorleistung
spielt dort zweifellos eine größere Rolle, aber wir versuchen, diesen
Nachteil durch weitere Verbesserungen in anderen Bereichen so gut es
geht zu kompensieren", sagt Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen,
dessen Halbzeitbilanz gleichwohl positiv ausfällt: "Wir haben gegen
die starke Konkurrenz sehr viel mehr erreicht, als wir erwarten
konnten. Unserem Saisonziel, die Meistertitel in der LMP2-Klasse zu
gewinnen, der mit Abstand am stärksten besetzten Klasse der American
Le Mans Series, sind wir ein gutes Stück näher gekommen."
Das Rennen in Mid-Ohio startet am Samstag, 21. Juli 2007, um 15.15 Uhr
Ortszeit (21.15 Uhr MESZ) und geht über 2:45 Stunden.

Die Siegesserie von Porsche in der American Le Mans Series ging auch
in Lime Rock weiter. Beim sechsten Lauf dieser Rennserie mit den
schnellsten Sportwagen der Welt holten Sascha Maassen (Aachen) und
Ryan Briscoe (Australien) für Porsche den vierten Gesamtsieg in Folge.
Mit dem von Penske Motorsports eingesetzten RS Spyder mit der
Startnummer 6 gewannen sie souverän vor ihren Teamkollegen Timo
Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich), die im RS
Spyder mit der Startnummer 7 den Doppelsieg der in Weissach
entwickelten und gebauten Sportprototypen perfekt machten und damit
ihre Führung in der Meisterschaft der Klasse LMP2 verteidigten.
"Das war ein grandioses Rennen für die Zuschauer, das eines ganz
deutlich gemacht hat: Ohne den hochklassigen Wettbewerb in den Klassen
LMP2 und GT2 wäre die Show in der American Le Mans Series nur halb so
gut", sagte Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen nach dem Rennen im
US-Bundesstaat Connecticut, bei dem die Porsche RS Spyder von Anfang
an das Tempo diktierten. "Heute hat ganz klar die bessere
Boxenstrategie über die Positionen eins und zwei entschieden."
Von der Pole Position setzte sich Romain Dumas an die Spitze des
Feldes. Beim ersten Boxenstopp übergab er den RS Spyder an Timo
Bernhard, der die Führung zunächst souverän behauptete. Ryan Briscoe
übernahm den zweiten RS Spyder von Sascha Maassen, der von Startplatz
fünf ins Rennen gegangen war und sich mit einer starken Leistung bis
auf den zweiten Platz vorkämpfte.
Die Entscheidung fiel nach den zweiten Boxenstopps in der Schlussphase
des Rennens: Mit neuen Reifen ging Ryan Briscoe an Timo Bernhard, der
auf stark gebrauchten Pneus unterwegs war, vorbei an die Spitze und
siegte mit 7,481 Sekunden Vorsprung. Ryan Briscoe und Sascha Maassen
hatten zuletzt schon in Salt Lake City einen Gesamtsieg gefeiert.
Einen nicht ganz so glücklichen Eindruck machte im Ziel Timo Bernhard.
"Romain und ich haben von der Pole Position das Tempo diktiert, keinen
Fehler gemacht und trotzdem nicht gewonnen", sagte er. "Das Glück war
heute nicht auf unserer Seite. Trotzdem freuen wir uns über die
Führung in der Meisterschaft."
Gesamtergebnis
1. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 174 Runden
2. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 174
3. Brabham/Johansson (AUS/S), Acura ARX (LMP2), 174
4. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 173
5. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 173
6. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 172
7. Franchitti/Herta (GB/USA), Acura ARX (LMP2), 170
8. Beretta/Gavin (MC/GB), Chevrolet Corvette (GT1), 165
9 . O?Connell/Magnussen (USA/DK), Chevrolet Corvette (GT1), 165
10. van der Steur/Pecorati (USA/USA), Radical SR9 (LMP2), 161
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 107 Punkte
Romain Dumas, Porsche, 107
3. Sascha Maassen, Porsche, 98
Ryan Briscoe, Porsche, 98
5. David Brabham, Acura, 68
Stefan Johanssen, Acura, 68
7. Andy Wallace, Porsche, 62
Butch Leitzinger, Porsche, 62
Hersteller Klasse LMP2
1. Porsche, 119 Punkte
2. Acura, 86
3. Judd, 10
Teams Klasse LMP2
1. Penske Motorsports, Porsche, 119 Punkte
2. Highcroft Racing, Acura, 68
3. Dyson Racing, Porsche, 66
Der 7. Lauf der American Le Mans Series wird am 21. Juli 2007 auf der
Rennstrecke von Mid-Ohio im US-Bundesstaat Ohio ausgetragen.

Gute Ausgangsposition für Porsche beim Gastspiel der American Le Mans
Series in Lime Rock: Beim sechsten Lauf der Rennserie mit den
schnellsten Sportwagen der Welt stehen zwei RS Spyder in der ersten
Startreihe. Die Pole Position sicherten sich Timo Bernhard
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) im von Penske Motorsports
eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 7. Neben den Spitzenreitern
in der Meisterschaft starten am Samstag Chris Dyson (USA) und Guy
Smith (Großbritannien), die sich im RS Spyder mit der Startnummer 20
von Dyson Racing abwechseln. Für das von Porsche unterstütze
US-Privatteam ist das die bisher beste Startposition in der American
Le Mans Series.
Wegen heftiger Regenfälle musste das Qualifying auf dem 2,480
Kilometer langen Kurs im US-Bundesstaat Connecticut abgesagt werden.
Für die Startaufstellung zählte daher das Ergebnis des ersten
Trainings am Freitagvormittag, bei dem Romain Dumas im RS Spyder wie
schon im Vorjahr die absolut schnellste Runde fuhr.
"Wir waren gut vorbereitet und kamen mit unserem Auto von Anfang an
gut zurecht", sagte Romain Dumas. "Da auf dieser kurzen und engen
Strecke nur sehr schwer überholt werden kann, ist die Pole Position
ein großer Vorteil, den wir im Rennen hoffentlich nutzen können."
Im zweiten RS Spyder von Penske Motorsports kamen Titelverteidiger
Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien), die mit der
Startnummer 6 beim letzten Rennen in Salt Lake City einen Gesamtsieg
feierten, auf den fünften Platz. Andy Wallace (Großbritannien) und
Butch Leitzinger (USA) fuhren im zweiten RS Spyder von Dyson Racing
mit der Startnummer 16 die neuntschnellste Zeit.
Das Rennen startet am heutigen Samstag um 15.00 Uhr Ortszeit (21.00
Uhr MEZ) und geht über 2:45 Stunden.
Startaufstellung
1. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 46,659 Minuten
2. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,517 zurück
3. Brabham/Johansson (AUS/S), Acura ARX (LMP2), 1,140
4. Herta/Franchitti (USA/GB), Acura ARX (LMP2), 1,170
5. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,187
6. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Acura ARX (LMP2), 1,588
7. Capello/McNish (I/GB), Audi R10 (LMP1), 1,760
8. Pirro/Werner (I/D), Audi R10 (LMP1), 1,985
9. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 3,202
10. Bach/Devlin (USA/GB), B07-46 Mazda (LMP2), 3,223

Die American Le Mans Series startet wieder durch. Nach sieben Wochen
Pause rund um die 24 Stunden von Le Mans steht am 7. Juli in Lime Rock
Park im US-Bundesstaat Connecticut der sechste Lauf der Rennserie mit
den schnellsten Sportwagen der Welt auf dem Programm.
Auf der 2,480 Kilometer langen Strecke, zweieinhalb Autostunden von
New York City entfernt, sind erneut vier Porsche RS Spyder in der
stark besetzten Klasse LMP2 am Start. Penske Motorsports setzt zwei
der in Weissach entwickelten und gebauten Sportprototypen ein: Mit der
Startnummer 6 gehen Titelverteidiger Sascha Maassen (Aachen) und Ryan
Briscoe (Australien) ins Rennen, die für Porsche zuletzt in Salt Lake
City den dritten Gesamtsieg in dieser Saison holten. Timo Bernhard
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) teilen sich den RS Spyder
mit der Startnummer 7. Sie liegen nach ihren Gesamtsiegen in Long
Beach und Houston an der Spitze der Punktetabelle.
"Die Strecke ist sehr kurz, sehr eng und hat viele Bodenwellen, dazu
ist wirklich in jeder Kurve Verkehr", sagt Timo Bernhard, der sich im
Vorjahr in Lime Rock zusammen mit Romain Dumas den Klassensieg sichern
konnte. "Es macht viel Spaß, hier zu fahren, auch wenn es nicht ganz
einfach ist. Weil der Belag schon sehr oft ausgebessert wurde, kann
man nicht immer seine normale Linie fahren, sondern muss schauen, wo
man den besten Grip hat."
Auf die Erfolgsserie der RS Spyder in dieser Saison mit drei
Gesamtsiegen in Long Beach, Houston und Salt Lake City hat die IMSA
als Organisator der American Le Mans Series mit einer Änderung des
technischen Reglements reagiert: Ab dem Rennen in Lime Rock müssen
alle LMP2-Fahrzeuge mit einem um fünf Prozent verkleinerten
Restriktor, der die Ansaugluft der Motoren begrenzt, ausgerüstet sein.
Dadurch verringert sich die Leistung des RS Spyder ebenfalls um fünf
Prozent auf 478 PS, und die Chancen auf weitere Gesamtsiege gegen die
leistungsstärkeren LMP1-Fahrzeuge sinken deutlich.
"Wir sind über diese Regeländerung mitten in der Saison sehr
unglücklich und halten diesen Schritt im Sinne eines spannenden
Wettbewerbs auch für die Zuschauer für nachteilig", sagt
Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. An den Zielen, mit denen
Titelverteidiger Porsche in seine zweite volle Saison in der American
Le Mans Series gegangen ist, wird sich dadurch aber nichts ändern:
"Unser vorrangiges Saisonziel war und ist es, die Meisterschaften für
Fahrer, Hersteller, Teams und Motor in der besonders hart umkämpften
LMP2-Klasse zu gewinnen. Auf dieses Ziel werden wir uns gegen die
starke Konkurrenz von Acura und Mazda weiterhin konzentrieren."
Die RS Spyder starten in Lime Rock erstmals mit E10-Kraftstoff. Mit
der Verpflichtung der Teams, dem bisher verwendeten Rennbenzin zehn
Prozent Ethanol beizumischen, will die American Le Mans Series eine
breite Öffentlichkeit für erneuerbare Energien sensibilisieren und
umweltverträglichen Technologien im Motorsport zum Durchbruch
verhelfen. Der Ethanol-Zusatz bewirkt keinen Leistungsverlust.
Das Rennen in Lime Rock startet am Samstag, 7. Juli 2007, um 15.00 Uhr
Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) und geht über 2:45 Stunden.

Der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) präsentiert an
diesem Wochenende im südenglischen Goodwood bei der 15. Ausgabe des
Festival of Speed seinen Dienstwagen aus der ALMS, den Porsche RS
Spyder. Das Festival findet in der Parkanlage von Goodwood statt und
ist seit Jahren Treffpunkt der aktuellen und der historischen
Motorsportszene. Sieben Formel-1-Teams zeigen ihre Rennwagen und auch
zahlreiche Weltrekordfahrzeuge, siegreiche Sport- und Tourenwagen
sowie Rallyefahrzeuge sind dort zu sehen.
Als Rennfahrer zu Gast sind unter anderem: Jenson Button, Anthony
Davidson, Lewis Hamilton, Ralf Schumacher, Mark Webber, Emerson
Fittipaldi, Damon Hill, Jochen Mass, Riccardo Patrese, Jackie Stewart
Zum zweiten Mal in Folge hat das Team Manthey Racing das
24-Stunden-Rennen Nürburgring gewonnen. Mit einer Runde Vorsprung
setzten sich die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, Romain Dumas und
Marc Lieb zusammen mit Marcel Tiemann im neuen Porsche 911 GT3 RSR
gegen mehr als 200 Konkurrenten durch. Zum insgesamt achten Mal
überquerte bei der 35. Ausgabe des Langstreckenklassikers vor 210.000
Zuschauern ein Porsche die Ziellinie als Erster. Platz drei hinter der
Dodge Viper von Zakspeed Racing belegte Land Motorsport mit einem 911
GT3 RSR.
Von Beginn an kontrollierten die vier Piloten des Teams Manthey Racing
von der ersten Startposition aus das Tempo. Trotz schwierigster
Wetterverhältnisse zeigten Bernhard, Dumas, Lieb und Tiemann bei
Hitze, Regen und Nebel eine fehlerlose Vorstellung. Auch der in
Weissach entwickelte und gebaute Porsche 911 GT3 RSR überstand seinen
ersten Einsatz bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring ohne technische
Probleme.
"Mit diesem klaren Sieg hat der neue Porsche 911 GT3 RSR erneut sein
Potenzial unter Beweis gestellt", freute sich Porsche-Sportchef
Hartmut Kristen. Ein großes Lob gilt aber dem gesamten Team
Manthey-Racing, die einen perfekten Job gemacht haben. Die vier Fahrer
haben zum richtigen Zeitpunkt schnelle Runden gedreht und waren immer
dann vorsichtig, wenn es notwendig war. Genau das zeichnet
hervorragende Langstrecken-Piloten aus. Der Nürburgring hat für
Porsche eine große Bedeutung. Danke an alle Porsche-Teams, die hier
wieder einmal unsere Fahnen hochgehalten haben."
Teamchef Olaf Manthey konnte sein Glück kaum fassen: "Erst musste ich
ein Vierteljahrhundert auf einen Sieg beim für mich wichtigsten Rennen
der Welt warten, und jetzt gewinnen wir hier zum zweiten Mal in Folge
von der Pole-Position aus. Für meine Frau Renate und mich war der Sieg
das schönste Geschenk, dass wir uns zur Silberhochzeit wünschen
konnten." Am Samstag feierten beide im Fahrerlager ihren 25.
Hochzeitstag.
Der Verlauf des 24-Stunden-Rennens 2007 wird als einer der
ungewöhnlichsten in die Geschichte eingehen. Wegen sintflutartiger
Regenfälle wurde der Langstreckenklassiker in der Eifel mit fast zwei
Stunden Verspätung um 16.51 Uhr gestartet. Um 3.54 Uhr zwang dichter
Nebel die Rennleitung, das Rennen für rund fünfeinhalb Runden zu
unterbrechen. Der Neustart erfolgte um 9.31 Uhr.
Stimmen nach dem Rennen:
Timo Bernhard: "Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zum zweiten
Mal in Folge zu gewinnen, ist ein Traum. Bei unseren Einsätzen in der
Langstreckenmeisterschaft haben wir das Auto immer besser an die
Besonderheiten der Nordschleife angepasst. Der neue 911 GT3 RSR lief
wie ein Uhrwerk. Wir hatten ganz einfach 24 Stunden lang keine
Probleme."
Romain Dumas: "Das ist der Wahnsinn. Ich fahre zum dritten Mal auf der
Nordschleife und gewinne gleich eines der wichtigsten Rennen der Welt.
Die Strecke ist absolut einmalig. Das wechselhafte Wetter hat uns
Fahrern viel abverlangt. Vor allem meine Fahrt bei dichtem Nebel in
der Nacht werde ich wohl nie vergessen."
Marc Lieb: "Einfach ein unbeschreibliches Gefühl, das größte Rennen in
Deutschland gewonnen zu haben. Bei den 24-Stunden-Rennen in Daytona
und Le Mans habe ich bereits Klassensiege geholt, bei den 24 Stunden
von Spa den Gesamtsieg. Der Erfolg hier am Nürburgring ist mir ganz
besonders wichtig."
Marcel Tiemann: "Zum dritten Mal durfte ich heute den Siegerpokal des
24-Stunden-Rennens auf dem Siegerpodest in den Händen halten. Um hier
zu gewinnen braucht man ein zuverlässiges und schnelles Auto und die
richtigen Partner. Danke an das gesamte Team Manthey Racing und an
meine Fahrerkollegen. Alle haben in diesem Jahr einen absolut
fehlerfreien Job gemacht."

Insgesamt 31 Porsche-Rennfahrzeuge gehen bei der 35. Auflage des
24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring am 9. Juni an den Start. Damit
zählt Porsche bei der größten Motorsportveranstaltung in Deutschland
zu den beliebtesten Marken. Und zu den schnellsten: Als
Titelverteidiger tritt das Team Manthey Racing mit einem 911 GT3 RSR
an. Aber auch die Mannschaft von Land Motorsport und eine Reihe
weiterer Bewerber mit Porsche-Fahrzeugen zählen zu den Top-Favoriten
auf den Gesamtsieg.
Mit einem aktuellen Porsche GT3 RSR (382 kW/520 PS) will Teamchef Olaf
Manthey den Sieg aus dem Vorjahr wiederholen. Neben Titelverteidiger
Timo Bernhard nehmen mit Romain Dumas und Marc Lieb zwei weitere
Porsche-Werksfahrer am Steuer des in Weissach entwickelten und
gebauten GT-Renners Platz. Vierter Fahrer ist Marcel Tiemann, der
bereits im Vorjahr zur siegreichen Fahrermannschaft zählte.
"Wir sind bestens auf das Rennen vorbereitet. Der Sieg beim letzten
Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring motiviert uns
zusätzlich, den Titel zu verteidigen. Aber die Konkurrenz ist in
diesem Jahr ungemein stark", analysiert Timo Bernhard, der
normalerweise zusammen mit Romain Dumas einen Porsche RS Spyder des
Teams Penske Motorsports in der American Le Mans Series steuert.
Die 35. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens Nürburgring startet am 9. Juni
2007 um 15 Uhr. Die Zielflagge fällt am 10. Juni 2007 um 15 Uhr.

Der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) belegte am
Samstag beim 5.Lauf der BF Goodrich Langstrecken Meisterschaft auf dem
Nürburgring den 1.Platz im Gesamtklassement. Für den 26-jährigen
Saarländer ist diese Rennserie eine gute Trainingsmöglichkeit für die
American Le Mans Series in Nordamerika, da diese
Eintagesveranstaltungen auf dem anspruchsvollen Nürburgring
stattfinden. Hier startet auch in zwei Wochen das 24-Stunden-Rennen
und im vergangenen Jahr konnte sich Timo Bernhard erstmals in die
Siegerliste dieses Klassikers eintragen.
Timo Bernhard startete für das Team Manthey Racing und teilte sich das
Cockpit des Porsche GT 3 RSR (Startnummer 111) wie gewohnt mit dem
Franzosen Romain Dumas. Im Zeitraining erzielte Timo Bernhard die
schnellste Zeit auf der 24,433 km langen Nordschleife und sicherte dem
Manthey Porsche die Pole Position.
Nach 4:00:39.120 Stunden Renndauer fuhren Sie als Erste über die
Ziellinie und sicherten sich vor 24.000 Zuschauern den Gesamtsieg.
Timo Bernhard: "Unser Sieg freut mich besonders für das Manthey-Team.
Dieser Erfolg war zwei Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen sehr wichtig
und gibt uns Selbstvertrauen. Das war eine gute Vorbereitung und mit
der Pole Position und dem Sieg lief heute alles perfekt. Wir haben
wichtige Erkenntnisse über das Auto sammeln können und ich bin sehr
zuversichtlich, daß wir in zwei Wochen hier ein gutes Rennen fahren
werden."

Mit dem dritten Gesamtsieg in Folge setzt Porsche seine beeindruckende
Erfolgsserie in der American Le Mans Series (ALMS) fort. Sascha
Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien) zeigten im von Penske
Motorsports eingesetzten Porsche RS Spyder mit Startnummer 6 eine
starke kämpferische Leistung und ließen in Salt Lake City (USA) selbst
die leistungsstärkeren LMP1-Fahrzeuge deutlich hinter sich. Auf Platz
drei in der Gesamtwertung fuhren ihre Teamkollegen Timo Bernhard
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich).
Wegen Unregelmäßigkeiten beim Start sah es zunächst nicht nach einem
neuerlichen Porsche-Erfolg aus. Nach der ersten Kurve lagen die aus
Reihe eins gestarteten RS Spyder von Romain Dumas und Sascha Maassen
nur noch auf den Positionen fünf beziehungsweise neun. "Die Regeln der
ALMS besagen, dass man bis zum Schwenken der grünen Startflagge
maximal 50 Meilen pro Stunde fahren darf. Daran habe ich mich
gehalten. Nur die anderen Piloten außer Sascha und mir offensichtlich
nicht", zeigte sich Dumas enttäuscht. "Im weiteren Verlauf des Rennens
haben wir dann aber das Beste aus der Situation gemacht", ergänzte er.
Weil beide Penske-Porsche im Verkehr von anderen Fahrzeugen
aufgehalten wurden, entschloss sich die Teamleitung zu einem cleveren
Strategiewechsel. Maassen kam bereits in Runde sechs zum Nachtanken an
die Box und nahm das Rennen mit neuen Reifen wieder auf. Dumas
absolvierte den ersten Service bereits in Runde elf. Im Anschluss
hatten beide RS Spyder freie Bahn und drehten eine schnellste
Rennrunde nach der anderen.
Nach einer Kollision mit einem langsameren Fahrzeug, bei dem der
Heckdiffusor des RS Spyder mit Startnummer 7 beschädigt wurde, musste
Dumas zusätzlich zu einer Stop-and-Go-Strafe die Boxengasse ansteuern.
"Das Auto war in langsamen und mittelschnellen Kurven gut fahrbar, nur
in schnellen Kurven wurde das Heck durch die gestörte Aerodynamik
nervös", beschrieb Timo Bernhard das Fahrverhalten seines Autos in der
Schlussphase. Trotz der Beschädigung am Heck kämpfte sich Bernhard
Position um Position nach vorne und fuhr dabei sogar die absolut
schnellste Rennrunde. "Das war ein hart erkämpfter Sieg. Umso mehr
zählt für mich mein erster Gesamtsieg in der American Le Mans Series.
Unsere Strategie war heute perfekt", freute sich Sieger Sascha Maassen.
"Die vier Porsche RS Spyder von Penske Motorsports und Dyson Racing
liefen im Rennen ohne jegliche technischen Probleme. Durch perfekte
Teamarbeit und eine ausgeklügelte Strategie hat das Penske-Team den
dritten Gesamtsieg in Folge eingefahren. Die Plätze eins bis vier in
der LMP2-Klasse sind in Hinblick auf die Meisterschaft extrem
wertvoll", zog Technikchef Dieter Steinhauser eine positive Bilanz.
Gesamtergebnis
1. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 66 Runden
2. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 66
3. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 66
4. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 66
5. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 66
6. Pirro/Werner (I/D), Audi R10 (LMP1), 66
7. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Acura Lola B06 (LMP2), 61
8. Beretta/Gavin (MC/GB), Chevrolet Corvette (GT1), 61
9. O´Connell/Magnussen (USA/DK), Chevrolet Corvette (GT1), 61
10. Field/Field/Berry (USA/USA/USA), Creation CA06H (LMP1), 60
Schnellste Rennrunde
Timo Bernhard, Porsche RS Spyder, 2:21,749 Minuten
Klassensieger
LMP1: McNish/Capello (GB/I), Audi R10
LMP2: Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder
GT1: Beretta/Gavin (MC/GB), Chevrolet Corvette
GT2: Enge/Turner (CZ/GB), Ferrari 430 GT
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 91; Romain Dumas, Porsche, 91
3. Sascha Maassen, Porsche, 78; Ryan Briscoe, Porsche, 78
5. David Brabham, Acura , 55; Stefan Johansson, Acura, 55
Hersteller Klasse LMP2
1. Porsche, 99
2. Acura, 73
Der 6. Lauf der American Le Mans Series wird am 7. Juli 2007 in
Lakeville (Connecticut) auf der Strecke Lime Rock Park ausgetragen.

Gelbe erste Startreihe in Salt Lake City: Die beiden Porsche RS Spyder
von Penske Motorsports gehen von den Positionen eins und zwei in das
fünfte Rennen der American Le Mans Series (ALMS) im US-Bundesstaat
Utah. Mit der Fabelzeit von 2:18,128 Minuten verbesserte Timo Bernhard
(Homburg/Saar) im RS Spyder mit Startnummer 7 die Bestzeit aus dem
Jahr 2006 um 3,426 Sekunden. Mit 0,680 Sekunden Rückstand
qualifizierte sich Sascha Maassen (Aachen) auf der längsten Strecke
der ALMS im RS Spyder mit Startnummer 6 für die zweite Startposition.
"Das war eine absolut fehlerfreie Runde. Mit neuen Reifen und wenig
Benzin im Tank ist mein Auto heute geradezu geflogen", beschrieb Timo
Bernhard seine Rekordrunde. "Der RS Spyder ist sowohl auf welligen und
engen Stadtkursen, als auch auf ebenen Strecken wie hier sehr schnell.
Das haben wir heute unter Beweis gestellt", freute sich der 26-jährige
Porsche-Werksfahrer, der zusammen mit seinem Teamkollegen Romain Dumas
(Frankreich) nach zwei Gesamtsiegen in Folge die Meisterschaft klar
anführt.
"Diese Runde ist ein Verdienst des gesamten Teams", lobte Technikchef
Dieter Steinhauser. "Auf der 7,240 Kilometer langen Strecke mit
insgesamt 24 Kurven kommt die im Vergleich zum Vorjahr deutlich
verbesserte Aerodynamik des RS Spyder voll zum Tragen. Penske
Motorsports hat Timo Bernhard zum perfekten Zeitpunkt auf die Strecke
geschickt und Timo Bernhard hat die beste Runde des Wochenendes genau
dann gedreht, als es darauf ankam", analysierte Steinhauser.
Die beiden RS Spyder von Dyson Racing erzielten ihr bisher bestes
Qualifying-Ergebnis und qualifizierten sich noch vor den besten
Fahrzeugen der leistungsstärkeren LMP1-Klasse. Guy Smith
(Großbritannien) nimmt das Rennen im 503 PS starken RS Spyder mit
Startnummer 20 aus der zweiten Startreihe auf, sein Teamkollege Andy
Wallace (Großbritannien) stellte den in Weissach entwickelten und
gebauten Sportprototypen mit Startnummer 16 auf die siebte Position.
Das Rennen startet am Samstag um 17.05 Ortszeit (01.05 MESZ Sonntag)
und dauert 2:45 Stunden.
Ergebnis Qualifying
1. Timo Bernhard (D), Porsche RS Spyder (LMP2), 2.18,128 Minuten
2. Sascha Maassen (D), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,680 Sekunden zurück
3. Luis Diaz (MEX), Acura ARX (LMP2), 1,315
4. Guy Smith (GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,969
5. Stefan Johansson (USA), Acura ARX (LMP2), 2,261
6. Bryan Herta (USA), Acura ARX (LMP2), 2,520
7. Andy Wallace (GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 2,592
8. Rinaldo Capello (I), Audi R10 (LMP1), 2,915
9. Emanuele Pirro (I), Audi R10 (LMP1), 3,322
10. Ben Devlin (GB), Lola B07 Mazda (LMP2), 6,795

Erfolgreicher Start der Porsche RS Spyder in die American Le Mans
Series 2007: Nach den Gesamtsiegen in Long Beach und Houston sowie
insgesamt drei Klassensiegen in den ersten vier Rennen der Saison
wollen die Porsche-Teams Penske Motorsports und Dyson Racing ihre
Erfolgsserie auch in Salt Lake City fortsetzen. In der Olympiastadt
von 2002 im US-Bundesstaat Utah wird am Samstag der fünfte Lauf dieser
Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt ausgetragen.
Die Strecke im Miller Motorsport Park ist mit 7,240 Kilometer nicht
nur der längste, sondern mit 24 Kurven auch einer der
anspruchsvollsten Kurse in der American Le Mans Series. "Eine tolle
Herausforderung", schwärmt Titelverteidiger Sascha Maassen (Aachen),
der vor einem Jahr bei der Premiere auf der brandneuen Strecke auf
Anhieb einen Klassensieg feierte und dabei auch die absolut schnellste
Rennrunde fuhr. "Weil man auf den langen Runden leicht die eine oder
andere Zehntelsekunden verlieren kann, ist es ganz besonders wichtig,
über die gesamte Distanz voll konzentriert zu sein und nicht den
kleinsten Fehler zu machen."
Beim zweiten Auftritt der American Le Mans Series am Großen Salzsee
sind vier RS Spyder am Start. Das von Porsche werksunterstützte Team
Penske Motorsports setzt zwei der in Weissach gebauten Sportprototypen
ein: Sascha Maassen und Ryan Briscoe (Australien) fahren den RS Spyder
mit der Startnummer 6. Das Cockpit der Startnummer 7 teilen sich Timo
Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich), die bei den
Stadtrennen von Long Beach und Houston zwei Gesamtsiege in einer Woche
feierten und sich mit diesen sensationellen Erfolgen souverän an die
Spitze der Fahrerwertung der Klasse LMP2 setzten.
Für Hartmut Kristen steht Salt Lake City unter ganz besonderen
Vorzeichen. "Nachdem wir zuletzt auf drei zum Teil sehr engen und
holprigen Stadtkursen gefahren sind, geht es jetzt auf eine richtige
Rennstrecke. Da werden die Karten neu gemischt", ist der
Porsche-Motorsportchef überzeugt. Wichtige Erfolgsfaktoren auf der
sehr flüssigen Strecke, die von ihrer Charakteristik her eher mit
europäischen Kursen vergleichbar ist, sind für ihn nicht die pure
Motorleistung, sondern aerodynamische Effizienz und die Fähigkeit, die
Leistung gerade in den vielen schnellen Kurven auf die Strecke zu
übertragen. Auch die Hitze wird ein nicht zu unterschätzender Faktor
sein, wenngleich wegen des früheren Termins weniger extreme
Temperaturen erwartet werden als im Vorjahr. Sein Fazit: "Dieses
Rennen stellt höchste Anforderungen an Fahrer und Fahrzeuge, vor allem
im harten Wettbewerb der Klasse LMP2. Die Zuschauer können sich auf
ein abwechslungsreiches und spannendes Rennen freuen."
Das Rennen in Salt Lake City startet am Samstag, 19. Mai 2007, um
17.00 Uhr Ortszeit (01.00 Uhr MESZ Sonntag) und dauert 2:45 Stunden.

Nur eine Woche nach dem sensationellen Dreifacherfolg in Long Beach
setzte Porsche mit einem Gesamtsieg in Houston seine Erfolgsserie in
der American Le Mans Series fort. In einem der spannendsten und
aufregendsten Rennen in der Geschichte dieser Rennserie mit den
schnellsten Sportwagen der Welt siegten erneut Timo Bernhard
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) im von Penske Motorsports
eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 7 und bauten damit ihre
Führung in der Meisterschaft weiter aus. Für Porsche war es der dritte
Gesamtsieg in der American Le Mans Series.
Nach 2:45 Stunden auf dem welligen Stadtkurs im Reliant Park in
Houston hatte Timo Bernhard, der seine Führung in der Schlussphase
souverän gegen alle Angriffe seiner Verfolger verteidigte, nur 0,490
Sekunden Vorsprung vor dem besten Acura. Mit seinem RS Spyder setzte
er sich im vierten Rennen der Saison erneut nicht nur gegen die
Klassenkonkurrenz durch, sondern zum zweiten Mal in Folge auch gegen
den in der leistungsstärkeren Klasse LMP1 startenden Audi R10, der den
dritten Platz belegte. Die ersten Drei dieses dramatischen Rennens in
der texanischen Metropole lagen nur 1,341 Sekunden auseinander.
Im zweiten RS Spyder von Penske Motorsports mit der Startnummer 6
wurden Titelverteidiger Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe
(Australien) Vierter in der Gesamtwertung. In der Klasse LMP2
schafften sie als Dritte sogar den Sprung aufs Podium. Gut behaupten
konnten sich in diesem starken Feld auch die RS Spyder des von Porsche
betreuten US-Privatteams Dyson Racing: Chris Dyson (USA) und Guy Smith
(Großbritannien) belegten in der Klasse LMP2 den fünften, Andy Wallace
(Großbritannien) und Butch Leitzinger (USA)) den sechsten Platz.
"Die letzten 30 Minuten des Rennens waren die aufregendsten meines
Lebens", sagte Timo Bernhard, der auch die schnellste Rennrunde fuhr,
nach seinem 19. Sieg in der American Le Mans Series. "Nach unserem
letzten Boxenstopp konnte ich mich zunächst etwas absetzen, wurde aber
immer wieder durch langsamere Fahrzeuge aufgehalten, so dass es zum
Schluss noch einmal richtig eng wurde. Doch unser Auto war fantastisch
und die Boxenstrategie hat wieder einmal perfekt funktioniert. Ein
Riesenkompliment an das ganze Team."
Auch mit diesem Erfolg sorgte Porsche für ein Novum in der American Le
Mans Series: Der RS Spyder ist das erste Fahrzeug der Klasse LMP2 mit
zwei Gesamtsiegen in Folge.
Gesamtergebnis
1. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 146 Runden
2. Franchitti/Herta (GB/USA), Acura ARX (LMP2), 146
3. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 146
4. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 146
5. Brabham/Johansson (AUS/S), Acura ARX (LMP2), 145
6. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 144
7. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 144
8. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Acura Lola B06 (LMP2), 144
9. Bach/Devlin (USA/GB), Lola B07 Mazda (LMP2), 140
10. O?Connell/Magnussen (USA/DK), Chevrolet Corvette (GT1), 138
Schnellste Rennrunde
Timo Bernhard, Porsche RS Spyder, 1:02,893 Min.
Klassensieger
LMP1: McNish/Capello (GB/I), Audi R10
LMP2: Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder
GT1: O?Connell/Magnussen (USA/DK), Chevrolet Corvette
GT2: Salo/Melo (SF/BR), Ferrari 430 GT
Punktestände
Fahrer Klasse LMP2
1. Timo Bernhard, Porsche, 75
Romain Dumas, Porsche, 75
3. Sascha Maassen, Porsche, 58
Ryan Briscoe, Porsche, 58
5. Bryan Herta, Acura, 52
Hersteller Klasse LMP2
1. Porsche, 79
2. Acura, 65
3. Judd, 10
Der 5. Lauf der American Le Mans Series wird am 19. Mai 2007 in Salt
Lake City im US-Bundesstaat Utah ausgetragen.

Auf dem Stadtkurs in Houston starten zwei Porsche RS Spyder am Samstag
aus der zweiten Reihe zum vierten Saisonrennen der American Le Mans
Series. In einem bis zum Schluss hart umkämpften Qualifying, in dem
die ersten Sechs innerhalb von nur sieben Zehntelsekunden lagen,
sicherte sich Romain Dumas (Frankreich) im RS Spyder mit der
Startnummer 7 die zweitschnellste Zeit der Klasse LMP2. Zur absoluten
Pole Position fehlten dem in Weissach entwickelten und gebauten
Sportprototyp nur fünf Hundertstelsekunden. Im zweiten von Penske
Motorsports eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 6 wurde Ryan
Briscoe (Australien) Dritter.
"Das ist eine ganz gute Ausgangsposition für das Rennen. Die Spitze
liegt sehr eng zusammen, das wird sicherlich ein harter Kampf", sagte
Romain Dumas, der sich im Cockpit des RS Spyder mit Timo Bernhard
(Homburg/Saar) abwechselt. Beim sensationellen Dreifacherfolg von
Porsche vor einer Woche in Long Beach hatte sich das
französisch-deutsche Duo den Gesamtsieg gesichert. Ryan Briscoe, der
das Rennen zusammen mit Sascha Maassen (Aachen) fährt, sagte: "Weil
die Reifen etwas abgebaut haben, gingen wir zum Schluss kein großes
Risiko mehr ein. Aber im Rennen können wir sicherlich noch zulegen.?
Das Rennen startet am Samstag um 17.30 Uhr Ortszeit (00.30 Uhr MESZ
Sonntag) und geht über 2:45 Stunden.

Die American Le Mans Series gönnt Fahrern und Teams keine Pause: Nur
eine Woche nach der Premiere auf dem Stadtkurs im kalifornischen Long
Beach, wo Porsche mit einem sensationellen Dreifachsieg seinen größten
Erfolg in dieser Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt
feierte, starten die neuen RS Spyder am Samstag im Reliant Park in
Houston/Texas zum vierten Rennen der Saison.
Die 2,74 Kilometer lange Strecke auf dem Parkplatz eines
Football-Stadions ist ein typischer Stadtkurs, dessen viele
Bodenwellen den Fahrern im Vorjahr ziemlich zu schaffen machten. "An
manchen Stellen haben wir fast abgehoben, da mussten wir richtig
kämpfen. Aber wir haben unser Auto verbessert und sind zuversichtlich,
dass wir diesmal besser zurechtkommen", sagt Sascha Maassen (Aachen),
der sich den von Penske Motorsports eingesetzten RS Spyder mit der
Startnummer 6 mit Ryan Briscoe (Australien) teilt. Anstrengend ist die
enge Strecke auch wegen der ständigen Belagwechsel. "Du musst die
ganze Zeit voll konzentriert sein, denn du kannst von einem Moment auf
den anderen den Grip verlieren. Und das ist dann ungefähr so, wie wenn
du mit einem Straßenauto plötzlich auf Glatteis kommst."
Auf Stadtkursen wie Houston haben die Fahrer kaum Zeit zum Durchatmen.
"Du fährst permanent am Anschlag, bist ständig am Lenken, Schalten
oder Bremsen. Es gibt keine längere Gerade, auf der dein Puls mal
runterkommt", beschreibt Timo Bernhard (Homburg/Saar) die speziellen
Belastungen. Dazu kommt die kurze Trainingszeit. "Man muss sehr
schnell das Limit ausloten, wissen, wie man jede Kurve fahren muss",
sagt der Teamkollege von Romain Dumas (Frankreich) im RS Spyder mit
der Startnummer 7, mit dem er in Long Beach den Gesamtsieg holte. Der
Spielraum ist gleichwohl gering: "Neben der Strecke gibt es keine
Auslaufzone, da kommt gleich die Mauer."
Auch in Houston tritt die American Le Mans Series in einer
Doppelveranstaltung mit der bei den Motorsportfans in den USA
ebenfalls sehr populären ChampCar-Serie auf.
Das Rennen in Houston startet am Samstag, 21. April 2007, um 17.30 Uhr
Ortszeit (00.30 Uhr MESZ Sonntag) und geht über 2:45 Stunden.

In den Straßen von Long Beach feierte Porsche seinen größten Erfolg in
der American Le Mans Series: Mit einem Dreifachsieg auf dem berühmten
Stadtkurs in Kalifornien sorgten die RS Spyder am Samstag für ein
Novum in der Geschichte dieser Rennserie mit den schnellsten
Sportwagen der Welt. Den Gesamtsieg sicherten sich Timo Bernhard
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) im von Penske Motorsports
eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 7. Mit diesem Erfolg bauten
sie nicht nur ihre Führung in der Meisterschaft der Klasse LMP2 weiter
aus, sondern beendeten das Rennen auch vor den in der
leistungsstärkeren Klasse LMP1 startenden, bisher ungeschlagenen Audi
R10.
Für den totalen Porsche-Triumph bei der Premiere der American Le Mans
Series in Long Beach sorgten Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe
(Australien), die nach einer tollen Aufholjagd den zweiten Platz
belegten, sowie die für Dyson Racing startenden Andy Wallace
(Großbritannien) und Butch Leitzinger (USA). Im RS Spyder mit der
Startnummer 16 bescherten sie dem von Porsche betreuten US-Privatteam
bereits im dritten Rennen mit dem in Weissach entwickelten und
gebauten Sportprototyp den ersten Podiumsplatz.
"Dieser Erfolg auf einer für uns neuen Strecke und gegen so starke
Konkurrenten ist eine Leistung, auf die wir stolz sein können", sagte
Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen nach dem ersten Dreifachsieg
eines Herstellers in der American Le Mans Series. "Unsere Teams haben
hart dafür gearbeitet und es geschafft, die RS Spyder trotz der kurzen
Trainingszeit optimal auf die Strecke abzustimmen. Ganz besonderen
Einfluss auf den erfolgreichen Rennverlauf hatte auch die perfekte
Boxenstrategie. Und unsere Fahrer haben mit einer starken Leistung das
Beste daraus gemacht."
In der Anfangsphase des 100-Minuten-Rennens vor der Hafenkulisse von
Long Beach lief nicht alles nach Plan für die RS Spyder. Während sich
Timo Bernhard aus der ersten Startreihe sofort auf die Verfolgung des
von der Pole Position gestarteten Acura ARX machte, musste Ryan
Briscoe mit dem RS Spyder mit der Startnummer 6 schon in der fünften
Runde die Box ansteuern. Eine auf der Strecke herumliegende Schraube
hatte sich in den rechten Hinterreifen gebohrt. Durch den
Reifenwechsel fiel er auf den 22. Platz zurück. Doch mit einer
atemberaubenden Aufholjagd kämpfte er sich Runde um Runde weiter nach
vorne. Den Rest besorgte nach dem Fahrerwechsel Sascha Maassen, mit
dem er beim letzten Rennen in St. Petersburg die Klasse LMP2 gewonnen
hatte. Im Ziel trennten sie nur 0,770 Sekunden von ihren siegreichen
Teamkollegen.
In der 46. von 74 Runden setzte sich Romain Dumas, der den RS Spyder
mit der Startnummer 7 während der ersten und einzigen Gelbphase des
Rennens von Timo Bernhard übernommen hatte, an die Spitze. Das
deutsch-französische Duo hatte im Vorjahr mit seinem Gesamtsieg in
Mid-Ohio, dem ersten für Porsche in der American Le Mans Series, für
Schlagzeilen gesorgt. Auch damals setzten sie sich gegen die
leistungsstärkeren LMP1-Boliden durch. "Auf diesen Erfolg", strahlte
Timo Bernhard, "haben wir jetzt noch einen draufgesetzt." Porsche
übernimmt damit die alleinige Führung in der Herstellerwertung der
Klasse LMP2.
Der zweite RS Spyder von Dyson Racing kam, mit Guy Smith
(Großbritannien) und Chris Dyson (USA) als Fahrer, auf dem fünften
Platz ins Ziel. Für den Sportprototyp mit der Startnumer 20 war es in
seiner ersten Saison in der American Le Mans Series die bisher beste
Platzierung.
Gesamtergebnis
1. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder (LMP2), 74 Runden
2. Maassen/Briscoe (D/AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 74
3. Wallace/Leitzinger (GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 74
4. Brabham/Johansson (AUS/S), Acura ARX (LMP2), 74
5. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 74
6. Franchitti/Herta (GB/USA), Acura ARX (LMP2), 74
7. McNish/Capello (GB/I), Audi R10 (LMP1), 74
8. Fernandez/Diaz (MEX/MEX), Acura Lola B06 (LMP2), 73
9. Pirro/Werner (I/D), Audi R10 (LMP1), 73
10. Berretta/Gavin (MC/GB), Chevrolet Corvette (GT1), 71
Klassensieger
LMP1: McNish/Capello (GB/I), Audi R10
LMP2: Bernhard/Dumas (D/F), Porsche RS Spyder
GT1: Berretta/Gavin (MC/GB), Chevrolet Corvette
GT2: Salo/Melo (SF/BR), Ferrari 430 GT
Der 4. Lauf der American Le Mans Series wird am 21. April 2007 in
Houston/Texas ausgetragen.

Auch im dritten Saisonrennen der American Le Mans Series in
Long Beach startet ein Porsche RS Spyder aus der ersten Reihe. In
einem bis zur letzten Sekunde spannenden Qualifying sicherte sich Ryan
Briscoe (Australien) im RS Spyder mit der Startnummer 6 die
zweitschnellste Zeit. Im zweiten von Penske Motorsports eingesetzten
RS Spyder mit der Startnummer 7 wurde Timo Bernhard (Homburg/Saar)
Dritter und qualifizierte seinen in Weissach entwickelten und gebauten
Sportprototyp damit für die zweite Startreihe. Die American Le Mans
Series gastiert zum ersten Mal auf dem berühmten Stadtkurs in
Kalifornien.
"Das war ein sehr gutes Qualifying mit einem klaren Vorteil für die
Fahrer, die diesen Kurs bereits von anderen Rennserien kennen", sagte
Ryan Briscoe, der mit dem RS Spyder vor zwei Wochen in St. Petersburg
seinen ersten Sieg in der American Le Mans Series gefeiert hatte. "Es
ist natürlich ärgerlich, in der allerletzten Runde noch die Pole
Position zu verlieren, trotzdem bin ich sehr zuversichtlich für das
Rennen. Wir haben mit dem Team in der kurzen Zeit eine sehr gute
Abstimmung für diese Strecke gefunden."
Im Kampf um die Pole Position auf dem 3,198 Kilometer langen Stadtkurs
musste sich Ryan Briscoe, der sich im Rennen mit Sascha Maassen
(Aachen) abwechselt, nur um drei Zehntelsekunden geschlagen geben.
Eine weitere Zehntelsekunde zurück sicherte sich Timo Bernhard,
Teamkollege von Romain Dumas (Frankreich), die drittschnellste Zeit.
Nachdem sie in St. Petersburg gemeinsam aus der ersten Reihe gestartet
waren und damit für ein Novum in der American Le Mans Series gesorgt
hatten, konnten sich die RS Spyder auch in Long Beach wieder gegen die
leistungsstärkeren Boliden der Klasse LMP1 durchsetzen.
Die vom US-Privatteam Dyson Racing in dieser Saison erstmals
eingesetzten RS Spyder nehmen das Rennen aus der vierten und fünften
Startreihe in Angriff. Mit der Startnummer 16 fuhr Andy Wallace
(Großbritannien) die sechstschnellste Zeit der Klasse LMP2. Das Rennen
bestreitet er zusammen mit Butch Leitzinger (USA). Einen Platz
dahinter landete der von ihren Teamkollegen Chris Dyson (USA) und Guy
Smith (Großbritannien) gefahrene RS Spyder mit der Startnummer 20.
Das Rennen startet am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (01.00 Uhr MEZ
Sonntag) und geht über 100 Minuten.

Nach dem ersten Auftritt der American Le Mans Series in den Straßen von St. Petersburg/Florida, wo die Porsche RS Spyder nach einer tollen Aufholjagd einen zweifachen Klassensieg feierten, steht jetzt die nächste Premiere auf dem Programm: Am 14. April gastiert die Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt erstmals auf dem berühmten Stadtkurs von Long Beach in Kalifornien.
Das traditionsreiche Rennen im Schatten der legendären Queen Mary, die als Dinosaurier der Ozeanriesen im Hafen vor Anker liegt, ist das amerikanische Gegenstück zum Grand Prix von Monaco. Genau so exklusiv und genau so schillernd Hollywood liegt schließlich gleich um die Ecke. Für die Fahrer ist es eine neue interessante Herausforderung. Das Wichtigste wird sein, die kurze Trainingszeit optimal zu nutzen und so schnell wie möglich die Strecke kennen zu lernen, sagt Porsche-Werksfahrer Sascha Maassen, zusammen mit Ryan Briscoe Klassensieger in St. Petersburg. Nur so kann man sich im Qualifying eine gute Ausgangsposition für das Rennen sichern.
Für den neuen RS Spyder ist das dritte Saisonrennen gleich eine doppelte Premiere: Neu ist nicht nur die Strecke, sondern auch das Format: Während die Rennen der American Le Mans Series, mit Ausnahme der Klassiker in Sebring und Road Atlanta, über 2:45 Stunden gehen, fällt die Zielflagge in Long Beach schon nach 100 Minuten. Ein Sprintrennen, bei dem es auf jede Sekunde ankommt. Bei der kurzen Renndauer, so Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen über die hohen Anforderungen an die Teams, wirkt sich jeder außerplanmäßige Boxenstopp und jede Verzögerung bei den geplanten Stopps doppelt negativ aus.
Auf dem 3,198 Kilometer langen Stadtkurs, einer fahrerisch anspruchsvollen Mischung aus schnellen Geraden und langsamen Kurven, sind insgesamt vier RS Spyder am Start. Das von Porsche werksunterstützte Team Penske Motorsports setzt bei der Doppelveranstaltung mit der in den USA ebenfalls sehr populären ChampCar-Serie zwei der in Weissach entwickelten und gebauten Sportprototypen ein. Das Cockpit der Startnummer 6 teilen sich Titelverteidiger Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien), den RS Spyder mit der Startnummer 7 fahren Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich), die neuen Spitzenreiter in der Klasse LMP2. Ebenfalls mit zwei RS Spyder ist das von Porsche betreute US-Privatteam Dyson Racing am Start. Die Startnummer 16 fahren Andy Wallace (Großbritannien) und Butch Leitzinger (USA), im RS Spyder mit der Startnummer 20 wechseln sich Chris Dyson (USA) und Guy Smith (Großbritannien) ab.
Das Rennen in Long Beach startet am Samstag, 14. April 2007, um 16.00 Uhr Ortszeit (01.00 Uhr MESZ Sonntag) und geht über 100 Minuten.

Nach einer starken Aufholjagd feierten die Porsche RS Spyder bei der
Premiere der American Le Mans Series auf dem Stadtkurs in St.
Petersburg/Florida einen Doppelsieg in der Klasse LMP2. Im bis zum
Schluss spannenden zweiten Saisonrennen setzten sich Titelverteidiger
Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien) mit der
Startnummer 6 gegen ihre Teamkollegen Timo Bernhard (Homburg/Saar) und
Romain Dumas (Frankreich) durch, die im RS Spyder mit der Startnummer
7 von der Pole Position ins Rennen gegangen waren.
Nach abwechslungsreichen 2:45 Stunden auf dem in Downtown St.
Petersburg am Golf von Mexico gelegenen Kurs trennten die in Weissach
entwickelten und vom werksunterstützten Team Penske Motorsports
eingesetzten Sportprototypen im Ziel nur 0,116 Sekunden. Für Sascha
Maassen war es bereits sein 27. Sieg in der American Le Mans Series,
für Ryan Briscoe sein erster Erfolg. Die Führung in der Meisterschaft
(LMP2) übernahmen allerdings Timo Bernhard und Romain Dumas.
Für Aufsehen hatten die RS Spyder schon im Qualifying gesorgt, als sie
sich nicht nur gegen ihre Klassenkonkurrenten, sondern auch gegen die
leistungsstärkeren LMP1-Boliden für die erste Startreihe
qualifizierten. Das war ein Novum in der American Le Mans Series. Beim
Start des Rennens, das in der Schlussphase immer wieder durch
Gelbphasen unterbrochen wurde, konnten sie aus dieser guten
Ausgangsposition allerdings zunächst kein Kapital schlagen. Vor allem
Romain Dumas hatte Pech: Nachdem ihm ein Konkurrent ins Heck gefahren
war, musste er kurz darauf wegen eines Reifenschadens an die Box und
fiel auf den 22. Platz zurück. Ryan Briscoe konnte zunächst noch mit
der Spitzengruppe mitfahren, bevor auch er durch einen Boxenstopp viel
Zeit verlor: Ein herumfliegendes Spoilerteil hatte unter dem Auto den
Lufteinlass verstopft und dadurch die Öltemperatur ansteigen und die
Bremsen heiß werden lassen.
Mit einer tollen Aufholjagd kämpften sich die RS Spyder im Verlauf des
Rennens immer weiter nach vorne. In den letzten Runden profitierten
sie dann von der klugen Rennstrategie von Penske Motorsports: Während
vor ihnen liegende Konkurrenten kurz vor dem Ziel noch einen
Boxenstopp einlegen mussten, konnten sie durchfahren und Porsche den
ersten doppelten Klassensieg in dieser Saison sichern.
Der 3. Lauf der American Le Mans Series wird am 14. April 2007 in Long
Beach/Kalifornien ausgetragen.

Mit der absoluten Bestzeit im Qualifying feierte Romain Dumas
(Frankreich) mit dem in Weissach entwickelten und gebauten
Sportprototyp Porsche RS Spyder, in dem er sich im Rennen mit Timo
Bernhard (Homburg/Saar) abwechselt, eine gelungene Premiere auf dem
Stadtkurs in St. Petersburg / Florida, auf dem am Samstag das zweite
Saisonrennen der American Le Mans Series ausgetragen wird. Mit dem
zweiten von Penske Motorsports eingesetzten RS Spyder sicherte sich
Ryan Briscoe (Australien) die zweitschnellste Zeit. Zwei RS Spyder in
der ersten Startreihe - ein Novum in der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen
der Welt.
"Das ist ein tolles Ergebnis und eine hervorragende Ausgangsposition
für das Rennen", strahlte Romain Dumas, der mit dem RS Spyder im Juli
2006 in Lime Rock die letzte Pole Position eines Sportprototyps der
Klasse LMP2 geholt hatte. "Mit zwei Autos vorne zu stehen, ist auf so
einem engen Stadtkurs besonders wichtig, weil da nur sehr schwer
überholt werden kann. In der ersten Kurve nach dem Start des Rennens
wird es sicherlich sehr eng werden, und da ist es natürlich ein
Vorteil, seinen Teamkollegen neben sich zu haben."
Auf dem 2,925 Kilometer langen Kurs in Downtown St. Petersburg, einem
beliebten Urlaubsziel am Golf von Mexico, genügten Romain Dumas zwei
perfekte Runden zurabsoluten Bestzeit. Dabei setzte er sich nicht nur
gegen die leistungsstärkeren LMP1-Boliden durch, sondern auch gegen
Ryan Briscoe. Der neue Porsche-Werksfahrer lag im RS Spyder mit der
Startnummer 6, in dem er sich im Rennen mit Sascha Maassen (Aachen)
abwechselt, zunächst auf Pole-Position-Kurs, musste sich schließlich
aber knapp um eineinhalb Zehntelsekunden geschlagen geben.
Das Rennen startet am Samstag um 17.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MEZ)
und geht über 2:45 Stunden.
Ergebnis Qualifying
1. Romain Dumas (F), Porsche RS Spyder (LMP2), 1:03,039 Minuten
2. Ryan Briscoe (AUS), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,150 zurück
3. Allan McNish (GB), Audi R10 (LMP1), 0,376

Nach dem Zwölf-Stunden-Klassiker in Sebring, mit dem die American Le
Mans Series in die neue Saison startete, wird auch das zweite Rennen
des Jahres in Florida ausgetragen. Auf dem neuen Stadtkurs von St.
Petersburg am Golf von Mexiko ist die Rennserie mit den schnellsten
Sportwagen der Welt am 31. März 2007 zum ersten Mal zu Gast -
gemeinsam mit der ebenfalls sehr populären US-Formel-Serie Indy Racing
League.
"Ein Rennen in der Stadt ist immer etwas ganz Besonderes, weil man
sehr präzise fahren muss und sich nicht den kleinsten Fehler erlauben
darf", freut sich Timo Bernhard (Homburg/Saar) auf die Premiere in der
Tampa Bay, das erste von vier Stadtrennen in dieser Saison. "Die
Strecken sind meistens sehr eng, außerdem gibt es keine richtigen
Auslaufzonen. Du musst vom Start bis ins Ziel voll konzentriert sein.
Wer nicht aufpasst, landet in der Mauer."
Auf dem 2,925 Kilometer langen Kurs mit 14 Kurven setzt das von
Porsche werksunterstützte Team Penske Motorsports zwei RS Spyder ein.
Das Cockpit der Startnummer 6 teilen sich Titelverteidiger Sascha
Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien). Im RS Spyder mit der
Startnummer 7 gehen erneut der 26-jährige Saarländer und Romain Dumas
(Frankreich) an den Start, die es beim Auftraktrennen in Sebring
zusammen mit Helio Castroneves (Brasilien) trotz vieler Probleme als
Dritte der Klasse LMP2 aufs Podium schafften.
"Seine Konkurrenzfähigkeit hat der neue RS Spyder schon in Sebring mit
der Bestzeit im Qualifying und der schnellsten Rennrunde seiner Klasse
unter Beweis gestellt", sagt Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen
vor dem mit Spannung erwarteten Premierenrennen in St. Petersburg.
"Jetzt gilt es sicher zu stellen, ohne Probleme über die Renndistanz
kommen. Dann sind wir, wie unsere Rundenzeiten in Sebring gezeigt
haben, ganz vorne mit dabei."
Das Rennen in St. Petersburg startet am Samstag, 31. März 2007, um
17.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MEZ) und geht über 2:45 Stunden.

Mit einem hart erkämpften Podiumsplatz startete Porsche beim
Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring in die neue Saison der American Le
Mans Series. Auf dem welligen Flugplatzkurs im Herzen Floridas
brachten der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar), Romain
Dumas (Frankreich) und Helio Castroneves (Brasilien) den RS Spyder mit
der Startnummer 7 nach vielen Rückschlägen auf dem dritten Platz in
der Klasse LMP2 ins Ziel.
In der Anfangsphase des ältesten Sportwagenrennens der USA, das seine
55. Auflage erlebte, fuhr der in Weissach entwickelte und von Penske
Motorsports mit Werksunterstürtzung von Porsche eingesetzte
Sportprototyp an der Spitze mit. Timo Bernhard (26 Jahre) und später
auch Romain Dumas lagen sogar jeweils einige Runden in Führung. Doch
dann musste der RS Spyder, mit dem sich Timo Bernhard im Qualifying
mit neuem Rundenrekord die Bestzeit der Klasse LMP2 gesichert hatte,
wegen Problemen mit der Stromversorgung mehrmals die Box ansteuern und
fiel zurück.
"Mit der Bestzeit im Qualifying und der schnellsten Rennrunde in der
Klasse LMP2 hat der neue RS Spyder bei seinem ersten Renneinsatz seine
Konkurrenzfähigkeit unter Beweis gestellt", sagte Porsche-Sportchef
Hartmut Kristen. "Leider haben uns ärgerliche Elektrikdefekte um den
verdienten Lohn unserer Arbeit gebracht."
Timo Bernhard:" Es hat sehr gut für uns begonnen, aber leider kann
während so einer langen Renndauer immer etwas passieren. Mit Platz 3
beim 1. Saisonrennen haben wir eine gute Ausgangsbasis für die
nächsten Rennen und ich erwarte eine Saison mit sehr spannenden
Rennen. In 14 Tagen gibt es schon die nächste Möglichkeit dafür."
Ergebnis
1. Biela/Pirro/Werner (D/I/D), Audi R10 (LMP1), 364 Runden
2. Herta/Franchitti/Kanaan (USA/GB/BR), Acura ARX (LMP2), 358
3. Fernandez/Diaz/Martinez (MEX), Acura Lola B06 (LMP2), 356
4. McNish/Capello/Kristensen (GB/I/DK), Audi R10 (LMP1), 353
5. Dumas/Bernhard/Castroneves (F/D/BR), Porsche RS Spyder (LMP2), 351
6. Brabham/Johansson/Dayton (AUS/S/USA), Acura ARX (LMP2), 346
7. Berretta/Gavin/Papis (MC/GB/I), Chevrolet Corvette (GT1), 341
8. O?Connell/Magnussen/Fellows (USA/DK/CAN), Chevrolet Corvette (GT1), 341
9. Wallace/Leitzinger/Lally (USA/GB/USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 340
10. Dyson/Smith (USA/GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 333
Klassensieger
LMP1: Biela/Pirro/Werner (D/ID), Audi R10
LMP2: Herta/Franchitti/Kanaan (USA/GB/BR), Acura ARX
GT1: Berretta/Gavin/Papis (MC/GB/I), Chevrolet Corvette
GT2: Salo/Mowlem/Melo (SF/GB/BR), Ferrari 430 GT
Der 2. Lauf der American Le Mans Series wird am 31. März 2007 in St.
Petersburg/Florida ausgetragen.

Der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) zeigte bei der
Qualifikation für das Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring in Florida/USA
eine starke Leistung. Mit dem Porsche RS Spyder (Startnummer 7),
eingesetzt vom Team Penske Motorsport, erzielte er auf der 5,954 km
langen Rennstrecke die schnellste Zeit in der LMP2-Klasse (Le Mans
Prototypen). Der 26-jährige Saarländer startet mit seinen Teamkollegen
Romain Dumas (Frankreich) und Helio Castroneves (Brasilien) somit bei
diesem 1.Saisonrennen der American Le Mans Series aus der
2.Startreihe. Die 1.Startreihe belegen die Werks-Audi-R10 mit
Dieselantrieb, die jedoch in der leistungsstärkeren LMP1-Klasse
antreten und somit die Favoriten für den Gesamtsieg sind.
Der berühmte Langstreckenklassiker von Sebring startet am Samstag um 10.00
Uhr Ortszeit (MEZ 15.00 Uhr) und wird zum 55. Mal ausgetragen.
Timo Bernhard: "Das war eine wirklich gute Runde. Endlich wieder mit
dem Porsche RS Spyder in der Qualifikation auf Zeitenjagd zu gehen und
dabei noch mit 1.46.046 Minuten einen neuen Rundenrekord in der LMP2
zu erzielen, war perfekt. Für das Rennen am Samstag haben wir mit dem
1.Startplatz in der LMP2-Klasse eine sehr gute Ausgangsposition,
obwohl die Startposition bei einem Langstreckenrennen über 12 Stunden
nicht ganz so entscheidend ist. Ich freue mich auf das Rennen und die
starke Konkurrenz in unserer Klasse."

Am kommenden Samstag, den 17. März, beginnt für den
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) mit dem 12-
Stunden-Rennen von Sebring in Florida/USA die Rennsaison 2007. Es ist
das 1. Saisonrennen der American Le Mans Series, die in diesem Jahr 12
Rennen in den USA (11) und Kanada (1) austrägt.
Der 26-jährige Saarländer startet wie im Jahr 2006 in der
Prototypenklasse LMP2 mit dem neuen Porsche RS Spyder, der von Porsche
weiter entwickelt wurde und wieder von dem bekannten Rennteam Penske
Motorsport eingesetzt wird. Sein Teamkollege ist auch dieses Jahr
wieder der Franzose Romain Dumas, mit dem Timo Bernhard in der Saison
2006 den 3. Rang in der LMP2-Klasse der ALMS erzielte. In Sebring
wird das deutsch/französische Duo durch den Brasilianer und zweifachen
Indianapolis-Sieger Helio Castroneves verstärkt, da der seit 1952
ausgetragene Langstreckenklassiker über 12 Stunden bei den tropischen
Temperaturen in Florida einige Fahrerwechsel erfordert. Die 5,954 km
lange Rennstrecke liegt auf einem ehemaligen Militärflugplatz und
stellt sowohl an die Fahrer als auch an ihre Rennwagen sehr hohe
Anforderungen, denn die Piste mit Ihren 17 Kurven hat viele
Bodenwellen und das Wetter in Florida ist zur Zeit sehr schwül und warm.
Der gelb/rote Porsche RS Spyder von Bernhard/Dumas/Castroneves hat die
Startnummer 7 und verfügt über einen V8 Motor mit 503 PS bei einem
Gesamtgewicht von 775 kg.
Timo Bernhard: "Endlich geht es wieder los und ich freue mich auf eine
spannende Saison. Der RS Spyder wurde von Porsche gut weiter
entwickelt und mit Romain Dumas und dem Team von Roger Penske habe ich
in meiner ersten Saison in einem Sportwagenprototypen sehr gute
Erfahrung gesammelt. Die LMP2-Klasse ist dieses Jahr durch die beiden
RS Spyder von Penske und zwei neue RS Spyder von Dyson Racing sehr gut
besetzt. Und mit Honda, die mit ihrer US-Marke Acura antreten, und
Mazda gibt es auch zwei neue Hersteller."
Die 12 Stunden von Sebring starten am Samstag um 10.00 Uhr Ortszeit
(MEZ 16.00 Uhr) und werden zum 55. Mal ausgetragen.

Der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) erreichte bei der
45. Ausgabe der 24 Stunden von Daytona auf dem 8. Platz das Ziel und war mit
diesem Ergebnis bester Deutscher. In einem ereignisreichen Rennen, das wegen
einer Leitplankenreparatur sogar unterbrochen werden mußte, absolvierte der
Porsche Riley des TruSpeed Motorsports Teams 636 Runden auf dem 3,56 Meilen
langen Daytona Speedway. Der 25-jährige Saarländer und seine 3 amerikanischen
Fahrerkollegen Charles Morgan, Rob Morgan und BJ Zacharias hatten zu Beginn des
Rennens ein Problem mit etwas Rauchentwicklung an ihrem Rennwagen und wurden von
den Rennoffiziellen an die Box beordert, wo sie leider viel Zeit verloren haben.
Diesen Zeitverlust wollten sie unbedingt wieder aufholen und so gelang es ihnen
noch ihren Daytona Prototyp mit der Startnummer 47 auf den 8. Rang nach vorne
zufahren. Den Sieg in Daytona holte sich nach 668 Runden der ehemalige Formel 1 Fahrer
Juan Pablo Montoya gemeinsam mit seinen Teamkollegen Scott Pruett und Salvador
Duran auf einem Lexus Riley.
Timo Bernhard: "Schade, daß wir zu Beginn zurückgeworfen wurden, aber ich bin
trotzdem zufrieden mit Platz 8. Die TruSpeed-Truppe um Teamchef John Wright hat
sich ständig gesteigert und es freut mich besonders, daß ich meinen Teil zu
diesem Erfolg beitragen konnte. Und dann bin ich immerhin noch bester Deutscher
geworden. Vielleicht gibt es nächstes Jahr die Möglichkeit einer Revanche, denn
natürlich denke ich gerne an meinen Sieg hier im Jahr 2003 zurück."

Der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) erzielte beim heutigen
Qualifikationstraining für die 24 Stunden von Daytona die neuntschnellste Zeit.
Der Porsche Riley des TruSpeed Motorsports Teams startet in der Klasse der
Daytona Prototypen, die in diesem Jahr mit 28 Fahrzeugen sehr stark besetzt
ist. Schon im letzten freien Training gelang dem 25-jährigen Saarländer mit
Platz 6 ein sehr gutes Resultat, denn die Trainingseinheiten sowie das
Qualifying wurden immer wieder durch einige Gelbphasen unterbrochen.
Timo Bernhard: "Ich bin sehr zufrieden mit diesem Top-Ten Resultat. Mit etwas
Glück wäre sogar noch mehr drin gewesen, denn ich lag zeitenmäßig in der
Quali-Runde schon auf der vierten Position, als ich leider genau in der letzten
Kurve noch ein langsameres Fahrzeug überholen mußte. Jetzt sind wir natürlich
sehr gespannt auf das Rennen. Die Zusammenarbeit mit meinen drei Fahrerkollegen
und dem jungen Team von TruSpeed Motorsports läuft immer besser und wir hoffen
natürlich auf ein gutes Ergebnis."

Am kommenden Samstag, den 27.01.2007 startet der Porsche-Werksfahrer Timo
Bernhard (Homburg/Saar) in seine Motorsportsaison 2007. Der Winterschlaf des
nordamerikanischen Motorsports endet traditonell bei dem 24 Stunden Klassiker
von Daytona Ende Januar, der bereits zum 45. Mal ausgetragen wird. Hier treffen
sich alle Fahrer aus den berühmten US-Rennserien NASCAR, INDY RACING LEAGUE und
ALMS um die ersten Rennmeilen für 2007 auf dem 3,56 Meilen langen Daytona
Speedway zu fahren.
Der 25-jährige Saarländer verstärkt in diesem Jahr das neue Rennteam TruSpeed
Motorsports von John Wright und teilt sich das Cockpit während der 24 Stunden
mit Charles Morgan, dessen Sohn Rob Morgan und BJ Zacharias. Sie fahren einen
Porsche Riley in der Daytona Prototype Klasse und haben die Startnummer 47.
Timo Bernhard: "Ich freue mich sehr wieder hier zu fahren, denn zu Daytona habe
ich nach meinem Gesamtsieg im Jahr 2003 natürlich eine ganz besondere
Verbindung. Ich hoffe der jungen Truppe von TruSpeed Motorsports mit meiner
Erfahrung helfen zu können, jedoch ist die Konkurrenz mit 66 Autos sehr groß
und eine genaue Einschätzung fällt mir schwer. Wir werden auf jeden Fall
ordentlich Gas geben und ich freue mich auf das Duell mit sehr vielen bekannten
Rennfahrerkollegen, denn hier treffe ich auch auf den ehemaligen Formel 1
Piloten Juan Pablo Montoya."
