16.05.2010 Pech für Timo Bernhard beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
Nach vier Gesamtsiegen in Folge beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring in
den Jahren 2006 bis 2009 präsentierten sich die Porsche-Teams in
diesem Jahr erneut stark, aber ohne das nötige Quäntchen Glück. In
einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Rennen bestimmten
Porsche-Fahrzeuge rund 15 Stunden das Geschehen an der Spitze.
Die Serie an Ausfällen fand ihren traurigen Höhepunkt mit dem Ende der
achtstündigen Führung des Porsche 911 GT3 R Hybrid. Bis dahin konnte
der innovative Rennwagen aus Weissach den eindeutigen Beweis antreten,
dass die von Porsche entwickelte Hybridtechnologie auf der Rennstrecke
absolut konkurrenzfähig ist und zugleich einen deutlichen
Verbrauchsvorteil darstellt.
Die Pechsträhne der reinrassigen Renn-Neunelfer nahm bereits weit vor
dem Ausfall des 911 GT3 R Hybrid ihren Lauf. Bereits nach fünf
Rennstunden schied Chris Mamerow im 911 GT3 R des Teams Mamerow Racing
wegen eines Unfalls aus. Zweieinhalb Stunden später wurde der Favorit
auf den Gesamtsieg durch einen unverschuldeten Unfall abrupt aus dem
Rennen geworfen. Der 911 GT3 R von Manthey Racing, dem Siegerteam der
vergangenen vier Jahre, führte von der ersten Rennrunde an und lag mit
großem Abstand an der Spitze, als er von einem Fahrzeug getroffen
wurde, das quer über die Strecke schleuderte. Die schwere Beschädigung
des Elfers bedeutete das frühe Aus für das erfolgsverwöhnte
Fahrerquartett mit den Werksfahrern Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo
Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) sowie
Manthey-Pilot Marcel Tiemann (Monaco).
Ergebnis Rennen
1. Müller/Farfus/Alzen/Lamy (D/BR/D/P), BMW M3 GT2, 154 Runden
2. Farnbacher/Simonsen/Keen/Seefried (D/AUS/USA/D), Ferrari F430 GTC
3. Rostek/Ludwig/Bronzel/Winkelhock (D/D/D/D), Audi R8 LMS


